10 Kommentare

Wie man Deppen Schwulen- und Lesbenrechte erklärt

Von Daniel • 09.08.2012

Ich glaube hier ist das ja eigentlich Preaching To The Converted (hoffe ich!), aber vielleicht kann Euch das ganz nützlich sein. Es gibt halt noch viele Leute wie Norbert Geis von der CSU, Bundestagsmitglied. Der stellt sich hin und sagt über die gleichgeschlechtliche Ehe so einen Bullshit wie:

„Und diese Verbindung als Verbindung kann ja keine Kinder hervorbringen, das wollen die auch gar nicht, sonst wären sie ja nicht in einer lesbischen oder schwulen Lebensgemeinschaft.“

Ich bin fünfmal gegen eine Wand gelaufen nach diesem Zitat um den Schmerz über diese Worte irgendwie anders zu kanalisieren. Das ist so bitter und traurig, dass so jemand im Bundestag sitzt. Selbst Schröder ist da weiter… und das will was heißen.

Übrigens, das mit den Toten heiraten. In Frankreich ist das ja möglich.

(via reddit)



    10 Kommentare »

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 9. August 2012 um 12:30

    Puhh, stimmt, dass ist ja im deutschen Sprachgebrauch arg getrennt.

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 9. August 2012 um 12:48

    Ich verwende schwul ja oft als überbegriff. Also gleich homosexuell. Wie eben Gay im Englischen. Und eigentlich müsste ich wohl auch viel öfter LBGT in so manchem Kontext verwenden.

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 9. August 2012 um 12:52

    n_n

  • Boundary schreibt am 9. August 2012 um 13:49

    Glaub mir, du willst erst gar nicht wissen was die ganzen Typen von Union und FDP im Zuge vom Eheöffnungsantrag der Opposition, den Konsequenzen bei den CSDs und den zwei Richtersprüchen des BVerG im letzten Monat von sich gegeben haben. Das geht auf keine Kuhhaut.

    Genau so wenig wie das Zeug, das in Amerika derzeit verzapft wird.

  • Boundary schreibt am 9. August 2012 um 16:13

    Lange nicht nur das, lange nicht nur das. Da wären zb. Vorwürfe seitens der LSU, dass die Opposition solche Anträge überhaupt eingebracht hat.
    Oder die Reaktionen von Union/FDP auf die Brandbriefe von CSD-Organisatoren, dass sie ihre Teilnahme doch besser noch ein mal überdenken würden.
    Ooder, oder, oder…da brauch man leider nicht lange bei queer.de zu stöbern :/

    Aktuell aus Amerika fällt mir zb. ein Tweet eines NOM-Aktivisten ein, der ernsthaft meinte, dass man Kinder in Regenbogenfamilien zum eigenen Wohl entführen sollte (mit zahlreichen Vergleichen zu Sklavenhaltung, dem Freedom-train, etc.).

  • Boundary schreibt am 9. August 2012 um 18:27

    Ok, kleine Korrektur. Der mit dem Entführen etc. ist von AFA und nicht NOM, wenn auch sich das nicht wirklich etwas nimmt.
    http://www.towleroad.com/2012/08/afas-bryan-fischer-keeps-hammering-underground-railroad-for-children-of-gay-couples-video.html

  • Emanon schreibt am 9. August 2012 um 22:49

    Ich fand die Anmerkung in der Zeit gelungen, in der der Autor meinte, dass Norbert Geis auch überlegen solle, ob Frauen nach den Wechseljahren nochmal heiraten dürfen, da die ja auch „keine Kinder bekommen will.“
    http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2012-08/homo-ehe-steuer-cdu-csu

    Vor dem Hintergrund ist es natürlich doppelt bitter, dass der Nazi-Aufmarsch während des CSD in Koblenz gestattet wurde.
    http://taz.de/Nazi-Aufmarsch-am-Christopher-Street-Day/!99144/

    Man muss sich das mal vorstellen, dass die Mahnwache am Denkmal der homosexuellen Opfer des Faschismus in Frankfurt am Main wegen der „Annahme der Möglichkeit einer konkreten Gefährdung der öffentlichen Ordnung und einer ideologischen Nähe zu den Occupy-Protesten“ [sic!] verboten werden konnte, bei einem Nazi-Aufmarsch während des CSD vom Gericht aber keine Gefährdung gesehen werden kann.

    …bin mir gar nicht sicher, ob das Einhorn überhaupt so viel kotzen kann, wie es möchte.

  • Fritzi Pommes via Facebook schreibt am 9. August 2012 um 23:33

    oh gott ist der Typ schlimm :'( bitter

  • WEALLSCREAMFORICECREAM schreibt am 10. August 2012 um 14:48

    In your face, CSU!

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