3 Kommentare

GEMA vs. Musikpiraten again and again

Von Daniel • 24.09.2012

GEMA vs Musikpiraten

Das scheint mittlerweile ein Hobby des Vereins zu sein den Musikpiraten ordentlich an den Karren zu pissen. Erst vor kurzem wurde der neue Free! Music! Sampler veröffentlicht auf dem auch ich ein Stück beisteuere. Obwohl alle Künstler CC-Künstler sind versucht die GEMA über die sogenannte GEMA-Vermutung Gebühren zu kassieren.

Einer der Punkte am Verein, die ich definitiv novelierungspflichtig finde. Der Grundsatz „In dubio pro reo“ wird an dieser Stelle ausgehebelt und es heißt dann im Zweifel immer für den Kläger, nämlich die GEMA selbst. WTF?!

Diesmal trifft es u.a. auch den Künstler Tapete. In der Pressemitteilung heißt es dazu:

„Der neben Texasradiofish vermutlich bekanntesten »Problemfall« ist der Berliner Rapper Tapete, der erst vor wenigen Wochen in der taz ausführlich erklärte, warum er kein GEMA-Mitglied ist. Tapete ließ seinen Künstlernamen amtlich in seinem Personalausweis eintragen und benutzt ihn seitdem überall – von der Bahncard bis hin zur EC-Karte, auf jedem Dokument ist nur noch »Tapete« zu finden. Dennoch kein Grund für die GEMA, nicht pauschal Geld für den Song »Von Freiheit nicht genug« zu verlangen.

Tapete ist davon natürlich wenig begeistert. Ausgerechnet der GEMA soll er seinen bürgerlichen Namen verraten? Er stellt sich quer: »Die GEMA wird meine Adresse und meinen bürgerlichen Namen nur mit klassischer Detektivarbeit herausfinden können. Ich bin kein Mitglied und profitiere nicht von den vielfach beschworenen Vorteilen dieses Vereins, und trotzdem soll ich immer wieder meine kostbare Zeit dafür aufwenden, dies zu beweisen?«

Mit der GEMA will Tapete nichts zu tun haben. Aus diesem Grund ist er schließlich dort nicht Mitglied geworden. Er möchte nicht ständig Rechenschaft für sein künstlerisches Handeln ablegen müssen. Seine Forderung ist, dass die GEMA sich vor allen GEMA-freien Musikschaffenden rechtfertigt, die ständig irgendwelche GEMA-Listen ausfüllen müssen, damit Veranstalter oder Samplerproduzenten keinen »auf den Deckel bekommen«.“

Übrigens gibt es mittlerweile eine Petition gegen die GEMA-Vermutung. Zu Recht!

(via ronny)



Ein Trackback »

    2 Kommentare »

  • Sin Ed via Facebook schreibt am 24. September 2012 um 15:08

    Schier wahllos greift die GEMA an!was mich stutzig macht ist,dass die doch ganz genau wissen,wer zu Ihren Künstlern gehört und wer nicht….

  • Matt Pur via Facebook schreibt am 24. September 2012 um 15:48

    Ob die Gema sich dann irgendwann selbst verklagt?!

Dein Kommentar:

Kommentarfeed zu diesem Artikel via RSS abonnieren.


Hinweis: Kommentare werden moderiert. Sie können auch ohne Angaben von Gründen gelöscht werden. Wenn Du denkst dies sei Zensur, dann schlag bitte nach was Zensur ist. Wenn Du das dennoch unfair findest - Dafür gibt es Taschentücher (nicht von mir). Mein Blog, meine Regeln. Booyah!

Aktuelle Posts

Smooth…

(via ekelias)

Herr der Ringe – Die komplette Zeichentrickverfilmung

Noch vor Peter Jackson kam „Der Herr der Ringe“ in die Kinos. Als Zeichentrick von Ralph Bakshi der zuvor mit „Die Welt in 10 Millionen Jahren“ bereits ein...

Capybara, das Dich bei Computerarbeit entlastet und unterstützt

Übercuteness. Dieser kleine Capy-Freund aus Japan leistet Dir bei nervtötender Computerarbeit nicht nur ´Gesellschaft, sondern dient auch als weiche Ablage für Arme und/oder Hände. Optional...