Kotzbröckchen: Links der Woche mit Occupy, die Bundesregierung als Verfassungsfeind und Feminismus für Kerle

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Die Links der Woche, Krims und Krams, der keinen Platz fand.

Die Bundesregierung als Verfassungsfeind

Warum immer wieder Gesetze der schwarz-gelben Koalition vom Verfassungsgericht kassiert werden, erklären die extra 3 Autoren Alicia Anker und Olli Durke. Hier geht es zur Sendung.

Verfassungsfeinde?!

Occupy

Noch kürzlich fragte ich ob Occupy in Deutschland tot ist. Aber so ganz will sich die Bewegung nicht zu schlagen geben. Das Camp in Frankfurt hat mittlerweile einen neuen Platz gefunden und wenn man eben selbst nicht mehr kann, kann dass der Occupy-Bot übernehmen:

OCCU(PI) Bot from Randy Sarafan on Vimeo.

Deliberative Demokratie

Wo wir gerade bei Occupy waren. Was geht schief, was wären konkrete Ansätze die Gesellschaft bzw. unsere Demokratie zu verbessern? Stanford-Professor James Fishkin sagt: „Unsere Demokratie wird von Reichen bestimmt“ – was wir verändern können verrät er aber auch.

Feminismus für Kerle, von einem Kerl

Astreiner Artikel den gilbster übersetzte. Trifft nicht nur auf Feminismus zu. Sondern auch viele andere Bereiche. Sehr gut, dass es solche Texte gibt.

„Feminist*en haben das verdammt noch mal satt. Diese Typen fragen alle das Selbe. Sie bringen die selben Argumente. Sie alle denken, sie sind die Ersten, denen diese Fragen und Argumente einfallen.“

Anderseits beobachte ich ab und an, dass in Debatten genau diese Karte effektiv gespielt wird. Nicht jeder der Hilfe benötigt will Dich abfucken. Ich lernte erst letzens, dass es dieses bewusste Abfucken als Taktik gibt und Derailing genannt wird. In dem konkreten Fall, wo ich wirklich was Dummes verlinkte, war ich dann sehr dankbar, dass Freunde ernsthaft mit mir darüber sprechen konnten und vor allem wollten. Auch darauf geht der Artikel ein.

„Zuerst: Mach dir bewusst, dass der Kontext sehr wichtig ist. Wenn du einen feministischen Freund/Partner hast, wird es für diese Person weniger störend sein, alles mit dir durchzugehen, statt mit einer fremden Person im Internet.“

Tja, hätte ich das vorher gelesen. Anderseits versuche ich alle erstmal wie einen Freund zu behandeln. Wie oft ich damit auf die Fresse falle zeigen allerdings die gehäuften Troll-Probleme, die ich in der letzten Zeit hatte. Dass das beim Feminismus gar nicht geht zeigen die gesammelten Anfeindungen auf hatr.org – da kann ich verstehen, dass dumme Fragen gleich als Angriff verstanden werden. Schade, das das so ist. Das verletzt nämlich beide Seiten.

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