Neue EP seit heute im Laden

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Aufmerksame Leser wissen, dass ich Zeit und Geld damit verschwende Musik zu machen. Früher als Pawnshop Orchestra, nun also unter meinem richtigen Namen. Heute erscheint auf Tumbleweed Records also meine erste Platte seit drei Jahren. Das waren drei sehr anstrengende Jahre. Ich habe ein Album begonnen, es verworfen, es nochmal aufgenommen, mich überreden und überzeugen lassen. Da muss ich wirklich Michael Kolepke danken, der mich ermutigte weiter zu machen. Zeitweise wollte ich gar keine (eigene) Musik mehr machen. Hinzu kam, dass es mir auch sonst nicht so gut ging. Ich würde dazu neigen so einen Quark zu sagen, den man immer in Interviews sagt: „Ich hab das ganze Leid und den ganzen Scheiß in meine Songs gepresst.“

Rausgekommen sind unendlich viele Stücke von denen fünf nun als EP erscheinen. Dabei ist diese EP jediglich ein Vorgeschmack auf das kommende Album „Weißer Wal“. Nun sind die ersten Rezensionen auch da und scheinbar ist den meisten das Werk zu unhomogen. (Siehe hier, hier, hier und hier). Scheint wohl eine mediokrene Angelegenheit zu sein, dieser Herr Decker.

Anders sieht das die Intro #183, da schreibt Christian Steinbrink:

„Obersympath und Er-France-Bassist DD jetzt nicht mehr als Pawnshop Orchestra, sondern solo und unerwartet enerfisch. Mit renitentem Glam a la Goldies oder Friebe und Ausflügen in düsteren Electropop. Da eröffnen sich neue Welten.“

Auch wenn das jetzt nicht so scheint, mir ist das egal, was die anderen denken. Nach langer Zeit bin ich an einem Punkt angelangt wo ich Musik wirklich nur noch für mich mache und den emotionalen Kampf, bis diese EP erscheinen konnte, habe ich bereits gewonnen. Alles andere ist Bonus.

Wer mir noch mehr Boni verschaffen will kann die CD aber gerne kaufen: Daniel Decker – Enklave EP

Oder auf eines der Konzerte gehen, die ich spielen werde:
01.06. – Dortmund, Sissikinkong (Ekamina + Siggi Stern)
03.06. – Münster, Specops (+ Das gelobte Land)
05.06. – Düsseldorf, WP8 (+ Das gelobte Land)
19.06. – Unna, Spatz und Wal
07.08. – Düsseldorf, Open Source Festival

Update:
Rezension auf Rock Fucker Rock
Review auf Gästeliste
Music Scan
Disagreement.net

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