Killerspiele

Killerspiele vs Schützenvereine

Ich hasse mich selber, wenn ich polemisch werde. Vor allem weil es eine zu einfache schwarz/weiß Malerei ist. Aber:

  • 19.09.2010 – Sabine R. erschießt Sohn und Ex-Ehemann, auf zwei Passanten und ersticht einen Pfleger. Sie war Sportschützin.
  • 11.03.2009 – Amoklauf von Winnenden. Tim K tötet 15 Menschen und sich selbst. Sein Vater war Sportschütze und besaß 15 Waffen.
  • Juli 2003 – Florian K. schießt auf eine Lehrerin und richtet sich dann selbst. Die Waffen hatte er aus der Sammlung seines Vaters, Mitglied im Schützenverein. Sein Großvater ist Waffensachverständiger der Stadt Coburg.
  • 16.04.2002 – Robert S. tötet 16 Menschen und sich selbst. Robert war Mitglied im Schützenverein und lagerte in seinem Zimmer Waffen und Munition, die er in einem Erfurter Fachgeschäft erworben hatte.

Das nennt man dann so “hübsch”: Missbrauch legaler Waffen. Und dieser Missbrauch hat bisher mehr Opfer gekostet als der Terror der RAF.

Wie gesagt, das ist ganz schön polemisch. Schließlich werden ca. 40% aller Schusswaffendelikte mit illegalen Waffen durchgeführt. Mehr als 50% mit erlaubnisfreien Schusswaffen wie z.B. Gaspistolen. 4% macht lediglich der Missbrauch legaler Waffen aus.

Wahrscheinlich werden aber bei einer solchen Statistik Waffen, die von Angehörigen entwendet werden, als illegale Waffen gewertet! Außerdem geht es in dieser Statistik auch um Sachbeschädigung und nicht ausschließlich um Körperverletzung.

[via daMax]

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Von: Daniel • Tags:

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