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Geht die Zombie-Apokalypse weiter?!

Von Daniel • 02.06.2012

Zombies aus Dawn Of The Dead

Gestern berichtete ich ja von seltsamen Fällen in den USA bei denen es zu Kannibalismus kam. Einer der Täter aß sogar das Gehirn seines Opfers. Nur war meine Recherche unzureichend und die drei Fälle, die ich nannte, gar nicht die einzigen der letzten Tage. So hat ein Typ sich z.B. selbst Stiche und Schnitte zugefügt und die eingreifenden Polizisten dann mit seinen eigenen Haut- und Fleischstücken beschmissen.

Newsweek & The Daily Beast haben alle Fälle in den USA zusammengetragen und auf einer Karte markiert. Krass, dass das wirklich sich sehr auf die Ostküste und da auf Florida konzentriert.


Zombie Instances, May 2012 auf einer größeren Karte anzeigen

Natürlich gehen alle Blogger auf das Thema steil. Das führte dazu, dass “Zombie Apocalypse” gestern morgen einer der meistgesuchten Begriffe in den USA war und sich sogar das Center for Disease Control dazu gezwungen sah eine offizielle Erklärung abzugeben in der es heißt, dass es keine Zombies gäbe. Das liegt vor allem daran, weil sie sich das popkulturelle Phänomen zu Nutze machten und Zombies dazu gebrauchen um unter der Bevölkerung Bewusstsein für mögliche Epidemien und Katstrophen zu schaffen. Der CDC dazu:

“CDC does not know of a virus or condition that would reanimate the dead (or one that would present zombie-like symptoms).”

Ha, dabei gibt es sogar nachgewiesene Zombie-Fälle, die Forscher vor Rätsel stellen. Wie die von Clairvius Narcisse und Felicia Felix-Mentor. Und die New Yorker Polizei soll sogar einen Zombie Attack Response Guide rausgegeben haben. Hier ein Screenshot, das Dokument ist auf den 30.05. dieses Jahres datiert.

NYPD Patrol Guide for Zombie Attacks

Lieber CDC, wem sollen wir da jetzt glauben?! George A. Romero oder Dir?



4 Trackbacks »

    5 Kommentare »

  • dings schreibt am 3. Juni 2012 um 12:19

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/rauschgift-badesalz-drogen-schockieren-us-mediziner-a-774905.html

    meine theorie ist, dass dieses phänomen mit der fortschreitenden entwicklung neuer drogen zusammenhängt. leider finde ich gerade diesen schockierenden erfahrungsbericht nicht, bei dem ein konsument seinen horrortrip beschrieb. es gab fälle, wo sich leute nach dem konsum dieser als badesalz getarnten drogen, aufs übelste selbstverstümmelt und tw. auch getötet haben…

  • CaptainsTea schreibt am 11. Juni 2012 um 11:08

    So lange die sich selbst verstümmeln ,oder umbringen ist die Welt doch in Ordnung. Wenn Aussenstehnde verletzt oder getötet werden ist das “wie immer” furchtbar. In den Staaten landen so Leute wenigstens in “Irrenanstalten” IN EINEM GEFÄNGNIS. In Deutschland landen diese Junkies in einer schönen staatlichen Einrichtungen,nicht haftfähig- weil nicht zurechnungsfähig. Und irgendein Psychater analysiert dieses Dreckspack für viel Geld. Na ja vielleicht schwabt die Welle nicht nach Deutschland… Crystal kam auch – zwar später und über Russland, aber früher oder später….

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 11. Juni 2012 um 11:13

    @CaptainsTea Nice menschenverachtend. Junkies sollen also was? Weggesperrt und nicht rehabilitiert werden oder sich gegenseitig umbringen? Das ist ja Sozialdarwinismus der besten Sorte. Außerdem war das Zeug schon in Deutschland und ist längst verboten (was natürlich nichts heißt).

  • CaptainsTea schreibt am 11. Juni 2012 um 13:27

    @Daniel …diese Menschen verachten sich doch selber. Ich bin ein sehr sozialer Mensch, habe aber absolut nichts für Menschen übrig die sich selbst hinrichten. Da gibt es kein Mitleid, jeder Mensch kann selbst entscheiden. Jeder sollte über genug Wissen verfügen, dass Ihm evtl. Folgeschäden/Sucht bewusst sind. “Lebensunfähige Handaufzuchten” haben wir doch eh schon genug und die Statistiken sprechen doch gerade in diesen Bereichen eine deutliche Sprache. Hoher Einsatz, geringer Erfolg. Die Menschen werden nicht über die Konsequenzen nachdenken, wenn immer ein Anderer diese für Sie trägt, oder Sie hin-durchträgt. Seit dem ich einen Hund habe sehe ich vieles anders, in der Natur -in einem Rudel wären diese “Menschen” für das Rudel nicht tragbar und würden vom Rudel nicht getragen sondern verjagt-dient auch als Abschreckung- jeder kennt die Regeln- Anpassung zum Wohle der Gruppe führt zum Wohl des Einzelnen…wir sind Menschen ? *grins…das sind ja auch Tiere* Unsozial? Alle Zoologen preisen den sozialen Zusammenhalt von Rudeltieren. Unsozial ist hier nur einer, der Mensch der die Andere durch sein Verhalten in Gefahr bringt.

  • @CaptainsTea schreibt am 2. Juli 2012 um 21:39

    Sorry, aber sowas Menschenverachtendes wie bei Dir hab ich selten gelesen.

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