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Wil Wheaton über seine Angst-Störung

Von Daniel • 06.07.2015

Wil Wheaton spricht offen über seine Angst-Störungen und Depressionen. Ich hatte sogar schonmal ein Video im Blog. Ich finde das Thema wichtig. Wegen der Stigmatisierung und gerade weil es leicht damit abgetan wird, dass doch jede*r mal traurig sei.

Auch die Debatte nach dem Germanwings-Absturz führte zu einer einseitigen Stigmatisierung. Statt wichtige Fragen zu stellen wurde nach Berufsverboten krakeelt. Daher poste ich auch gerne ein weiteres Video in dem Wheaton über seine Angst-Störung spricht.

(via mindsgelight)

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The Shining als Brettspiel (Free Download)

Von Daniel • 06.07.2015

Shining-Brettspiel

1998 entstand in Zusammenarbeit mit Stephen King ein Shining-Brettspiel für zwei Personen. Ein Spieler* kontrolliert das Böse, während der andere die Geschicke Torrence-Familie lenkt. Das Spiel kannst Du gratis downloaden und ausdrucken. Have Fun!

(via dangerous minds)

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Das Keyboard aus Ferris macht blau

Von Daniel • 06.07.2015

Ferris mit Keyboard

Ich hab mir gestern den Filmklassiker „Ferris macht blau“ wieder angetan und muss sagen dass mir erst jetzt die subtilen Untertöne aufgefallen sind. Nämlich, dass Ferris das Alles nur für Cameron tut. Dieser ganze Tag dient dazu, dass sein Freund über sich hinaus wächst und sich seinen Ängsten stellt.

Erstaunlich, dass ich das erst so spät bemerkte. Vielleicht liegt es an dem Klamauk oder daran, dass Ferris als Protagonist so sehr im Mittelpunkt steht. Aber: Er tat es alles für Cameron!

Gleichzeitig fiel mir natürlich das Keyboard auf mit dem Ferris Krankheitsgeräusche (Hust- und Kotzgeräusche) simuliert. Ein Sample-Keyboard mit wunderhübscher riesiger 5 1/4″ Floppy-Disk.
Dabei handelt es sich um den E-mu Emulator II, der damals ungefähr 8000 Dollar kostete. Teures Spielzeug! Mittlerweile auch wieder ein gesuchtes Sammlerstück.

Musikalisch wurde das Keyboard u.a. beim Score von „Terminator 2″ eingesetzt und auch John Carpenter nutzte es bei einigen seiner 80ies Soundtracks, so z.B. bei „Prince Of Darkness“ und „They Live“.

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Blog Of The Day: Sad Animal Facts

Von Daniel • 06.07.2015

Brooke Barker illustriert „traurige“ Fakten über Tiere, die manchmal gar nicht so traurig sind, aber fast immer interessant! Alles in ihrem Tumblr Sad Animal Facts!

Mein Beispiel hier ist allerdings ausgesprochen traurig. Vor allem wenn Du diese Geschichte dazu liest!

Sad Animal Facts Screenshot

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It’s no bug…

Von Daniel • 06.07.2015

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Eine kurze Geschichte von Super Mario Bros. 1 & 2

Von Daniel • 03.07.2015

Super Mario Bros.

Ich mag, dass Videospiele mittlerweile schon historisch betrachtet werden können. Das hier ist z.B. der Werbeclip zum allerersten „Super Mario Bros.“ von 1985:

Mario & Link vereint - Nintendo PowerDas Spiel erschien in Japan am 13. September 1985, in Europa allerdings erst zwei Jahre später. Geschaffen wurde das Spiel von Shigeru Miyamoto, dem Schöpfer von Donkey Kong, und Takashi Tezuka. Das Team arbeitete gleichzeitig an zwei Spielen. Einem Jump’N’Run sowie einem non-linearen Adventure. Ersteres wurde Super Mario Bros. während das Letztere tatsächlich The Legend Of Zelda war. So war Shigeru Miyamoto tatsächlich der Schöpfer von zwei der größten Nintendo-Franchises. Deswegen werden die Spiele innerhalb ihrer Serien öfter untereinander referenziert.

Noch interessanter ist eigentlich, dass der eigentliche zweite Teil, 1986, lediglich in Japan erschien. Zu schwer soll er für amerikanischen und europäischen Markt gewesen sein. Erst 1993 wurde Teil 2 als „Super Mario Bros.: The Lost Levels“ für die SNES als Teil der „Super Mario Allstars“-Remakes (s.o.) veröffentlicht. Was wir wiederum als zweiten Teil kennen ist eigentlich ein Spiel namens „Yume Kōjō: Doki Doki Panic“ bei dem lediglich die Sprites ausgetauscht wurden. Dieser wurde als „Mario Bros. USA“ wiederum 1992 nach Japan reimportiert. Hier der selbe Screen aus beiden Games zum Vergleich:

Super Mario Bros. 2 vs. Yume Kōjō: Doki Doki Panic

(via iheartchaos)

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Asylverschärfung – Auch ein Sieg für Pegida und Co.

