Zu Guttenberg von der Hedonistischen Internationalen mit Torte beschmissen

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Guttenberg mit Torte beschmissen

Haha, die Hedonistische Internationale hat Karl-Theodor zu Guttenberg gestern in Berlin getortet. Ich hätte geglitzert ja toller gefunden, aber das ist auch ziemlich lustig. Kindisch aber lustig und es bekommt natürlich die entsprechende Aufmerksamkeit in den klassischen Medien. Erstaunlich wie solche dummen Jungsstreiche funktionieren um seine Botschaft zu verbreiten. Die Hedonistische Internationale waren übrigens auch die Witzbolde, die damals die PRO-Guttenberg Demo in Berlin anmeldeten. Guttenberg hatte sich am Donnerstag in einem Café in Friedrichshain mit Stephan Urbach von der Piratenpartei getroffen. Dieser schreibt in seinem Blog zu dem Angriff:

„Stellen musste er sich auch der Hedonistischen Internationalen, die ihn mit einer Coppenrath & Wiese Sahnetorte getortet hat. er nahm es recht locker.“

Hier noch die offizielle Mitteilung der hedonistischen Internationalen:

„Wir, die Digitalen Konditoren in der Hedonistischen Internationale haben heute in einer einzigartigen Kooperation mit Anonymous in der #OpCreamStorm Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg getortet.

Es ist kein Jahr vergangen, seitdem der Lügenbaron nach seiner Copy- und Paste-Affäre über den Ozean geflüchtet ist, da versucht er schon wieder, sich in der politischen Landschaft zu etablieren. Der bis heute uneinsichtige Betrüger denkt wahrscheinlich wirklich, dass er damit durchkommt und seine von Springer bereits ausgerufene Kanzlerschaft wahr machen kann.
Doch da hat er die Rechnung ohne den Konditor gemacht.

Keinen Monat nach seiner Flucht begann er bereits seine #OpComeback. Immer noch ohne Einsicht, einen Fehler gemacht zu haben, will er wieder auf die politische Bühne, wenn auch „nur“ in der EU. Das Haargel lässt er seitdem zu Hause, aber Sahne klebt auch.

Ausgerechnet Vorkämpfer für die Freiheit des Internets will er sein. Als wäre es nicht der Schwarm im GuttenPlag-Wiki gewesen, der K.T.s Lügen um seine Abschreibe-Übung als solche entlarvt hat. Als hätte K.T. nicht das Gesetz zu Internet-Zensur als Minister zur Chefsache erklärt und alle Kritiker zu Unterstützern von Kinderporngrafie diffamiert.

Heute tut er so, als wäre er nicht längst ein Symbol für Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und Militarisierung.

Von der EU-Kommissarin Neelie Kroes wurde K.T. zum Berater für freie Internetzugänge in politisch instabilen Gebieten ernannt. Als weiterhin bekennender Verteidiger der Zensurinfrastruktur durch die Zensursula-Gesetzesvorschläge kann K.T. kein glaubwürdiger Experte für die Freiheit des Internets sein. Daher schlägt das Internet heute zurück.
Auch ohne Cookie-Richtlinie.

Und das ist erst der Anfang. Wir werden jeden weiteren Rückkehr-Versuch des Herren von und zu beobachten und süß torpedieren. Und nicht nur von ihm: Die politische Klasse in Berlin, Brüssel und Washington kann schonmal das Teeservice auspacken.

We are Delicious.
We are In Your Face.
Expect us.“

    3 Kommentare:

  • Sina Hawkward via Facebook schreibt am 3. Februar 2012 um 13:39

    Aber liebes Einhorn, das ist doch kein „Beschmeißen“, das ist sanftes „Mit Torte bedrücken“. Oder „Stempeln“.

  • Jens schreibt am 3. Februar 2012 um 13:45

    Sollte man so mit guten Torten umgehen ?
    Ich denke nicht !

  • Jessica Ey via Facebook schreibt am 3. Februar 2012 um 20:12

    pretty lame imo, obwohl Gutti echt ein Arsch is

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