Wann es okay ist „schwul“ zu sagen

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Eigentlich wollte ich dieses Chart nicht bringen, aber da ich heute einige Kommentare löschen musste, die dies oder jenes negativ als „schwul“ bezeichneten ist da eindeutig lernbedarf. Insgesamt tue ich mich ja selbst damit schwer und mir rutscht das auch ab und an mal raus. Muss wohl daran liegen, dass ich liebendgerne Battlerap höre ;) – Auch kenne ich ein, zwei Schwule die das tatsächlich selbst in einem negativen Kontext benutzen. Was mich enorm irritierte. Geht meinen Lesern offensichtlich auch so. Insgesamt nervt mich die Kommentarsituation hier immer mehr und ich überlege oft eine eigene Rubrik einzuführen. „Troll Or Not“ – dann kann man mit den Deppen wenigstens noch ein bisserl Spaß haben. Ansonsten halte ich es gerne mit Wau Holland der sagte:

„Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit — Keine Zensur!“

Bei Homophobie, Rassismus und Diskriminierung hört da allerdings der Spaß auf. Und wer denkt, dass ich das einseitig sehe, dem sei gesagt, dass ich auch schon einige negative Kommentare zu CDU, Katholizismus etc. nicht durchgehen ließ – mit negativ meine ich ausdrücklich keine Kritischen sondern die üblichen Nazi-Vergleiche und anderer Bullshit. Wobei ich da wahrscheinlich tatsächlich gnädiger bin als es mir lieb ist. Insgesamt versuche ich hier so wenig wie möglich zu löschen und andere Meinungen zuzulassen, auch wenn diese mal provokant ausfallen.

I Want To Say Gay

Also immer wenn Du so einen Scheiß in den Kommentaren schreibst, den ich löschen muss, muss das Einhorn weinen. Willst Du das das Einhorn weint? Willst Du das?

(von metrosexual)

    44 Kommentare:

  • Marco schreibt am 24. Mai 2012 um 12:13

    Gaaaaaaaaay

  • kurt schreibt am 24. Mai 2012 um 12:38

    Ist irgendwie schon … suboptimal, ein Zitat gegen Zensur zu bringen, um danach die Zensur zu erklären, oder?!

  • Philip schreibt am 24. Mai 2012 um 12:41

    Oder einfach zu hatr.org?

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 24. Mai 2012 um 12:46

    @Philip Das was bei mir an Trolling und Shit kommt ist im Verlgeich zu dem was bei hatr ankommt harmlos!

    @kurt Schade, dass Du das so siehst. Andere Meinungen zulassen ist für mich was anderes als Diffamierungen, Beleidigungen und Diskriminierung zuzulassen.

  • daMax schreibt am 24. Mai 2012 um 13:50

    Du löschst Kommentare, die „schwul“ als Synonym für „doof“ verwenden? Bisschen arg, find ich…

  • Miguel Bethke via Facebook schreibt am 24. Mai 2012 um 14:28

    ich kann dieses Wort auch nicht mehr hören im ewigen dümmlichen Kontext von ignoranten Leuten.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 24. Mai 2012 um 15:03

    @daMax Als Synonym für „scheiße“ träfe es wohl eher, „doof“ verharmlost das ganze. Und ja, tue ich. Vor allem wenn da nichts weiter sehte außer „Haha, voll schwul!“.

  • Jennifer Weseloh via Facebook schreibt am 24. Mai 2012 um 15:50

    macht doch bitte auch noch eins für das wort „behindert“…

  • Mark Krönen via Facebook schreibt am 24. Mai 2012 um 15:58

    Dann möchte ich aber das Dr Dre auch nciht mehr „nigger“ in seinen texten verwendet

  • daMax schreibt am 24. Mai 2012 um 16:02

    Haha, voll scheiße :-D Spaß. Du hast sicher recht damit, dass schwul als Beleidigung oder abwertendes Adjektiv absolut panne ist. Aber gleich zur Schere zu greifen deswegen? Das dürfte für deine Aufklärungsarbeit eher kontraproduktiv sein. Wer gelöscht wird, ärgert sich und wird sicher nicht überzeugt werden. Außerdem nimmst du damit a) den Deppen die Gelegenheit, sich zum Deppen zu machen und b) den anderen Kommentatoren die Gelegenheit, über die Deppen herzufallen. Ums kurz zu machen: dir entgeht der ganze Scheißsturm :-D

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 24. Mai 2012 um 16:20

    Mark Krönen Der Vergleich hingt, weil es sich hierbei um die aneignung eines Begriffes handelt und eine positive (?!) Umdeutung. Eine interessante vorgehensweise. Ich glaube man kann das mit den Slutwalks vergleichen, wo eben Slat auch eine andere semantische Bedeutung bekommt und positiv besetzt wird.

