Fun Fun Fun, Bundeswehr

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Ich war ja mal Rollenspieler. Das schwarze Auge und so. Einer in der Rollenspielgruppe war ein wenig älter als ich. Wir verloren uns aus den Augen und irgendwann traf ich ihn wieder, er war damals gerade beim Bund. Und ich so: „Und was macht man da so?“
„Alter, gestern hatten wir eine Übung, mitten in der Nacht im Wald. Auf den Feind warten und ohne dass der Feind einen entdeckt mussten wir zurück zur Kaserne“, erzählte er mit leuchtenden Augen und ich dachte nur „Ah, immernoch Rollenspieler.“

Wie viel Spaß und Fun die Bundeswehr macht zeigt dieses Video, das mal offiziell war, aber gestern ziemlich schnell wieder gelöscht wurde, da es nicht „in die Sprache“ des Youtube-Kanals der Regierung passe. Ich finde das passt ganz hervorragend. Sieht man vor allem an den Kommentaren auf You Tube.

(via nachtwächter)

    10 Kommentare:

  • Chris schreibt am 20. November 2011 um 14:57

    Wenn die Wächter ihre Sinnenschärfe +3 nicht schaffen :/

  • Justin-Zane schreibt am 20. November 2011 um 16:25

    Yay, Mord!

  • Moss schreibt am 20. November 2011 um 18:56

    Achja, macht ja nix, dass der Zweck der Veranstaltung ist, Leute zu Totschlägern auf Kommando zu machen. Hauptsache, man hat seinen Spaß dabei.

  • WEALLSCREAMFORICECREAM schreibt am 20. November 2011 um 23:40

    Also für mich passt der Clip sehr gut in die Werbemaßnahmen der Bundeswehr und schockt mich persönlich überhaupt nicht. Für deren Zwecke ist der doch gut gemacht und spricht letztlich die Gründe an, weshalb sich junge Menschen entscheiden könnten, Soldat_in werden zu wollen. Für mich sind alle Gründe dafür nicht nachvollziehbar. Aber dass die Bundeswehr kein realistisches Kriegsvideo zur Werbung benutzt, ist ja auch klar. Weshalb allerdings das auf dem Regierungschannel lief und der Vizeregierungssprecher sich wunderte „Huch, da sind ja gar keine Worte“ versteh ich allerdings auch nicht. Denn was hätten da Werbe-Worte noch dran ändern können?

  • Steiners schreibt am 20. November 2011 um 23:45

    „Einfach klasse, zeitnah, ansprechend für die Jugend, so muss es sein.“

    „ich war selbst beim Bund, zwar nur 9 Monate, habe dort jedoch mehr Disziplin und Anstand gelernt, als manche Eltern in Deutschland das vermitteln können (wie man an der heutigen Jugend ja unschwer erkennen kann).“

    Jupp, die wissen wie es ist.
    Zumal ich bezweifle, dass Daniel gedient hat.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 21. November 2011 um 01:29

    Nein, ich bin untauglich und habe demnach weder Disziplin noch Anstand.

  • Steiners schreibt am 21. November 2011 um 13:52

    Was natürlich die einzige logische Schlussfolgerung ist. :D jk

    Hättest du denn gerne?

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 21. November 2011 um 16:02

    Ich denke das gerade nach der Schule eine solche Aufgabe nicht schaden kann. Aber da schließe ich den Zivildienst mit ein. Ich halte die Aussetzung der Wehrpflicht und Abschaffung für dämlich. Der diskutierte Gesellschaftsdienst mit einer Vereinfachung der Kriegsdienstverweigerung halte ich dennoch für akzeptabel. Vor einer Berufsarmee allerdings gruselt es mir.

  • zarambo schreibt am 22. November 2011 um 11:11

    Funky Bundeswehr, ahjaa. Na, vielleicht hätten sie doch den Oberlippenbärtigen vorgesetzten zeigen sollen, der bei schäbigen Saufritualen in einer Holzvertäfelten Kaschemme Kommandos brüllt ;), wäre wohl näher an der Realität gewesen ;)
    Jeden den ich kenne, der sich das tatsächlich angetan hat, hat nur eines gesteigert, seine Leberwerte.
    Das Video ist so hohl wie der ganze Verein und fast so peinlich wie der Versuch in Österreich mitm Panzer die Mädels zu beeindrucken. Andererseits, besser so peinliche Videos und keiner geht hin, als das die sich auch noch gut vermarkten.

  • Moss schreibt am 22. November 2011 um 15:56

    Naja, war da nicht mal was von wegen «von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen»?

    Die Aussetzung (und hoffentlich irgendwann Abschaffung) des Wehrdiensts war das beste und vernünftigste, was sie tun konnten; leider verhindern diverse Betonköpfe und die Waffenlobby den konsequenten nächsten Schritt, nämlich die ersatzlose Abschaffung des gesamten Militärs.

    Von den freiwerdenden Finanzmitteln könnte vermutlich im Sozialbereich deutlich mehr Personal dauerhaft (und anständig) bezahlt werden, als man früher über den Ersatzdienst dahin preßte. Und das mit einer brauchbaren Qualifikation.

    Einen Gesellschaftsdienst als Zwang für alle halte ich für den selben Irrweg wie den Ersatzdienst. Bietet man anständige Bezahlung an, dann kommen die Leute von selbst, und dem gerade in Deutschland schwachen Bruttoinlandssozialprodukt tut’s auch gut.

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