Auseinandersetzung mit Franz Kafkas „Der Prozess“

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Auseinandersetzung mit Franz Kafkas „Der Prozess“ ist eine Installation von Jan Puck, die die Gefühle von Enge und Zweifel benutzt.
Im Mittelpunkt steht ein nahezu religiöses Schuldgefühl, der Erbsünde nicht unähnlich. Auf einem 30m2 Areal werden fünf Räume errichtet durch die es nur einen vom Gesetz vorgeschriebenen Weg gibt.

Der Prozess von Jan Puck

„Uns bedrücken nicht die Gesetze die wir genau kennen, bei Kafka sind wir einem ausgeliefert, welches wir nicht begreifen. – So können wir auch unschuldig schuldig werden. Diese Ungewissheit gegenüber dem Gesetz führt zu innerem Kampf und Auflehnung, andererseits zu einer Lähmung, die Vollkommen vereinnahmt. Auch wenn es vorübergehend so scheint, am Ende gibt es keinen Ausweg.“

Mehr Bilder vom Projekt findest Du hier.

[via macelodeon]

    Ein Kommentar:

  • schubi schreibt am 15. November 2010 um 18:57

    Ahh die Enge kommt gut rüber… Beim Lesen vom Process (und auch bei anderen Werken von ihm) war die auch immer gegenwärtig.

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