  • Emanon schreibt am 24. Mai 2012 um 16:22

    Ich verstehe nicht, warum so viele ein Problem mit der Meinungsfreiheit haben. Meinungsfreiheit steht im Grundgesetz und besagt, dass jeder Mensch seine Meinung äußern darf. Allerdings steht da auch drin, dass diese Freiheit Schranken hat, nämlich in anderen Gesetzen oder anderen Grundrechten, wie z.B. dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht.

    Wenn also jemand etwas sagt, durch das andere beleidigt werden, er nur Schmähkritik ausübt oder Volksverhetzung betreibt, ist das nicht mehr durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

    Beleidigung ist eine zweiseitige Angelegenheit. Man kann sich nicht hinstellen und bspw. behaupten, dass „Neger“ bloß schwarz heißt, wenn sich alle angesprochenen diffamiert fühlen. Es handelt sich dann um Beleidigung. Wenn Dr. Dre das macht und sich niemand verletzt fühlt, handelt es sich um keine Beleidigung.

    Und so ist es auch mit „gay“ oder „schwul“. Solange nicht klar wird, dass man sich von einer Diffamierung distanziert (durch z.B. Satire, indirekte Rede, Konjunktiv, etc.), hat man keinen grundgesetzlichen Anspruch, das zu sagen.

    Das ist die Situation im Gesetz, die sich die Gesellschaft wegen ihrer Moralvorstellungen gegeben hat und ein Leitfaden für den Umgang miteinander ist.

    Und hinzu kommt, dass dieser Blog hier dem Daniel gehört und er hier nahezu machen kann, was er will. Es ist sein gutes Recht Kommentare zu löschen, die ihm nicht gefallen, weil er mit diesem Blog eine gewisse Tendenz und Meinung vertreten möchte, die durch unangemessene Kommentare beschädigt wird. Er ist wie ein Redakteur, der nicht jeden Artikel seiner Schreiber abnehmen muss. Er ist keine übergeordnete Instanz, die jedem sein Recht auf Meinung garantiert. Wer damit ein Problem hat, ist hier schlicht falsch.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 24. Mai 2012 um 16:22

    @daMax Alter, Du kennst mich doch, meinst Du wirklich – oder hast Du den Eindruck – ich lösche hier so viel? Ich lasse echt viel stehen, aber dummes diskriminierendes Trolling nicht!

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 24. Mai 2012 um 16:24

    @Emanon DANKE! :-*

  • daMax schreibt am 24. Mai 2012 um 17:09

    @Daniel, tja weißte, das schlimmste an Zensur ist halt immer noch ████████ ███████ ████ und dass man nie weiß, wieviel zensiert wurde. Natürlich hat Emanon Recht: das hier ist Deine Spielwiese, Du kannst tun und lassen, was Dir beliebt. Wenn hier so ein Niewoh herrschen würed wie z.B: in den YouTube Kommentaren, würde wohl keiner mehr hier Kommentare lesen wollen. Andererseits denke ich trotzdem: lass den Deppen ruhig ihre Chance sich selbst mit Shittalk zu disqualifizieren.

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 24. Mai 2012 um 17:53

    Ey, Rechtschreibfehler deluxe m(

  • Nycroft schreibt am 24. Mai 2012 um 17:56

    hihi ! darf ich? darf ich jetzt?
    ich mach einfach

    toleranz ist ein zeichen von schwäche weil damit intoleranz toleriert wird.

  • Mark Krönen via Facebook schreibt am 24. Mai 2012 um 17:59

    Zu unserem Sachverhalt: http://www.youtube.com/watch?v=mttxM-A_3hM

  • Emanon schreibt am 24. Mai 2012 um 19:46

    Ich kann grad nicht raus und muss am Rechner warten, deshalb mach ich mal mit…

    @Nycroft Worauf Du anspielst, ist der sog. reine Toleranzbegriff. Allerdings ist das eine völlig überholte Definition, die in unserer Gesellschaft niemand ernsthaft fordert. Insofern ist das subsumieren dieser Definition unter Toleranz, um sich dann dagegen zu wehren, nichts weiter als Schattenboxen.

    Was wir hier durch unser GG vertreten und was unser gesellschaftliches Ziel ist, ist die sog. repressive Toleranz (Begriff von Marcuse). Eine Toleranz mit Schranken. Das habe ich schon oben erklärt. Deshalb werden bei der Meinungsfreiheit auch nur bedingt intolerante Meinungen geduldet.

    Die Frage ist nur, wo die Schranken liegen sollten. Da gibt es momentan eine relativ genaue Konturierung – sowohl rechtstheoretisch, als auch philosophisch. Das muss nur noch besser in die Realität umgesetzt werden.

    Was wir also brauchen ist eine Eichung der Schranken, damit gilt: Prinzipiell tolerant, aber mit Schranke. Die eigene Freiheit reicht also nur dorthin, wo die Freiheit eines anderen anfängt. Das ist, was hier unter Toleranz verstanden wird.

