3 Kommentare

Wahlkampf a la Wulff: After Eight und gekaufte Stimmen

Von Daniel • 05.02.2012

After Eight WulffMir tut Wulff ein wenig leid. Jedes noch so kleine Detail wird jetzt rausgepickt und aufbereitet. Den Vogel abgeschossen haben jetzt die Dänen von Jyllands-Posten, das ist so skurril, das kann man sich kaum ausdenken. Das ist wirklich mal eine „unglaubliche“ Geschichte „wo die erfragten Vorgänge schon Jahre, zum Teil Jahrzehnte zurückliegen.“

So berichtet der ehemalige Mitschüler Hermann Schmidtendorf davon wie Wulff Schülersprecher an dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Osnabrück wurde:

„Im Wahlkampf verteilte er After-Eight-Schokolade unter den jüngsten Schülern. Die Schüler in der 8., 9. und 10. Klasse haben zwei D-Mark und die ältesten Schüler [Oberstufe] fünf D-Mark pro Kopf bekommen, wenn sie versprochen haben, für Wulff zu stimmen. Seitdem nenne ich ihn den After-Eight-Politiker.“

WTF?! Das glaube selbst ich nicht, mehr dazu gibt es hier bei €urActiv, die auch den Originalartikel als PDF haben. Besonders interessant dort auch folgende Passage:

„Woher der junge Gymnasiast, der aus einem bescheidenen Elternhaus stammte, seine damals erheblichen Mittel zur Bestechung bekommen hatte, ist noch offen. Die Zeitung lässt vermuten, dass der spätere Bundespräsident sich schon damals mit einflussreichen Freunden umzugeben verstand.“

Dumme Jungs Aktionen macht ja jeder mal, aber dennoch würde mich interessieren, ob das wirklich stimmt. Irgendwelche ehemaligen Mitschüler von Christian Wulff unter meinen Lesern, die das bestätigen können?! Haha…

(via nachtwächter-blah)



2 Trackbacks »

    Ein Kommentar »

  • Thorsten Ebers via Facebook schreibt am 5. Februar 2012 um 14:35

    After Eight ist zumindest so tantig-bieder (gabs immer bei meiner Oma), dass es gut zu Herrn Wulffs spießigem Wohnhaus passen würde.

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