Die Geschichte des Hundes Hachikō

Vor einiger Zeit hatte ich hier die Geschichte der Hündin Spot, die nach dem Tod ihres Herrchens jeden Tag auf ihn wartete. Und das über 5 Monate hinweg. Ich hab es ja nicht so mit Hunden, aber diese Geschichten mag ich dann doch, weil mich das an die überbeste Futurama Folge “Jurassic Bark” erinnert, wo ich nur das Ende sehen muss um selbst zu einem Hund zu werden. Einem weinenden Schlosshund nämlich. (Sorry, der war flach, ist aber so!)

Scheinbar gab es für die Futuramageschichte ein reales Vorbild: Hachikō.
Hachikō war der Akita-Hund des Professors Hidesaburō Ueno. Jeden Tag wenn er von der Uni kam wartete der Hund bereits an der Bahnstation Shibuya in Tokyo. Das ging über ein Jahr so, bis im Mai 1925 Hidesaburō Ueno verstarb.
9 Jahre lang, bis zu seinem Tod, kam Hachikō zur Bahnstation, immer dann wenn der Zug des Professors einfuhr, und wartete.
Man gab ihn zu neuen Besitzern, aber er riss aus und rannte zur Bahnstation um auf sein Herrchen zu warten.

In Japan ist die Geschichte von Hachikō so populär, dass man ihm zwei Statuen erbaute. Dort wo er in Shibuya wartete markieren zwei Bronzepfoten und eine Inschrift seine Position. Und jedes Jahr am 8. April feiern Hundeliebhaber aus ganz Japan die Loyalität dieses Tieres am Bahnhof von Shibuya.

Hachiko

[via reddit]

| More
Von: Daniel • Tags:

Dein Kommentar:

Folgende HTML-Tags darfst Du benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>