    @daMax

    Ich kann den Ansatz gut verstehen, dass sich die Leute zu Deppen machen sollen, allerdings hab ich mich gefragt, warum sie das sollen.

    1. Sie sollen sich zu unserer Belustigung zu Deppen machen.
    Dafür wäre mir der Blog hier etwas zu schade. Und geht wohl auch gegen die Daniels Tendenz hier, wenn ich das mal so bevormunden darf. Wenn du Deppen sehen willst, kannst du dir die Kommentare bei Springermedien durchlesen oder für Fortgeschrittene auf russia today, wo grad in diesem Augenblick mehrere hundert Menschen den Holocaust leugnen und das hundertfach geliked wird.

    2. Sie sollen erkennen, dass sie Deppen sind und man kann sie vorführen.
    Ja also das ist etwas, was ich eigentlich gern mache, aber es will sich einfach nicht einstellen, dass diese dann zugeben wollen, dass sie ignorante Idioten sind :P

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 24. Mai 2012 um 19:58

    Wahh, sollte ich mal nen Moderator hier bauchen wirde es Emanon \o/

  • daMax schreibt am 24. Mai 2012 um 21:00

    Ach und was ich noch vergaß: COMIC SANS?!?! Das geht ma GAR NICH!!!1!

    scnr.

  • KulturmarxistIn schreibt am 24. Mai 2012 um 21:17

    relevant:
    http://www.youtube.com/watch?v=zOLbuFVG0fs

  • Emanon schreibt am 24. Mai 2012 um 21:44

    @Daniel

    Danke :)

    @daMax

    Das mag jetzt ein bisschen übertrieben sein, aber das ist kein Comic Sans. Das erkennt man vor allem an den zusätzlichen Serifen beim großen „I“, beim „a“ und beim „t“. Das „Sans“ heißt ja nun grad „Sans-Serif“. Das ist ein sog. Cloud Font. Und wenn Wölkchen und Regenbogen benutzt werden, kann man auch diese Schrift nutzen. Das ist gestalterisch ja nur konsequent.

  • Florian schreibt am 25. Mai 2012 um 01:38

    Ich habe mit dem Löschen kein Problem, abertrotzdem eine Idee: Man könnte die blöden Kommentare einfach zuklappen, so dass man zum Anklickfn des Kommentars erst darauf klicken muss. So sind alle Kommentare da, es wird trotzdem darauf hingewiesen, dass der Eintrag Schwachsinn ist und keine wirkliche Zensur findet statt.

  • kurt schreibt am 25. Mai 2012 um 10:23

    Emanon: Ich fühle mich von Deinen intellektuellen Ausführungen beleidigt! Arrogant schreibst Du auf uns runter und erklärst die Welt.

    Ich fühle mich dumm, wenn ich Dich lese.

    Gehörst Du jetzt zensiert? Hast Du meine Schranken eingetreten? Wer entscheidet das? Auf welcher Grundlage?

    Will sagen:Es gibt immer einen Grund zu zensieren.

    Wer zensiert, will sich nicht mit Dingen auseinandersetzten.

    Ich habe volles Verständnis für jeden Blogger, der die ganzen Schwachmaten rausfiltert.

    Aber es ist ein wenig zu viel des guten, ein Zitat zu bemühen, wo es genau um die Idioten und Gefährlichen geht, und das man sie eben nicht zensieren soll, um direkt im nächsten Satz zu schreiben: die Idioten nehme ich aber raus!

    Das ist doch analog zu „Ich hab nichts gegen Schwule, aber..“
    „Ich bin gegen Zensur, aber…“ „Ich zensiere nichts, außer…“

    Zensiert Eure Blogs so viel Ihr wollt, aber versucht doch nicht das schön zu schreiben!

    Zensur ist Zensur!

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 25. Mai 2012 um 10:39

    @Kurt Naja, da steht „Ansonsten“. Es gibt viele Arten der Zensur: Vorzensur und Nachzensur, politische und künstlerische.

    Ich sehe das eher als Moderation an, wobei die Grenzen auch fließend sind.
    Außerdem hafte ich als Betreiber ja auch durchaus für die Kommentare. Und ich denke, wenn Leute als „Josef Mengele“ bezeichnet werden oder andere Beleidigungen auftreten ist der Tatbestand nicht zu übersehen.

  • nikke schreibt am 25. Mai 2012 um 13:14

    Boah is das verklemmt. Sprachregelungen gehn gar nicht.

  • kurt schreibt am 25. Mai 2012 um 14:07

    Du kannst Zensur nicht schön reden!

    Ich finde z.B., der israelische Staat verhält sich ähnlich den Nazis. Das ist meine Meinung, die äußere ich hier.
    Das werden eine Menge Leute beleidigend finden- Du vllt. auch.

    Ist es eine Meinungsäußerung oder eine Beleidigung?

