Animated GIFs – Well let’s call this the comeback

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„Mach mal geil Blinki Blinki“, pflegte der Chef einer Agentur stets zu sagen, wenn es ans Layout ging. Natürlich meinte er damit keine animierten GIFs, aber es wäre schön gewesen wenn.

Wer erinniert sich nicht gerne an gute alte Geocities Zeiten wo die Bilder noch zuckten und ruckelten? Das Slate Magazine ruft nun die Renaissance des GIFs aus und fragt warum zum Teufel in Zeiten von Youtube und Filesharing Leute noch pixelige, grobkörnige Endlosschleifen sehen wollen?!

Die Antwort geben sie selbst und nennen es einen Imperfektions Fetisch. Es ist die selbe Lust, die uns bei Vinyl oder Polaroid überkommt. Das finde ich sympathisch, auch wenn wir das früher einfach „Retro“ nannten. Und wieso sollte man es bei animierten GIFs nicht auch einfach „Retro“ nennen?

Allerdings hat der aktuelle Trend neue Züge bekommen. Es geht nicht um rennende Comic-Hündchen oder fliegende Toaster. Die neuen GIFs sind mehrere Frames aus Filmen, Serien und TV-Shows. Und auch die Kunst wurde vom GIF erobert. Sogar Musikvideos von M.I.A. oder Kanye West greifen ebenfalls auf den blinkenden Wahn zurück. Absurde Fratzen und kurvige Kurven.

Christina Hendricks ist kurvig

„Kurvige Kurven sind kurvig!“

In dem Zusammenhang ist auch unbedingt zu erwähnen, dass Jezeball eine kleine GIF-Emoticon Bibliothek zusammengestellt haben. Von Bitch über Boo Hoo bis O RLY gibt es da von Celine Dion bis Spock einen Glossar der Gefühle. Feine Sache. Oder um es anders zu sagen:

Und alle so: Yeahhh!

[Jezebel via ldn]

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