Von Daniel • 03.07.2015

Sick Sad World

Der Bundestag beschließt Ausweitung der Abschiebungshaft und der Bleiberechtsregelung, damit droht Flüchtlingen vermehrt die Inhaftierung. Mit dem Gesetz kann fast jede*r Geflüchtete bis zu 18 Monate inhaftiert und abgeschoben werden. Wortwörtlich heißt das dann:

„[…] Der Gesetzentwurf [ist] auch darauf ausgerichtet, verstärkt den Aufenthalt von Personen, denen unter keinem Gesichtspunkt ein Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland zusteht, wieder zu beenden und deren vollziehbare Ausreisepflicht, ggf. auch zwangsweise, durchzusetzen.“

Dass die Politik mitunter mit Zugeständnissen reagiert, wenn der braune Mob – Tschuldigung, die besorgten Bürger*innen – wieder zündeln, ist nichts Neues. Schon damals zogen CDU/CSU und SPD an einem Strang, als sie als Reaktion auf Rostock-Lichtenhagen oder auch den Morden von Mölln den sogenannten „Asylkompromiss“ durchdrückten.

Bei den Trauerkundgebungen vor Ort in Mölln oder auch Solingen wollte sich der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl nicht blicken lassen. Sein Sprecher bezeichnete dies als „Beileidstourismus“. Und als Kohl nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen von einem „Staatsnotstand“ sprach, meinte er mitnichten die rassistischen Ausschreitungen, sondern das damals geltende Asylrecht selbst und setzte somit die SPD unter Druck.

Zuvor wurde mit der Parole „Das Boot ist voll“ Stimmung gemacht, die es als Reproduktion mit dem Titel „Ansturm der Armen“ auch auf das Spiegel-Cover schaffte. Die BILD forderte gewohnt „unabhängig-überparteilich“ im September 1991 „Asyl: Bonn, tu was!“ um dann im April den Druck mit der Schlagzeile „Fast jede Minute ein neuer Asylant. Die Flut steigt – wann sinkt das Boot?“ zu erhöhen. Und Bonn folgte…

Nicht wenige sehen zwischen der damals in den Medien und in der Politik geführten „Asyldebatte“ und rassistischen Gewalttaten einen Zusammenhang. Der Rechtsdrang der großen Volksparteien war Resultat dieser Debatte und führte bereits Jahre zuvor zu dem berüchtigten Ausspruch von Franz Josef Strauß, dass es rechts von der CSU keine demokratisch legitimierte Partei geben dürfe. Sie gaben sich redlich Mühe.

„Die Stärke der Gemeinschaft war hier immer schon eine Drohung
Ihre Sehnsucht, die Bereitschaft hieß hier immer schon Verrohung“

Wie lange? – Egotronic

Mittlerweile steht dort die AfD. Mit nicht geringen Erfolgen. Und mit ihrer Chefin Frauke Petry, die laut WELT „inhaltliche Schnittmengen“ mit Pegida fand. Natürlich vor allem im Bezug auf Einwanderungsgesetze.

Gleichzeitig nimmt Gewalt gegen Flüchtlinge zu, 150 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gab es im ersten Halbjahr 2015. Das ist bereits jetzt fast so viel wie im gesamten Jahr zuvor. Die Verschärfung, die Innenminister Thomas de Maizière (CDU) als „rechtsstaatlichen Fortschritt“ bezeichnet ist auch ein Zugeständnis an Pegida & Co., an all die besorgten Bürger*innen, an die Mitte der Gesellschaft.

„Und Max Mustermann zündet ein Flüchtlingsheim an – Deutschland, Deutschland, du tüchtiges Land.“

Beate Zschäpe hört U2 – Antilopen Gang

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Wenigstens ist nicht alles verboten…

Von Daniel • 03.07.2015

No ice cream. No cigarettes. Yes Unicorns!

„No ice cream. No cigarettes. Yes Unicorns!“

(via carfreitag)

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Twitter-Account Of The Day: @shibesbot

Von Daniel • 02.07.2015

shibesbot

Seitdem meine Katzenhaarallergie wirklich wirklich schlimm geworden ist, drehe ich mich öfter nach Hunden um. Besonders kleine Hunde mag ich mittlerweile sehr, auch wenn ich immer noch ein wenig Angst vor ihnen habe.
Nicht nur dank Doge habe ich besonders Shibas besonders ins Herz geschlossen. Und jede*r der mit der gnadenlosen Welt der Lohnarbeit konfrontiert wird, weiß wie sehr ein süßes Tierpic in der Timeline den Tag erhellen kann. In diesem Sinne: @shibesbot – Ein Twitter-Bot der Shiba-Pics posted.

(via @waxmuth)

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Griechenland, Deutschland und Schulden

Von Daniel • 02.07.2015

Oder um es ein wenig feuilletonistischer zu verpacken. Aus einem Zeit-Interview mit Thomas Piketty:

„Wenn ich die Deutschen heute sagen höre, dass sie einen sehr moralischen Umgang mit Schulden pflegen und fest daran glauben, dass Schulden zurückgezahlt werden müssen, dann denke ich: Das ist doch ein großer Witz! Deutschland ist das Land, das nie seine Schulden bezahlt hat. Es kann darin anderen Ländern keine Lektionen erteilen.“

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