Poetweet macht Deine Tweets zu Gedichten

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Auf Poetweet kannst Du jeden Twitter-Account Gedichte schreiben lassen. Auswählen kannst Du zwischen Sonnet, Rondel und Indriso. Leider sind Haikus nicht dabei (Bei Git habe ich allerdings das hier gefunden, keine Ahnung wie gut das ist, hab es mir nicht genau angesehenAußerdem gibt es ja noch den Accidental Haiku Twitter-Bot). Macht Spaß, auch wenn da ziemlicher Nonsense rauskommt. Hier zwei „meiner“ Werke:

Poetweet

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Magazine aus dem Magazin (5) – apartamento – an everyday life interiors magazine #19

apartamento
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„Raus aus der Blase!“, so hieß es mahnend nach dem Sieg der Postfaktiker in den USA und Sachsen. Schließlich waren wir alle ein bisschen schuld an deren Durchmarsch. Klar, wenn man immer nur in 1 Internetz abhängt und naise antideutsche Witze macht vong Pollitick her, wird es nichts mit der Agitation der Massen. Wir müssen wieder Dinge lesen, die wir gar nicht lesen wollen! Jasper Nicolaisen nimmt es auf sich und studiert jeden Monat eine von den Zeitungen, die in der Bibliothek immer hinter diesen komischen Fächern mit Plexiglasscheiben liegen.

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KulturLiebeMusikVideos

Videos: Liebling, lass uns Waffen klauen, Jetzt! u.a. von Fünf Freunde

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Die Fünf Freunde

Die Fünf Freunde waren eine Hamburger Band, die Anfang der 90er zwei Alben veröffentlichten. Aus ihnen gingen nicht nur Superpunk hervor, Schlagzeugerin Sandra Zettpunkt gehörte zu Parole Trixi und Julia Lubcke spielte bei Concord und Abbau West. Tatsächlich gibt es einige wenige Videos bei YouTube dieser Kapelle, die ich mal hier zusammen gesucht habe.

So wie Du

Liebling, lass uns Waffen klauen

Cuxhaven

Jetzt!

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Neue Videos von Johnny Mauser & Captain Gips

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Johnny Mauser Boomerang

Die Neonschwizzys Mauser und Gips sind jeweils mit Soloplatten am Start. Ich frage weiterhin nach dem Solo-Album von Marie Curry, aber zeige dennoch gerne die neuen Clips zu „Boomerang“ und „Cap is back“.

Johnny Mauser – Boomerang

Captain Gips – Cap is back

Zuvor auf dem Einhorn:

Video: Sei Still / Hug The Police von Johnny Mauser / Captain Gips
Neonschwarz im Interview – Sind die Leinen erstmal los, gibt es nichts was uns hält!

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Gewinn den Sampler: The Early Days (Post Punk, New Wave, Brit Pop & Beyond) 1980 – 2010

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The Early Days

King Kong Kicks bringen mit The Early Days (Partnerlink) einen Sampler raus für Freund*innen der tanzbaren Indie-Musik von 1980 bis 2010.

Ein wirklich fabelhaftes Tracklisting, das mich an früher erinnert wo ich in diversen Clubs zu genau solchen Songs tanzte. Dass neben Classics wie The Cure, Joy Division auch „aktuellere“ Titel von The Faint, Crystal Castles oder Robocop Kraus dabei sind rundet den Sampler ab. Es werden die drei Dekaden doch recht gut abgedeckt. Mich freut persönlich besonders, dass The Sound es mit Resistance auf den Sampler schafften.

Im Booklet gibt es dazu auch noch Anekdoten von Drangsal, Tocotronic oder ABAY. Wirklich rundes Paket, dass es auch als Doppel-LP gibt. Um eine von zwei CDs zu gewinnen müsst Ihr nur hier bis zum 31.07. um 20:00 Uhr kommentieren! Gültige E-Mail nicht vergessen, sonst kann ich Euch nicht benachrichtigen!

The Early Days – Tracklist

01. Joy Division – Transmission
02. The Cure – Jumping Someone Else’s Train
03. The Bravery – An Honest Mistake
04. Foals – Two Steps, Twice
05. IDEAL – Blaue Augen
06. Profil – Berühren
07. Martha & The Muffins – Echo Beach
08. Pixies – Where Is My Mind?
09. Tuxedomoon – No Tears
10. The Faint – The Geeks Were Right
11. Editors – All Sparks
12. Wire – Outdoor Miner
13. UV Pop – Serious
14. Crystal Castles – Crimewave
15. The Robocop Kraus – Fake Boys
16. The Jesus & Mary Chain – Some Candy Talking
17. Bauhaus – She’s In The Parties
18. Ski Patrol – Agent Orange
19. Sad Lovers & Giants – Things We Never Did
20. Chrome – In A Dream
21. The Chameleons – View From A Hill
22. The Sound – Resistance

The Early Days – Partreihe

Passend zum Sampler gibt es bereits seit geraumer Zeit die Party-Reihe der King Kong Kicks DJs. Hier sind die nächsten Termine:

