Sick Sad World: Papst gegen Homosexualität

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Ach Mann, es fällt einem so richtig schwer Katholizismus zu tolerieren.
Als der Papst vor dem Bundestag sprach – natürlich als Staatsoberhaupt – hab ich noch gedacht, dass man das verstehen könne. Irgendwie eben. Weil Dialog per se nichts Schlechtes ist. Zuhören auch nicht. Man sollte sich alles anhören und nicht vorverurteilen. Und so schrieb ich damals:

“Schließlich wäre ein Zuhören und die dadurch ermöglichte gemeinsame Kommunikation ein Dialog. Ich mag Dialoge. Die dürfen ruppig sein, man darf sich auch mal anschreien. Aber ich mag das lieber als vorab zu sagen: ‘Der ist doch eh ein Wichser.’”

Aber es sind halt eben Dinge wie diese, die einen übel aufstoßen lassen.

Und nun schon wieder. Vor 160 Diplomaten im Vatikan sagte Ratzinger, dass die Homoehe “die Würde des Menschen und die Zukunft der Menschheit selbst” bedrohe. WTF?!

Zugleich verurteilte er “gesetzgeberische Maßnahmen, die Abtreibungen nicht nur erlauben, sondern diese auch aus zweckgebundenen Motiven oder zweifelhaften medizinischen Gründen bevorzugen”.

Neu ist das alles nicht. Bereits in seinem Buch “Licht der Welt”, erklärte er, dass gleichgeschlechtliche Zuneigung eine göttliche Prüfung wären und moralisch nicht richtig.

“Sie [die Homosexualität] bleibt etwas, das gegen das Wesen dessen steht, was Gott ursprünglich gewollt hat”.

Ob dieser den Katholizismus wollte blieb leider unbeantwortet. Gott ließ diese Anfrage vom kotzenden Einhorn bisher unbeantwortet.

(via queer)

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Von: Daniel • Tags:

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