    Wenn Du den Kommentar frei schaltest, und jemand schreibt Dir, dass er sich beleidigt fühlt, nimmst du ihn dann wieder offline?

    Ich finde z.B., dass Deutschland verantwortlich für den Tod tausender Moslems ist.

    Das werden eine Menge Leute beleidigend finden- Du vllt. auch.

    Ist es eine Meinungsäußerung oder eine Beleidigung?

    Wenn Du den Kommentar frei schaltest, und jemand schreibt Dir, dass er sich beleidigt fühlt, nimmst du ihn dann wieder offline?

    Verstehste….? Es ist Ansichtssache. Du meinst, dass Du und deine Meinung gut und richtig sind. Das meinte aber auch die NSU…

    Wer hat Recht? Wer hat das Recht offen zu sprechen? Warum?

    Es ist eben wie Wau Holland sagt:
    “Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit — Keine Zensur!”

    Die Freiheit Freiheit zu haben ist sehr anstrengend, aber wir wollen sie alle.

    Wir müssen Nazis durchs Brandenburger Tor marschieren lassen – weil es einfach das verfluche demokratische Recht von denen ist. Auch wenn sie selber dagegen sind.

    Verbieten wir es ihnen, weil wir deren Meinung „falsch“, „gefährlich“ „überholt“ oder sonst wie finden, sind wir genau wie sie! Wir diskriminieren Andersdenkende (klingt komisch, ist aber so!)

    Wir können unsere Feinde nicht mit den Mitteln bekämpfen wegen denen sie unsere Feinde sind.

    However!

    Ich habe kein Problem mit Deiner „Moderation“ / „Zensur“ / „rechtlichen Absicherung“!

    Dein Blog, Deine Meinung, Deine Kommentare, Dein rechtliches Risiko… alles gut und richtig!

    Aber fasel dann doch nicht so einen Kram von „keine Zensur“ um dann sofort darauf zu erklären, dass Du eben doch zensierst/moderierst…

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 25. Mai 2012 um 14:28

    Mensch Kurt, Du schießt jetzt trollig übers Ziel hinaus. Hier ein paar Hilfen:
    http://synonyme.woxikon.de/synonyme/ansonsten.php
    http://de.wiktionary.org/wiki/ansonsten

    Diskriminierung hat nichts mit Meinungen zu tun! Punkt aus. Ist aber in Deinen Augen bestimmt auch Ansichtssache…
    Und insbesondere Dein erster Satz beinhaltet eine Relativierung des Holocausts und ist imho antisemitisch. Das hat nichts damit zu tun, dass man Israel nicht kritisieren darf. Aber auch diesen Antisemitismus kannst Du Dir nicht schön reden! Kannst gerne weiter faseln…

    Achja, Godwins Law Yehhhh!

  • Stefan schreibt am 25. Mai 2012 um 14:57

    Irgendwie finde ich es seltsam, dass sich diese Diskussion in Richtung „Das wird man wohl doch noch sagen dürfen!“ bewegt.

    „Wer zensiert, will sich nicht mit Dingen auseinandersetzten.“ … Ähm, mal davon abgesehen, dass einfach beleidigende Bezeichnungen herausgefiltert werden (darum geht es ja schließlich), ist das in diesem Zusammenhang einfach dumm. Wo liegt das Problem darin, bei klaren Diskriminierungen, Beleidungen etc. zu sagen „ich möchte mich nicht damit beschäftigen“ ? Muss sich jetzt Daniel jedesmal damit auseinandersetzen ?
    Er hat eine klare und einfache Regel gesetzt und damit ist gut. Das hier gleich Zensur gebrüllt wird, als wären wir hier in China und Daniel ein verklemmter Zensurbeamter, der bald alles und jeden zensiert, find ich einfach nur übertrieben.
    Bevor jemand Zensur brüllt, sollte er mal über Länder nachdenken, wo wirkliche harte Zensur stattfindet.

    Nur weil man Voltaire’s Aussage kennt, heißt das nicht, dass ich all mein homophobes oder was-auch-immer-Gedöns jeden frei unter die Nase reiben darf. Kann man gerne tun aber bitte woanders. Wer da gleich an ein spießigen Philister denkt, verwechselt hier glaub ich was. Es geht um Beleidigungen, Diskriminierungen usw. nicht um andere Meinungen. Und mit Sprache kann man mehr anstellen als man denkt. Es ist komisch das niemand was gegen die antisexistischen Plakate was gesagt hat. Aber geht es um das Wort „schwul“ kommen gleich Empörungswellen. Gleichberechtigung und Toleranz ftw !

