Exklusiv: Der Pilz von Frank Schätzing

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Franz Schätzing - Der Pilz

Es ist schon eine große Ehre, dass gerade das kotzende Einhorn die ersten Infos zu Frank Schätzings neuen Roman „Der Pilz“ hat. Schätzing nimmt sich in seinem neusten Werk viel vor und bleibt sich dennoch treu. Fundiertes wissenschaftliches Wissen mischt er mit aktuellen Ereignissen, Sozialkritik und, man höre, sogar Politik.

Es beginnt mit dem Protagonisten Carl-Friedrich, ein aufstrebender Parlamentarier, der mit seiner Freundin Stefanie einen Ausflug in die Natur der USA macht. Im Malheur National Forest in Oregoen genießen die beiden ihre Freizeit. Was sie nicht wissen, das Unheil ist schon längst da. Unter ihnen gedeiht seit über 2400 Jahren das größte Lebewesen der Welt. Der Hallimasch, ein Pilz von gigantischen Ausmaßen. Über 600 Tonnen schwer – und höchst gefährlich. Denn er hat sich weiterentwickelt. Ähnlich dem Ophiocordyceps camponoti-balzani können seine neuen Sporen einem Parasiten nicht unähnlich Tiere befallen. Ameisen, Wespen, gar Mäuse und Vögel stehen schon unter seiner Kontrolle. Als Carl-Friedrich von einer Wespe gestochen wird ist es geschehen, der Pilz ist übertragen.

Nach einer leidenschaftlich Nacht ist auch Stefanie infiziert. Carl-Friedrich ist Patient-Zero und trägt den Pilz in die Welt hinaus, durch das mediale Jetset Leben von ihm und seiner Freundin Stefanie stehen schon bald wichtige Führungspositionen Deutschlands unter der Kontrolle des Pilzes. Und es gibt nur wenig Möglichkeiten die Infizierten zu erkennen. Nur bei besonders ausgeprägtem Befall zieht sich eine schleimige Schicht über Kopf und Haupthaar.

Plötzlich beginnt der Pilz mit der Machtergreifung. Carl-Friedrich steigt in ungeahnte Höhen auf und die Infizierten, mittlerweile Millionen, folgen ihm blind. Was hat der Hallimasch vor? Wird die Infektion frühzeitig entdeckt? Das alles werdet Ihr bald in Schätzings neuen Roman „Der Pilz“ lesen können.

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    3 Kommentare:

  • Zachrid schreibt am 5. März 2011 um 14:05

    Zugegeben, auch wenn man nichts neues erzählen muss, um eine Geschichte gut zu erzählen, bin ich doch etwas enttäuscht. Solche Plots gibt es nun wirklich wie Sand am Meer.

  • The One schreibt am 6. März 2011 um 23:33

    Bisschen verspätet. Bisschen albern. Bisschen viel vom Witz verschenkt. Trotzdem nettes Cover, auch wenn ich eine Flasche Haargel besser gefunden hätte.

  • Moon schreibt am 7. März 2011 um 16:49

    Sehr gut! Wann wird es verfilmt? Ich stelle mir schon die epische Schlußsequenz vor: Carl-Friedrichs triumphale Ernennung zum Reichskanzler… Blende zu wechselnden Alltagsszenen: Menschen sitzen vor dem Fernseher, das Bild ist undeutlich und verschwommen, ein öliger Film überzieht das Gerät. Menschen auf der Strasse, sie wirken desorientiert, ihre Gesichter sind starr. Der Pilzschleim hat alles überwuchert, Gebäude, Autos, Menschen. In einem Billig-Discounter wühlen Menschen mit langsamen, abgehackten Bewegungen in den verrotteten Auslagen. Eine Hand reicht einem Kunden im Kiosk eine Boulevardzeitung, ölig glitzernde Fäden ziehen sich vom Papier zur Hand. Eine Menschenmenge auf einem öffentlichen Platz: sie lauschen der Nachricht von der Ernennung Carl-Friedrichs, wirken apathisch und abgestummpft. Dann: Stille. Ein Geräusch erhebt sich, zunächst ganz leise, ist es eine Art Jubel? Es ist ein Gurgeln, ein Stöhnen und Krächzen, ein unartikuliertes Lallen, dass lauter wird…und lauter… und lauter. Schnitt! Abspann.

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