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Meine fünf liebsten Alben des Jahres

Von Daniel • 27.12.2010

Irgendwie bin ich draußen. Aktuelle Musik interessiert mich kaum noch, irgendwie. Wir von Jahrgangsgeräusche wurden nach unseren liebsten Platten gefragt. Das Ergebnis ist jetzt als Top Of The Blogs 2010 zu bewundern. Ganze 43 Musikblogs wurden befragt. Heraus kam eine Top Ten von der ich kein einziges Album habe, zum Teil auch nicht haben will. Eine Top Ten bei der ich mich schrecklich alt fühle. Aber hey, hier nochmal meine Top 5 mit Hörbeispielen und Ergänzungen.

Alan Metzger – The Black Album

Alan Metzger ist eine irgendwie Allstar-Band aus Düsseldorf mit Mitgliedern von Kante, Oiro & Hack Mack Jackson. Ihr Album lagerte jahrelang im Schrank bis es dieses Jahr von Fidel Bastro entdeckt wurde. Dennoch wirkt es kein bisschen angestaubt. Vertrackte Gitarrenmusik, die Dich an die 90er erinnert, damals auch eingespielt wurde und trotzdem super ins Jahr 2010 passt.

Repräsentativere Songs gibt es hier.

Marina and the Diamonds – The Family Jewels

Woha, das Album hat mich umgehauen. So clever und cool kann Pop sein, so schön und verletztlich. Habe ich damals bei Jahrgangsgeräusche besprochen. Hier mein liebster Song der Platte:

Mutter – Trinken Singen Schießen

Mutter liebe ich. Punkt! Tolle Band, tolles Album. Jeder sollte die Banddoku „Wir waren niemals hier“ mindestens einmal gesehen haben.

Mehr hören bei myspace.

Kraków loves Adana – Beauty

Newcomer des Jahres. Fand ich besonders ulkig, dass ich mich plötzlich in einem Artikel neben der Band wiederfand. Gerade weil ich die so richtig toll finde. Tolles Album und meine Konzertrezi ist wohl eine der besten Sachen die ich dieses Jahr schrieb. Was für eine Stimme. Hat mir übrigens Miss Nyx damals empfohlen. Danke Frl. Nyx.

Maeckes – Kids

Wow, eines der cleversten HipHop Alben ever. Kids haut mich um. Großes Kino, uneingängig und toll. Traurig und verzweifelt. Meine Rezi kannst Du bei Jahrgangsgeräusche lesen. Lieblingssong: Kindisch wie Du, daher kein Video, nur hören. Bin ja ein wenig in Frl. Bird, die den Chor singt, verschossen. Nur wegen der Stimme.



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