    Scheint aber ein generelles Problem zu sein.. lasse ich Dinge zu, oder verbiete ich sie. Die Diskussionen gibt es bei Holocaust-Leugnung, HIV-Leugnung usw. Lasse ich diese zu und hoffe quasi auf die Meinungshoheit der Anderen, das solch Meinung als lächerlich erkannt wird; oder verbiete ich sie und habe dann die „Wenn ihr mich verbietet, bin ich unterdrückt und habe ja doch Recht. Sonst würde man das ja nicht tun“-Debatte ?

    Und hier liegt eigentlich der Knackpunkt. Da gehts um Debatten mit wesentlich größeren Dimensionen. Hier ist ein Blog mit einer wesentlich einfacheren Dimension. Seit lieb und bringt das Einhorn nicht zum weinen.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 25. Mai 2012 um 14:58

    P.S.: Das Schöne an Deinen Beispielmeinungen ist ja, dass Du sie mit Fakten belegen könntest. Warum sind Israelis wie Nazis? Warum ist Deutschland verantwortlich für den Tod tausender Moslems? So allein stehend bleibt nichts übrig als plumpe Provokation, was irgendiwe dumm wirkt.

  • daMax schreibt am 25. Mai 2012 um 15:55

    Au Backe. Hab ich diese verquere Diskussion hier an den Start gebracht? Weia, das ist mir ja ganz arg.

    Einen Punkt @Kurt: „Wenn Du den Kommentar frei schaltest, und jemand schreibt Dir, dass er sich beleidigt fühlt, nimmst du ihn dann wieder offline?“

    Das ist eine Frage, mit der sich jeder Blogger irgendwann rumzuschlagen hat und die Antwort hierauf lautet ganz klar: jein. Eher ja, denn eine Beleidigungsanzeige ist schnell gestellt und ich habe lieber einen gelöschten Kommentar als eine Anzeige am Hals. Wenn der Kommentar in meinen Augen jedoch null Beleidigungspotential enthält, würde ich von einem Löschen absehen.

    Und jetzt mal ganz allgemein: nu lasst den armen Daniel doch Beleidigungen hier rauswerfen. Sein Blog, seine regeln. Tut mir leid, hier so ein Fass aufgemacht zu haben.

  • kurt schreibt am 25. Mai 2012 um 16:30

    Mensch Daniel, ich bin Dir aber schon irgendwie auf die Füße getreten, oder?
    Danke für die Erklärung von „Ansonsten“…

    „Ich esse nur Schweinefleisch, ansonsten bin ich Vegetarier.“

    Hab ich es verstanden?

    Und ja, ich bin manchmal antisemitisch oder sexistisch, alternativ auch was anderes böses. Und ich habe nicht versucht das schönzureden.

    Hauter rein Jungs, ich hab gesagt was ich sagen wollte, ich denke ihr auch.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 25. Mai 2012 um 16:41

    Nö, bist mir nicht auf den Schlips getreten. Und ein sexistischer Antisemit unter meinen Bloglesern. Les einfach weiter mit, vielleicht kriegen wir das ja noch hin ;)

  • Emanon schreibt am 25. Mai 2012 um 20:39

    @Stefan @daMax
    find ich auch. Die Frage nach Bestrafung oder auf Meinungshoheit vertrauen ist sehr spannend. In Deutschland tendiert man eher zu Ersterem, weil man aus der Weimarer Republik lernen wollte. Ich bin mir für Deutschland nicht sicher, ob das nicht der bessere Weg ist. Weil ich nicht glaube, dass „sowas“ nie wieder passieren kann.
    Für den Blog hier glaube ich, dass man einfach die Grenzen der Gesetzte anwenden kann, also jedem seine Meinung gönnt und nur die Art und Weise um Beleidigung oder Rassismus reduziert wird.

    @kurt
    also das tut mir leid, wenn du das so siehst. Allerdings denke ich nicht und wollte auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich hier den Stein der Weisen gefunden hab oder was Besseres bin. Aber du musst mir auch zugestehen, dass ich ja nicht in der Offensive war und wenn jemand etwas unhaltbar beanstandet, muss er sich auch Kritik daran gefallen lassen.

    Zum Thema Zensur: Wenn Daniel etwas löscht, handelt es sich schlicht nicht um Zensur. Zensur bedeutet in jeder noch so verqueren Bedeutung des Wortes, dass der Sendende generell daran gehindert wird seine Meinung zu äußern – also auf allen Kanälen und in jeder Hinsicht. Die Zensur findet am Sendenden statt. Dem Sender wird also, bildlich gesagt, der Mund zugehalten. Und das kann Daniel (wegen vermutlich eher dünner Verfassungsschutzkontakte) gar nicht. Sowas machen nur Staaten oder Unternehmen, für die man arbeitet. Das heißt, man hätte keine Möglichkeit seine Meinung zu äußern…egal wie.
    Du allerdings hast jederzeit die Möglichkeit einen anderen Kanal zu wählen. Du kannst deine Meinung in deinem Blog äußern, in einem Buch, auf Twitter Daniels tweet kommentieren usw. Du wirst also nicht am Ausüben deiner Meinungsfreiheit gehindert. Wenn du dich dann auf Twitter äußerst, z.B. antisemitisch, dann kann der Staat dich dafür bestrafen. Das nennen einige Wenige dann Nachzensur. Wobei hierzulande die Ansicht herrscht, dass Zensur nur VOR der Äußerung passiert. Deshalb steht auch im GG, dass eine Zensur nicht stattfindet , obwohl wir ja einige Meinungen per Gesetz verbieten.