04.08. Berlin, Lido
12.08. Dresden, Rosis
01.09. Berlin, Lido
29.09. Bochum, Rotunde

Early Days – Videoplaylist

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Zink, Esperanto und Neutral-Moresnet

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Ich bin ein wenig besessen von Mikronationen, Enklaven und ähnlichem. Doch tatsächlich kannte ich Neutral-Moresnet bisher nicht. Aufmerksam wurde ich auf die Mikronation die von 1816 bis 1919 existierte durch das Buch Zink (Partnerlink) von David Van Reybrouck. Im besten Falle kann ich sagen, dass es ein interessantes Buch ist. Und, dass es kurz und schnell zu lesen ist. Aber wirklich empfehlen würde ich es nur, wenn Du Dich für Neutral-Moresnet im Speziellen interessierst. Es ist keine Novelle, kein Roman, irgendwie essayistisch und auch ein wenig subjektive Reportage.

Nunja, kommen wir zurück zu Neutral-Moresnet. Das gerade mal 3,4 km² große Territorium lag zwischen den heutigen Niederlanden, Belgien und Deutschland. Neutral-Moresnet entsteht durch die Neuaufteilung Europas auf dem Wiener Kongress 1814/15. Preußen und die neu gegründeten Vereinigten Niederlande waren sich uneins über den Vertragswortlaut ihrer gemeinsamen Grenze. Begehrt war das Gebiet vor allem wegen seiner Zink-Mine.

Neutral Moresnet Postkarte

Bis 1919 galt rechtlich dort der Code Napoléon, eigene Gerichte gab es aber nicht, so dass die Rechtsprechung meist in Belgien oder Preußen stattfand. Es gab keine Wehrpflicht, keine Schulpflicht, keine Steuern und allerlei Handel mit Alkohol und Schmuggelei.
Gesprochen wird Plattdeutsch, Hochdeutsch, Französisch und Niederländisch. Ab 1906 gab es aber die Bemühungen Neutral-Moresnet zu einem Esperanto-Staat namens Amikejo auszurufen.
Die internationale Plansprache des Augenarztes Ludwik Lejzer Zamenhof sollte ein Zuhause bekommen. Eine neutrale Sprache für einen neutralen Ort.

Und so gibt es auch heute noch Esperanto-Stammtische in dem kleinen Landstrich, der mittlerweile zu Belgien gehört.

Mehr erfährst Du im Wiki-Eintrag zum Mikrostaat oder eben auch im erwähnten Buch Zink.

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Populismus in Deutschland und Europa

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Populismus in Deutschland

In jeweils drei repräsentativen Befragung hat Robert Vehrkamp mit seinen Kolleg*innen von der Bertelsmann-Stiftung jeweils 1600 Wahlberechtigte befragt. Über 29% der Befragten seien der Studie zufolge populistisch eingestellt. Einige der Ergebnisse gibt es visualisiert bei SpOn. Auch eine Ursache für der Deutschen Faible für Populismus wurde ausgemacht. So heißt es bei tagesschau.de:

„Die Studie hat auch untersucht, in welchen Bevölkerungsgruppen populistisches Denken stärker verbreitet ist. Offensichtlich spielen Einkommen und Schulbildung eine zentrale Rolle: Je geringer der Bildungsstand und je geringer das Einkommen, desto verbreiteter sind populistische Einstellungen, zeigt die Studie.“

Hier geht es zur Pressemitteilung der Bertelsmann-Stiftung bezüglich Ihrer Studie. Besonders gut gefällt mir dort die „Populismus-Skala“.
Interessant finde ich dort auch, dass die FDP rechts neben der CDU/CSU eingestuft wird. (Hier gibt es die gesamte Studie als PDF)

Mich erinnert vieles daran an der hier oft im Blog zitierten Mitte-Studie.

Populismus in Europa – Globalisierung, Autoritarismus, Tradition

Bereits 2016 veröffentlichte die Bertelsmann-Stiftung eine Studie, die Populismus in Gesamteuropa untersuchte. (Hier als PDF)

Untersucht wurde damals ob Globaliserungsängste oder Konservatismus Menschen zu populistischen Parteien treiben. Das Ergebnis:

„Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten […] sind Wertvorstellungen für das Verständnis, warum sich Menschen populistischen Parteien zuwenden, in Europa nicht von entscheidender Bedeutung. […] Unsere Ergebnisse
zeigen, dass Menschen, die die Globalisierung als eine Bedrohung wahrnehmen, am meisten Migration fürchten. Sie sehen Migration häufiger als eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft, sie haben weniger Kontakt mit Ausländern in ihrem Alltag und äußern häufiger ausländerfeindliche Gefühle. Sie sind außerdem skeptischer gegenüber der Europäischen Union und der Politik im Allgemeinen.“

Auch hier war Bildungsniveau ein Thema:

„Aus unseren Daten geht ebenfalls hervor, dass Menschen mit niedrigemBildungsniveau und Einkommen am meisten dazu neigen, Globalisierung als Bedrohung zu betrachten.“

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