Wenn Franny zehn Jahre in der Hölle gelebt hätte

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Lange nichts mehr über mein Lieblingsbuch geschrieben. „The Bell Jar“ von Sylvia Plath ist imho wichtiger als „The Catcher In The Rye“. Ein wirklich großartiges Buch, dass viel mehr Leute kennen sollten. Auf dieser Seite findest Du verschiedene Cover der einzelnen Auflagen und bei einem bin ich hängen geblieben. Eben weil es die Salinger-Plath Analogie aufgreift. Ich mag zwar den Fänger nicht, aber alles andere von Salinger dafür um so mehr. Vor allem „Franny und Zooey“ und da kommt mir dieser Klappentext gerade recht:

„The Bell Jar is a novel about the events of Sylvia Plath’s twentieth year; about how she tried to die, and how they stuck her together with glue. It is a fine novel, as bitter and remorseless as her last poems – the kind of book Slainger’s Franny might have written about herself ten years later, if she had spent those ten years in hell.“

Das finde ich gar nicht so weit her geholt. Ich weiß nichtmal ob das dramatisiert ist mit der Hölle. Auf jeden Fall ein passender Vergleich!

Cover von The Bell Jar von Sylvia Plath

    10 Kommentare:

  • Leila Eben via Facebook schreibt am 16. Juni 2012 um 12:22

    meine Ausgabe von 1976 sieht ähnlich aus, ist aber nicht dabei.
    Falls du Interesse an so uralt-Ausgaben von Sylvia Plath Büchern hast, empfehle ich dir diesen Laden: http://www.english-books-hamburg.de/
    Da habe ich vor einigen Jahren auch die Letters Home Ausgabe von 1977 von ihr gefunden. :)

  • Marlen Raw via Facebook schreibt am 16. Juni 2012 um 12:23

    <3

  • WEALLSCREAMFORICECREAM schreibt am 16. Juni 2012 um 12:32

    Gibt’s denn eigentlich mal wieder was Neues zu dem Film, der schon seit Ewigkeiten rauskommen sollte?

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 16. Juni 2012 um 12:33

    @Leila ich hab’s dreimal oder so. Auf Deutsch in einer alten und neuen Übersetzung und auf englisch. Glaube das reicht ;) Und Ariel bilingual, sehr empfehlenswerte neue Fassung, die erst vor ein paar Jahren erschien und sich eher nach ihren Plänen richtet und nicht denen von Ted Hughes.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 16. Juni 2012 um 12:35

    @WEALLSCREAMFORICECREAM Heute auch nochmal auf der imdb. Eine mittlerweile 31jährige die Esther spielt. I don’t know. Wobei Julia Stiles das bestimmt könnte…

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 16. Juni 2012 um 12:57

    @WEALLSCREAMFORICECREAM Film ist gestorben. Aus einem aktuellen Interview mit Julia Stiles:

    „Oh, I had gotten the rights to the book and was trying to develop it as a movie for a number of years. I kind of had to let it go, only because—aside from the fact that I don’t really have experience as a producer—it wasn’t really the right time. We had a lot of difficulty getting financing for it, so ultimately I had to let it go. But I do still really love the book and think it would make the movie, so who knows. Maybe one day it will have a good incarnation.“

  • WEALLSCREAMFORICECREAM schreibt am 17. Juni 2012 um 13:48

    @Daniel: Na toll, da warte ich seit Jahren, dass dieser Film mal rauskommt und dann das. Naja, was die Besetzung angeht, war ich eh skeptisch. Aber mich hätte interessiert, wie man heute diesen Stoff umsetzt.
    Und mal so ne Frage: Hast du dir Esther auch immer als junge Silvia vorgestellt? Ich mir nämlich überhaupt nicht und ich war mir auch immer sicher, dass es keine Aussehensbeschreibung im Buch zu ihr gibt. Aber viele sehen darin wohl so ne Art Autobiographie und deshalb ist Ms. Greenwood blond und plath-ish. :)

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 17. Juni 2012 um 14:15

    @WEALLSCREAMFORICECREAM Nein, aber es ist schwer autobiographisch, daher wohl. Du weißt, dass es eine (schlechte) Verfilmung gibt?

  • WEALLSCREAMFORICECREAM schreibt am 17. Juni 2012 um 14:47

    @Daniel: Ja, diese 70er Verfilmung. Die hab ich mir aber noch nicht angesehen. Stell ich mir mit viel cheesy Musik vor, Streicher und so…

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