Agent Provocateure bei der Arbeit

-

Mutmaßlicher Agent Provocateur bei S21

Mein Buddy Max hat dieses kleine Video gefunden, das unheimlich erschreckend ist. Nun ist unklar ob dieses Video gestellt ist. Aber es zeigt eigentlich ganz schön, wie ein Agent Provocateur vorgehen könnte.

Wer jetzt denkt, dass das nur in anderen Ländern Praxis ist, dem sei der Wikipedia Artikel zu Peter Urbach empfohlen. Urbach war als V-Mann mitverantwortlich für die gewaltvolle Radikalisierung der Linke indem er Molotow-Cocktails, Waffen und Sprengstoff organisierte. Als am 11. April 1968 dem Gebäude des Springer-Konzerns demonstriert wurde war er es, der Molotow-Cocktails unter den Demonstranten verteilte.

„Außerdem zeigte er den Demonstranten, wie Autos umgekippt werden konnten, damit das Benzin aus dem Tank lief. Dies führte mit zur gewalttätigen Eskalation der Demonstration und zum Abbrennen mehrerer Lieferwagen des Verlags.“

Und heute? Auch heute werden Provokateure eingesetzt. Hier zum Beispiel ein Video das bei den S21 Protesten aufgenommen sein soll.

Das Vorgehen ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt. Vor allem zur Bekämpfung besonders gefährlicher und schwer aufklärbarer Kriminalität. Bei Demonstrationen ist das allerdings streitbarer. Unüblich ist der Einsatz von zivilen Aggressoren dennoch nicht. Gegenüber dem Hamburger Abendblatt sagte ein Polizist zu den S21 Protesten aus:

„Ich weiß, dass wir bei brisanten Großdemos verdeckt agierende Beamte, die als taktische Provokateure, als vermummte Steinewerfer fungieren, unter die Demonstranten schleusen. Sie werfen auf Befehl Steine oder Flaschen in Richtung der Polizei, damit die dann mit der Räumung beginnen kann. Ich jedenfalls bin nicht Polizist geworden, um Demonstranten von irgendwelchen Straßen zu räumen oder von Bäumen runterzuholen.“

(via max)

Dein Kommentar:

Kommentarfeed zu diesem Artikel via RSS abonnieren.

Hinweis: Kommentare werden moderiert. Sie können auch ohne Angaben von Gründen gelöscht werden. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!