    Deshalb ist es auch keine Zensur, wenn ein Chefredakteur in seiner Zeitung einen missliebigen Artikel nicht drucken lässt, weil er sich auf seine Pressefreiheit und seine Tendenz berufen kann und der Autor tausend andere Möglichkeiten hat sich zu äußern.

    Das ist auch das, was dem Daniel zugestanden werden muss: Sein Tendenzfreiheit in Form der Blogregeln. Das hat dann auch nichts mit Sprachregelung zu tun, weil die Blogregeln im Grunde überflüssig sind, da sie nur sagen, was im Gesetz steht: Du sollst niemanden beleidigen. Worte werden ja nicht verboten. Wenn etwas keine Beleidigung ist, weil es offenkundig Satire ist, wird’s auch im Kommentarbereich gelassen, wie man am ersten Kommentar sieht. Wenn einem die „Sprachregelung“, die nur das Gesetz ausdrückt und Daniel vor Ansprüchen Dritter schützt, nicht gefällt, kann man gerne unter 4chan.org/b/ ein bisschen spielen.

    Aus diesem Grunde bleibt es dabei, dass es sich hierbei um keine Zensur handelt und auch nichts schön geredet wird. Weiterhin besteht auch kein Konflikt mit dem Holland-Zitat, da es bedeutet, dass wir als Gesellschaft diese Meinungen bis zu einem gewissen grad zulassen müssen, was wir ja wohl auch zu genüge tun.

    Nochmal zu @kurt • 25. Mai 2012 um 14:07 – auch wenn er das nicht vielleicht nicht mehr liest

    Der Israelische Staat verletzt als Staat UN-Resolutionen, das Völkerrecht, internationale Verträge und ist für den Tod vieler Zivilisten verantwortlich. Das ist schlimm und zu verurteilen. Allerdings sind dazu zwei Dinge zu sagen:
    1.) Ist die Tötung im 3.Reich nicht zu vergleichen. Eine derartige Industrialisierung aus rassistischen Motiven im Hinblick auf, Juden, Roma&Sinti, Behinderte, Muslime (sog. französische „Rheinbastarde“), Slawen und politischen, wie Kommunisten, Sozialdemokraten oder Geistliche hat es zu keiner Zeit in diesem Ausmaß gegeben. Wenn Israel „wie die Nazis“ agieren würde, müssten sie Kongresse abhalten, auf denen man die Tötung aller Araber fordert und den Rest von Palestina will – und zwar als Staat und nicht als Gruppe von einigen verrückten. Weiterhin müssten die Araber aus dem Parlament geschmissen werden, dürften nicht mehr studieren und lehren und hätten kein Wahlrecht. Danach müssten die Araber mit israelischem Pass ausgebürgert werden, ihnen juristisch die Menschenwürde entzogen werden und sie dann schematisch gejagt werden, um sie komplett auszurotten. Das passiert allerdings nicht.

    2.) Was in Israel passiert, ist, wie gesagt, schlimm, aber leider kein Alleinstellungsmerkmal oder eine Besonderheit. Dass darüber pausenlos geredet wird und pausenlos gefordert wird, dass man das doch wohl noch sagen darf, erzeugt aber genau dieses Gefühl. Es macht mich krank zu sehen, wie sich die Emotionen bei Israel oder der Ukraine mit Timoschenko schnell hochkochen, während sich hierzulande kein Schwein für die mörderische Unterdrückung der Schiiten in Bahrain interessiert, aber RTL wieder Zuschauerrekorde bricht, wenn die Formel1 da ist. Dass da Menschen an ihren Hungerstreiks sterben und dass das Regime, das aus Saudi Arabien kontrolliert wird, demnächst frische deutsche Panzer, die für den Städtekampf ausgerüstet worden sind, aus Saudi Arabien bekommt…interessiert niemanden. Oder dass die EU (Frontex) mit deutscher Hilfe Immigranten an der Griechisch-Türkischen Grenze abknallt und Lager(!) einrichtet, ist auch egal. Der französische Völkermord in Algerien – Wurst. Dass die Franzosen 1961 um die 1000 Algerischen Demonstranten mitten in Paris erschossen haben und in die Seine geworfen haben, ist offenkundig auch nicht interessant. Napoleon lies Schwarze mithilfe von Schwefelsäure vergasen, tanzt hier aber lustig auf jeder Kostümparty rum. Oder dass die Belgier Millionen Kongolesen abgeschlachtet haben? Aber Hauptsache Israel verhält sich wie die Nazis. Es gibt erstaunlich wenig Länder, die bis jetzt ohne enorme Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgekommen sind und dagegen ist das was in Israel passiert ein Witz und steht in keiner Relation zur Empörung.

