8 Kommentare

Religion ist Geographie

Von Daniel • 23.02.2012

religion is geography

(via hgn)



    8 Kommentare »

  • Peter M schreibt am 26. Februar 2012 um 22:21

    Muss sowas immer sein? >:(
    Mal ganz abgesehen davon, dass du das, was in den USA herumkriecht, nicht christlich nennen kannst, geht dein Atheismus/Agnostizismus doch auch die ganze Zeit missionieren…
    Diese antireligiöse Besserwisserei ist echt das Allerletzte

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 26. Februar 2012 um 23:02

    Agnostizismus bitte, ist ja auch nur meine Ansicht. Übrigens oft die einzige Ansicht die hier vertreten wird. Ich hoffe, dass ich da weder fanatistisch noch missionarisch wirke. Was nicht meine Absicht ist. Und ich insbesondere an Atheisten oft nicht leiden kann…

    Ich finde den Ansatz tatsächlich sehr interessant in diesem Bild. Ganz davon ab, dass es hier um Religion allgemein und nicht um das Christentum geht. Die Frage ist doch wirklich in wie weit dieser Glaube von geografischen Gesichtspunkten beeinflusst wird. Und die finde ich durchaus diskussionswürdig. Schade, dass Du das anders siehst.

  • Peter M schreibt am 27. Februar 2012 um 21:02

    Ok, sorry, hab wohl überreagiert, weil ich von den Brights dauernd mit sowas zugemüllt werde und das nicht auch noch in meinem Lieblingsblog sehen will…
    Tut mir leid :(

    “Und die finde ich durchaus diskussionswürdig.”
    Okay, dann lass uns diskutieren ;)
    Das Christentum allein von geographischen Faktoren abhängig zu machen finde ich falsch- du musst bedenken, dass diese “Sekte” in Israel von einem absoluten “Loser” gegründet worden ist (ich gehe jetzt von Jesus und nicht P.v.T. als Religionsstifter aus) und sich dann aus diesem “Senfkorn”, wie Jesus es selbst definiert, quasi exponentiell ausbreitet, um sich zur größten Weltreligion zu mausern-
    Das könnte man doch durchaus als Wunder ansehen…
    Theoretisch sollte das Christentum allerhöchstens noch in ein paar israelischen Vierteln praktiziert werden, aber eben nicht am anderen Ende der Welt ;)

    “Ganz davon ab, dass es hier um Religion allgemein und nicht um das Christentum geht.”
    IMHO richtet sich das Bild doch wegen der vorletzten Zeile an Christen…?

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 27. Februar 2012 um 21:12

    Es richtet sich wegen der vorletzten Zeile ja vor allem eher an Amerikaner.

    Dass die “Sekte” Israel verließ liegt doch zu einem großen Teil daran, dass sie im Jahre 380 von Theodosius I. zur Staatsreligion im Römischen Reich erklärt wurde. Zu einem großen Teil ja vorher schon, da sich viele Herrscher taufen ließen, etc.

    Dann Missionieren, etc. pp. wo ich irgendwie Paulus nicht ignorieren kann und will. Die Frage die Du stellst hat somit nichts mit der Geographie, sondern vielmehr damit zu tun, wie sich das Christentum so weitflächig ausbreiten konnte.

    Und wenn man Staatsreligionen, Missionierungen, etc. hinzu nimmt ist das irgendwie gar kein Wunder, dass das Christentum die größte Weltwreligion wurde. Muss ich da eigentlich die ca. 212 Mio Christen in Amerika abziehen? ;)

    Die Frage die das Bild stellt ist ja eher, wärest Du Christ, wenn Du z.B. in Indien oder im Iran geboren wärest?

  • Peter M schreibt am 27. Februar 2012 um 22:39

    Meine Antwort lautet ja, wenn ich davon gehört hätte, was ja laut Grafik eher unwahrscheinlich ist (und dazu muss ich jetzt anmerken, dass ich meinen Glauben “selbst” gefunden habe, ich bin in einem atheistischem Haushalt aufgewachsen und erzogen worden), und deshalb ist auch Missionierung, wegen der du Paulus offenbar nicht sehr schätzt, wichtig…
    Jeder sollte in jedem Land freien Zugang und Aufklärung zu religiösen Schriften haben!

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 28. Februar 2012 um 09:56

    Genau: Wenn Du davon gehört hättest. Denn darum geht es.

    Allerdings gebe ich Dir recht, die Grafik funktioniert nicht, wenn jemand die Befriedigung seiner Spiritualität selbst in die Hand nimmt und verschiedene Glaubensrichtungen sondiert. Vielmehr ist das klassische: Kind wird getauft, Kind geht zur Kommuniun, Konfirmation, etc. gemeint.

    Ebenso gebe ich Dir Recht, dass in in jedem Land jeder freien Zugang und Aufklärung zu religiösen Schriften haben sollte. Definitiv!

    Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass Du jetzt Missionierung wichtig findest und vorher Paulus beim Erfolgszugs des Christentums ignorieren wolltest. Demnach ist das “Wunder” dass Du ansprachst also ein Wunder der Missionierung?!

  • Peter M schreibt am 28. Februar 2012 um 12:21

    Nein, ich habe Paulus nur nicht, wie viele es tun, als “Gründer” bezeichnet – zur Ausbreitung und Festigung der Lehre des Christentums hat er natürlich wesentlich beigetragen, ich wollte nur nochmal klarstellen, dass es von Jesus und nicht von ihm ausgeht.
    Naja, das Wunder ist nicht die Missionierung selbst, sondern welchen Erfolg Paulus und co. mit der Verbreitung dieser für Juden und Heiden ziemlichen lächerlichen Lehre hatten.

    Ich glaube auch, das man bald so ‘ne Statistik in der Art “If you were born in XXX, you’d probably been an Atheist” machen kann, sieh dir mal diverse Karten an, wie der Atheimus v.A. in Europa inzwischen schon verbreitet ist…
    Dann könnte man sowas wie “Your scepticism is not inspired by your incredible sense for logic, it’s simply geography” oder sowas dazuschreiben ;)

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 28. Februar 2012 um 12:39

    Ja, man kann sich da über die Faktoren herrlich streiten. Vor allem, wenn man die Polemik außer Acht lässt. Protest gegen das Elternhaus wäre ja auch so ein Faktor. Eltern sind Christen? Du willst sie fressen? Werde Atheist!
    Eltern sind Atheisten? Du willst sie fressen? Werde Christ!

    Ich finde den Erfolg nicht verunderlich. Und ich glaube nicht, dass das Christentum als lächerliche Lehre angesehen wurde. Besonders damals war es eher progressiv und somit vielleicht gar als reizvoll und gefährlich.

    Ich hätte absolut nichts dagegen wenn Skeptizismus sich verbreiten würde oder abhängig von den Plätzen ist an denen man lebt. Wo wäre da das Problem?

    In Europa ist allerdings das Christentum noch am meisten verbreitet. Keine Ahnung wo danach Atheismus, Agnostizismus oder Skepitzismus käme. Bestimmt noch vor dem Spaghettimonster.

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