Kommando Otten – Ein Konzept für eine Cartoonserie

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Kommando Otten ist eine Cartoonserie über den kleinen Otter Otto Starbuck. Ein paranoides Tierchen welches mit seinem Leben im Zoo nicht zurecht kommt und in jeder Folge einen Weg in die Freiheit sucht. Ihm zur Seite steht dabei das Wasserschwein Platon. Platon liebt absurde Verschwörungstheorien und neigt zu absurden Vergleichen im Sinne von Godwin’s Law.

So bezeichnet er das auf und ab ziehen der Menschen am Gehege einmal so:

„Das ist wie in Pjöngjang, nur die Paraden sind hässlicher.“

Da jede gute Serie auch eine Liebesgeschichte braucht gibt es Liz. Liz ist auch ein Otter und Otto ist in sie verliebt. Natürlich ist das leider einseitig was zu allerlei Spannungen führt. Liz mag Otto, sieht sich aber eher in einer mütterlichen Position. Irgendwer muss ja auf den kleinen paranoiden Racker Acht geben.

Und natürlich braucht es auch einen Antagonisten. Dieser heißt Lou und ist ein Faultier, das im Gehege gegenüber abhängt. Lou macht eigentlich gar nichts, aber Otto und Platon sind davon überzeugt, dass Lou immer wieder ihre Pläne vereitelt. Was sie nicht wissen und sich erst im Laufe der Serie rausstellt. Lou ist eigentlich tot und ausgestopft. Für den Zoo ist das einfach billiger und der Unterschied fällt den Besuchern eh nicht auf.
Lou bekommt in der Serie immer schmerzvoll lange Einstellungen in denen er nichts tut.

Jede Folge beginnt mit einer kleinen Episode aus Sicht der Zoobesucher. Augenscheinlich ein süßes Rumgeturne der kleinen Tierchen, aber in Wirklichkeit hat es immer mit dem Fluchtplan Starbucks zu tun. So auch die erste Folge die damit beginnt wie die Zoobesucher Otto und Platon beim wilden Rumgeknutsche beobachten was sie total süß finden.
Natürlich knutschen die beiden nicht rum, sondern starteten lediglich ein Ablenkungsmanöver.

Otto zu Liz: „Oh mein Gott, sie haben uns entdeckt. Schnell küss mich!“
Woraufhin Platon ihn mit hemmungslosen Zungenküssen überfällt.

Erst nach dem Intro (Kein Titelsong, sondern schmissiger 90ies Indierock a la Sonic Youth in ihrer Goo-Phase) startet die eigentliche Folge mit einem Voice Over von Otto. Zu Beginn rätselt er über seine Gefangennahme und vergleicht sein Gefängnis. Mal mit Stammheim, mal mit Guantanamo und einmal ist es eine schier kafkaeske Situation, die zu einer surrealen Folge führt.

Natürlich gelingt Platon und Starbuck die Flucht nie. Außer in der letzten Folge der ersten Staffel. Doch Otto merkt, dass er gar nicht weg will und überredet Platon unter einem Vorwand zur Rückkehr. Dort springt er ins Wasser und schwimmt zu Liz, die ihn genervt fragt: „Und hat es wieder nicht geklappt?“
Otto verneint, nimmt ihr Pfötchen und sie lassen sich im Wasser treiben. Aus dem Off erzählt er dann:

„Vielleicht gibt es kein richtiges Leben im Falschen. Mag sein, aber es gibt im Falschen vieles wofür es sich lohnt zu leben.
Du musst gar nicht die Welt verändern, sondern nur das bewahren und beschützen was du liebst. Und das fühlt sich verdammt richtig an.“

Kommando Otten

(Mit Hilfe von Eva konzipiert)

    9 Kommentare:

  • Justin-Zane schreibt am 25. März 2012 um 20:19

    Was für ein trauriges Staffelfinale! :'(

  • Nycroft schreibt am 25. März 2012 um 20:50

    Geil! der wahnsinn. es müssten viele verschiedene prominente auftreten als tier versteht sich und über unterschiedliche wirklich handelnde antagonisten müsste sich abgesprochen werden.
    ich würde mich als zeichner anbieten da ich cartoon und surrealismus beziehungsweise karikatur gut umsetzen kann.
    zum bsp. hab ich verschiede cartoon charaktere entworfen wie den EL KAKTUS, einen schiesswütigen klischeehaften mexikaner-kaktus, HEKTOR , eine mischung aus schnecke und troll und natürlich noch andere wie das pumpernickel, ein gewichtheber kaninchen und Dr. opossum

  • Eva schreibt am 25. März 2012 um 23:20

    Vielleicht müssen es doch Puppen sein.

  • Sarah Von Der See via Facebook schreibt am 26. März 2012 um 09:46

    Wann gibts die erste Folge???

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 26. März 2012 um 09:51

    Ich kann doch nicht zeichnen. Das sähe dann so aus (Ähnlichkeiten zu Lou rein zufällig): http://www.kotzendes-einhorn.de/blog/tag/necrobar/

  • Sarah Von Der See via Facebook schreibt am 26. März 2012 um 09:55

    Liebes Einhorn, Inhalt ist wichtiger als Form!

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 26. März 2012 um 10:11

    Die müssen aber alle total süß aussehen!

  • mischa schreibt am 26. März 2012 um 14:23

    Ich schließe mich Sarah an.
    Die Story rockt, Deine Künste sind ausreichend.

  • Sarah Von Der See via Facebook schreibt am 26. März 2012 um 16:05

    Wenn Du die Augen groß genug machst geht das schon!

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