    Das macht die Sache nicht besser und soll auch nicht relativieren, aber wenn man das kritisiert, dann doch bitte alles, konsequent und gerecht.

    Zu den Nazis und dem Brandenburger Tor: Nein, es ist nicht ihr verfluchtes demokratisches Recht. Der Demokratiebegriff umfasst auch die Rechtsstaatlichkeit. Wenn Nazis verfassungsfeindliche Symbole tragen und die unabänderlichen Rechte, die unser GG garantiert, nicht akzeptiert mit dieser Demonstration, dann haben sie kein Recht sich dann auf die gleichen Rechte zu berufen. Dass die trotzdem marschieren dürfen hat politische Gründe, weil geglaubt wird, dass man den Nazis ihren Spaziergang können soll, damit sie danach ruhig sind (ob das Sinn macht, ist eine andere Frage).

    Andersdenkende werden auch nicht diskriminiert, weil es sich um Verteidigung handelt. Unser Rechtsstaat verteidigt einen Angriff auf ihn. Die Beleidigung oder die Volksverhetzung schädigen nämlich nicht nur den Angesprochenen, sondern auch den Rechtsstaat. Und wenn mich jemand schlagen will, dann diskriminiere ich ihn nicht in seiner Handlungsfreiheit, wenn ich ihm das nicht gestatte. Der Vergleich hinkt auch nicht, weil es sich einmal um die Integrität meiner Ehre handelt und einmal und die Integrität meines Körpers.

    Aus diesem Grunde, ist das was Daniel hier macht auch ein äußerst mildes Mittel, um auf sowas zu reagieren und es gilt, wie jeder sehen kann, genau die Freiheit, die sich die Gesellschaft insgesamt gegeben hat – immer bis zur Freiheit des anderen.

    tl;dr:
    Informier dich über Zensur, Versammlungsfreiheit und Antisemitismus bei Wikipedia.

    So, jetzt ich mich aber bis Montag betrinken und aufm KdK rumhüpfen. Tut mir leid, wenns länger geworden ist, aber das hat gleich mehrere Herzensthemen berührt.

  • kurt schreibt am 26. Mai 2012 um 13:42

    @Emanon

    Du hast mich nicht beleidigt, und schreibst auch nicht von oben herab.

    Meine Aussage diesbezüglich sollte zeigen, dass es m.M.n. eben Ansichtssache ist, was wann eine Beleidigung ist.

    Im übrigen waren auch meine Nazi-Vergleiche „plumpe Provokation“ – deswegen auch nicht weiter substantiiert. Ich wollte bestimmte Punkte aufzeigen, mehr nicht („Verstehste…? Es ist Ansichtsache…“).

    Wenn Ihr aber so auf einzelne Wörter und Bedeutungen/Definitionen abgeht, solltet Ihr auch genauer lesen. Ich schrieb: „…der israelische Staat verhält sich ähnlich den Nazis…“ >ähnlichgenau sowie<…! Deswegen relativiere ich den Holocaust nicht… aber das ist eine andere, lange Diskussion. Die will ich nicht schriftlich führen, bin ich zu faul für, kann kein 10-Finger-System.

    Ich widerspreche Dir auch leicht bzgl. der Zensur.
    Zensur findet auch nach der Äußerung statt, aber vor der Veröffentlichung: Ein Buch wird geschrieben und dem Zensor gegeben. Der Streicht, Rest wird veröffentlicht.

    Wikipedia schreibt zu "Zensur": […] dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Inhalte veröffentlicht oder ausgetauscht werden."

    In Krass also: Daniel sorgt dafür, dass hier nur gewünschte Inhalte veröffentlicht werden. Er zensiert. In seinem Machtbereich.

    Klar kann ich woanders hingehen und dort veröffentlichen, können viele zensierte Autoren auch. Ändert aber nichts daran, dass sie an einem bestimmten Ort zensiert werden.

    Zu Deinem 2. Punkt gebe ich Dir auch erst mal vollkommen Recht! Nur bestreitet keiner die Vergehen der meisten Nationen (außer den Tätern selbst)… bei Israel läuft das einfach anders, das ist imho das eigentliche Problem… aber s.o.

    Ohne Frage jedoch ist der Interessenfokus der Medien und Massen absurd und pervers.

    "Wenn Nazis verfassungsfeindliche Symbole tragen und die unabänderlichen Rechte, die unser GG garantiert, nicht akzeptiert mit dieser Demonstration, dann haben sie kein Recht sich dann auf die gleichen Rechte zu berufen."
    Also sind wir nicht gleich vor dem Gesetz?
    Ich bin gegen Meinungsfreiheit, also gilt sie für mich nicht?
    Ich bin gegen Versammlungsfreiheit, also darf ich nicht demonstrieren?

