Was macht eine Beziehung aus?

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Händchen halten

Ich hab mich gerade mit einer Freundin unterhalten und sie meinte sie wolle:

„Jemanden zum Rumliegen, Sex haben, Kaffee trinken, mal irgendwo hingehen und schlafen. Jemanden, der das nicht noch mit anderen macht.“

Ich fand Ihre Vorstellung einer Beziehung recht kompakt und einzigartig. Und dachte mir ich frage Euch mal: Wie stellt Ihr Euch die perfekte Beziehung vor? Das muss nicht den klassischen Formen entsprechen, gerade an alternativen Beziehungsmodellen wäre ich interessiert. Oder gar, dass es Beziehungen gar nicht mehr braucht…

P.S.: Gemeint sind Liebesbeziehungen…

    20 Kommentare:

  • Yvonne Steffen via Facebook schreibt am 28. September 2012 um 18:03

    für die Monate Januar und Februar vielleicht genau das Richtige, den Rest das Jahres wär mir das doch etwas zu lethargisch…aber sehr genügsam!

  • Micha Mundt via Facebook schreibt am 28. September 2012 um 18:05

    Süß. Und treffend.

  • Lena Trummer via Facebook schreibt am 28. September 2012 um 18:14

    das beziehungen gar nicht mehr braucht? Lol

  • Lukas Abrakadabra via Facebook schreibt am 28. September 2012 um 18:18

    ist nicht jede form von zwischenmenschlicher beziehung, ob freundschaftlich, intim, beruflich, whatever, eine beziehung? warum bekommt die intime form der beziehung so oft die rolle des “heiligen grals” zugeschrieben?

  • Lena ACoustic via Facebook schreibt am 28. September 2012 um 18:37

    Die perfekte beziehung gibts nicht. Perfekt wäre langweilig.

  • flo schreibt am 28. September 2012 um 18:40

    Ich halte es da am liebsten mit Heinz Rudolf Kunze:

    „Was sind das bloß für Menschen die Beziehungen
    haben betrachten die sich denn als Staaten
    die verführen sich nicht die entführen sich höchstens
    die enden wie Diplomaten“

  • laura schreibt am 28. September 2012 um 18:56

    jemand, mit dem ich so gern zeit verbringe, dass ich (häufig) lieber mit ihm zusammen als alleine bin. jemand, neben dem ich gerne (ab und an) schlafe. es wäre besonders schön, wenn das auf gegenseitigkeit beruhen würde.

  • Maik schreibt am 28. September 2012 um 19:08

    Ich nehm’s da ganz einfach kompliziert: Die perfekte Beziehung kann ich mit der Person haben, die fuer mich ihre persoenliche Perfektion mit ihrer Imperfektion darstellt und dadurch wie ein Puzzleteil passt. Ich habe jemanden, mit dem ich noch so viel Zeit verbringen kann, ohne dass es langweilig wird – egal ob mit Sex oder auf der Couch luemmeln. Oder auch (wie bei mir, weil Fernbeziehung) stundenlangem Reden/Telefonieren/Videotelefonieren. Man muss dafuer nicht mal sehr gleich sein. Ich hoere Techno, sie Metal. Und es funktioniert. Schon eine ganze Weile.

  • Dani Kanoni via Facebook schreibt am 28. September 2012 um 19:46

    Jemand, der zu meiner Familie wird und mit dem ich eine Familie gründen kann – eigentlich mein bester Freund, mit dem ich großartigen Sex habe…

  • Andreas Heuer schreibt am 28. September 2012 um 20:13

    zwei Wege treffen sich, wir gehen einfach weiter, lächeln uns an und denken, dass wir schon immer zusammen gingen.

  • Alex schreibt am 28. September 2012 um 21:56

    Der Anspruch an Perfektion ist bezüglich einer Liebesbeziehung absolut deplaziert wenn Du mich fragst und die damit imho verbundenen Kosten-Nutzen-Erwägungen von vornherein zum Scheitern verurteilt und der Grund warum so viele Beziehungen nicht halten. Für mich geht es um Geborgenheit und durchaus auch darum Zugeständnisse zu machen die für mich persönlich aber eine Form von Freiheit ermöglichen, die dem Konzept von Freiheit aus landläufiger Sicht diametral entgegen läuft. (Freiheit: Ein Wort das den Menschlichen Traum nährt, es gibt keinen der es erklären kenn und keinen der es nicht versteht, everybody checkout „Die Blumeninsel“ @youtube!) Eine kugelsichere Liebesbeziehung charakterisiert sich für mich vor allem durch Synergie: das Ergebnis ist mehr als die Summe seiner Teile, 1+1=3, you know? Bin seit 14 Jahren in einer Beziehung, seit 3 Jahren verheiratet und hab zwei Jungs von 3 und 5 Jahren. Ich finds geil! Ist eine Riesen-Energiequelle und gibt meinem Leben einiges an Sinn. Ich fühl mich geerdet…

