Wir machen eine Imagekampagne für die GEMA

GEMA Kampagne Musik ist uns was wert

Wie so viele Blogger bilde ich mir ja ein von allem Ahnung zu haben. So auch über die GEMA, weil ich mal ein Label betrieb und weil ich Musik mache und überhaupt. Das offensichtlichste Problem der GEMA ist allerdings, dass sie mit ihrem Image zu kämpfen haben. Oder wie es Twitterer Jörg Heidrich vor zwei Tagen schrieb:

Keine Ahnung was der Anlass für Heidrich für den Tweet war. Die Klage der GEMA gegen die Musikpiraten e.V.?! Oder doch die Feststellung der großen Medien, dass es sich bei der GEMA um eine Timokratie handle?! Whatever – die Verwertungsgesellschaft hat ein Problem. Ihre Außenwahrnehmung versuchte sie zu retten indem sie eine groß angelegte Kampagne dieses Jahr an den Start brachte. Am 17. April startete “Musik ist uns was wert” und schlitterte sofort in die Bedeutungslosigkeit. Gema-Mitglieder sagen wie toll sie den Verein finden. Top Idee, nicht! Und auch manches Plakat der Aktion wirkt eher wie eine Drohung. “Ohne Textdichter gäbe es keinen 12. Mann” steht da auf einem Plakat mit Fußballfans. Der gemeine Bürger mag sich da jetzt fragen, ob der Verein nun auch Fangesänge berechnen will. Tarifreform und Negativpublicity machten Bettina Müller, Leiterin der Direktion Marketing & Kommunikation bei der GEMA, einen Strich durch die Rechnung.

Doch es geht auch anders. Es geht auch besser. Ich will der GEMA helfen und ihnen zeigen wie gute Kampagnen aussehen könnten. Ihnen aufzeigen wie das funktionieren könnte und wie man nicht zielischer ins nächste Fettnäpfchen tritt. Dafür brauche ich Eure Hilfe. Wir machen eine Imagekampagne für die GEMA. Nicht weil wir sie so super duper finden und Reformierungsbedarf sehen, sondern einfach nur um zu zeigen, dass man sich nicht zwangsweise so dämlich anstellen muss. Das es anders ginge, besser, kreativer… All das unter dem Motto “Und wieder eine Idee, die die GEMA nicht hatte”.

Und wenn die GEMA dann eine der hier vorgestellten Kampagnen mag, nunja, dann kommt natürlich der Urheberrechstanspruch zu gelten. Schade, denn sie hätten es bitter nötig.

Ich stelle hier in Zukunft also Eure Einsendungen vor. Bitte spart Euch die Häme, hier sollen ernstgemeinte Kampagnen und Cases vorgestellt werden die das Image der Verwertungsgesellschaft wirklich verbessern können. Einfach an einhorn@kotzendes-einhorn.de schicken! Profis sind natürlich gerne dazu eingeladen!

Von: Daniel • Tags:

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