    Was Du schreibst bedeutet doch, dass Menschen mit anderen politischen Ansichten ab einer gewissen Stufe entrechtet werden können.

    Auch deine Erklärung zur "Verteidigung des Rechtsstaates" finde ich irgenwie kritisch. Vor allem der Schluss "Es ist keine Diskriminierung, weil es eine Verteidigung ist"

    Wir werden auch nicht überwacht, weil wir uns vor Terroristen schützen?

    Nur weil ein Staat behauptet sich zu verteidigen, bedeutet das nicht, dass dem keine Repression innewohnt.

    Deinen Bezug zu körperlicher Gewalt kann ich in unserem Zusammenhang nicht verstehen. Der Vergleich hinkt eben doch. Ein Wort ist kein Stock. Gesagtes tötet Dich nicht. Gesagtes verursacht eher weniger bleibende Schäden. Ein Fahrrad ist keine Mp3. Ehre und Körper stehen nicht auf einer Stufe, nicht juristisch und nicht moralisch.

    Und nochmal:
    Nach wie vor habe ich kein Problem mit der Moderation hier oder in anderen Blogs. Ich finde das nur im direkten Kontrast zu so einem Zitat recht schwierig.

    Schluss jetzt!
    Wir haben einfach unterschiedliche Ansichten.

    Mit diesem Kommentar kommt meine echte Mailadresse, Daniel gibt sie Dir bestimmt wenn Du willst. Können gerne bei Bierchen uffm Karneval reden.

  • kurt schreibt am 26. Mai 2012 um 13:45

    * „ähnlich“, nicht „genau so“, oder „wie“

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 26. Mai 2012 um 14:15

    @kurt Du brauchst also „plumpe Provokation“ um Deine Standpunkte zu rechtfertigen?! Nice :-) Haltet mich auf dem Laufenden, wenn ihr das Bier getrunken habt.

  • kurt schreibt am 26. Mai 2012 um 16:01

    die „plumpe Provokation“ ist dein Begriff.

    Aber ja, schwul-sachte Diskussionen sind langweilig. ;) Ich mags gerne mit Emotionen.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 26. Mai 2012 um 16:10

    Sweet! ;)

  • kurt schreibt am 26. Mai 2012 um 16:54

    ?

  • Steinmädchen schreibt am 28. Mai 2012 um 10:15

    ich bin voll für Kommentarmoderation. Das verschlechtert stets meine Laune zu lesen was für Vollpfosten es gibt.
    und es war sooo klar, dass mindestens ein Mensch gleich noch was antisemitisches hinterherschiebt, yeah.
    Müll. Punkt. Und dafür brauch ich kein Grundgesetz zitieren. ;)

  • Emanon schreibt am 28. Mai 2012 um 17:02

    @kurt
    fand ich ein nettes Angebot, hab’s aber jetzt erst gesehen. Wobei ich allerdings die leichte Vermutung habe, dass mein Verhalten am Karnevalwochenende eine anständige Diskussion wahrscheinlich geringfügig erschwert hätte.

    Und nimm’s mir nicht übel, aber vieles, was ich geschrieben hab, ist nicht nur meine Meinung, sondern wissenschaftlicher Konsens, den ich nicht aus Wikipedia hab. Das muss kein Garant dafür sein, dass es stimmt, ist aber ziemlich fundiert.

    Aber vielleicht ist es auch besser, wenn wir aufhören. Eigentlich ist ja alles gesagt und das Einhorn guckt schon komisch…und ich sollte jetzt auch schlafen gehen.

  • debby yddeb schreibt am 12. Juni 2012 um 15:13

    danke für diesen chart, ich finde ja, man sollte „osten“ und „schwul“ max. dazu nutzen, um zu kennzeichnen, dass etwas ziemlich geil ist. diese wörter als schimpfwörter zu benutzen, ist genauso ätzend wie das ständige Mothergefuckere oder das diffamieren von weiblichen geschlechtsorganen als schimpfwort.
    ich fänds allerdings cool, wenn du die neg. posts ab und an tatsächlich bei hatr reinstellen würdest. denn hatr bietet die möglichkeit, neg. äusserungen im internet besser zu beobachten und zu klassifizieren. doch das tool ist nur so gut, wie es genutzt wird. bisher habe ich den eindruck, dass es hauptsächlich von frauen genutzt wird – daher hat man den eindruck, dass extrem häufig sexistisch-antifem. getrollt wird.
    und darauf beruhen dann wieder irgendwelche komischen aussagen von medienfuzzis (wie mir)…
    falls es nicht zu mühselig ist – dann sind die dummen äußerungen sogar noch zu was nütze. schönen tag noch!

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