  • Sloth schreibt am 28. September 2012 um 22:31

    “Jemanden zum Rumliegen, Sex haben, Kaffee trinken, mal irgendwo hingehen und schlafen. Jemanden, der das nicht noch mit anderen macht.”
    ???
    ein kind stellt das alles auf den kopf. allerdings bereichert es das leben ungemein auf eine einzigartige weise.
    alex hat es treffend formuliert: geerdet!
    lieselotte ist vor ein paar tagen ein jahr geworden =)
    was die beziehung angeht? bedingungsloses vertrauen.

  • vee schreibt am 28. September 2012 um 23:29

    Jemand mit dem ich die dinge teilen kann die mir was bedeuten, und jene, die ihm was bedeuten.gemeinsame interessen und ähnliches „ticken“ in den wichtigen dingen als grundlage. genug nähe aber raum für freiheit. nicht nur mehr als doppelpack aufzutreten.

  • Erich Zimmermann via Facebook schreibt am 29. September 2012 um 14:50

    Freunde , die sich für das Jenseits interessieren , halten am längsten

  • Peter schreibt am 29. September 2012 um 21:04

    Eine Beziehung lebt vom Vertrauen aufeiander. Dann kann man alles miteinander machen. Dann weiss man, das der Andere alles was man sagt und tut passend bewerten kann.

  • jan schreibt am 30. September 2012 um 08:32

    mal abgesehen vom kaffee is das die perfekteste beschreibung die ich je gelesen habe…

  • Eva schreibt am 30. September 2012 um 12:12

    Sorry, das ist die frustrierendste Beschreibung die ich jemals gelesen habe. Ja ich weis, man muss auch mal realistisch sein und eigentlich sollte man ja auch gut zusammen passen und eigentlich isses ja auch nichts anderes als zusammen abhängen und rumliegen und Sex haben und Kaffee trinken und bla bla bla…

    Äh… was ist mit Liebe?

    Nach gefühlten 100 Fehlversuchen und „Beziehungen“ in denen ich mir genau die gleiche Frage gestellt habe bin ich seit 7 Jahren in einer echten Liebesbeziehung in der ich eigentlich nur eines gelernt habe:
    (lohnenswerte) Beziehung = keine Gedanken darüber machen = unkompliziert = „perfekt genau so wie es ist“ = Liebe.

    Rumliegen und Kaffee trinken kann man nämlich mit jedem.

  • grml schreibt am 1. Oktober 2012 um 12:49

    Finde die Vorstellung sehr schön ehrlich und einfach. Bringt für mich einiges auf den Punkt:

    Man mag sich so gerne und versteht sich so gut, dass es sich einfach natürlich (gut) anfühlt, wenn man zusammen schläft und rumgammelt und man auch die grundlegendsten Geschehnisse des Tages mit dieser Person teilen will (Kaffee trinken). Man hat gerne mit dem anderen Sex und unternimmt sonst auch noch was zusammen.

    Sehr vereinfacht, aber so kann ich mir des seeeehr gut vorstellen :)

    Ich denke es ist gerade andersherum, als Eva es sagt. Mit fast jedem kann man tolle, aufregende, außergewöhnliche Sachen unternehmen. Aber nicht mit jedem kann/will man an einem routine-stereotypen Wochen- oder Sonntag den verkaterten Vormittag, oder den ereignislosen abend zusammen im Bett, auf der Couch, vor dem Fernseher verbringen ohne des es unangenehm und/oder anstrengend wird.

  • Jule schreibt am 1. Oktober 2012 um 20:21

    @grml: Ein <3 für Dich. Du hast es verstanden.

  • Eva schreibt am 5. Oktober 2012 um 10:51

    „Ich denke es ist gerade andersherum, als Eva es sagt. Mit fast jedem kann man tolle, aufregende, außergewöhnliche Sachen unternehmen. Aber nicht mit jedem kann/will man an einem routine-stereotypen Wochen- oder Sonntag den verkaterten Vormittag, oder den ereignislosen abend zusammen im Bett, auf der Couch, vor dem Fernseher verbringen ohne des es unangenehm und/oder anstrengend wird“

    – stimmt;) genau so seh ich das auch;)

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