Radio Trackback mit mir zum Thema Abmahnungen

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Trackback

Eieiei, das war was. Ich hab zugegebenermaßen mich nicht ans Vorgespräch gehalten und bin den armen Moderatoren Marcus und Teresa mehrmals ins Wort gefallen. Ich sehe bei meinem Artikel das so, dass man den Satz aus der Einleitung „Doch haben viele die Vermutung, dass hier dennoch etwas faul ist.“ nicht auf einen einzigen Fall übertragen kann, sondern dass er nur im Kontext aller Fälle funktioniert. Du musst die Summe der einzelnen Teile sehen. Genau das schuf gleich zu Beginn leider die ersten Missverständnisse.

Auch gebe ich, wie den vielen Verlinkungen zu entnehmen ist (insb. unter dem Artikel) nicht zwingend meine Meinung oder Ansicht wieder, sondern berichte darüber was in der Blogosphäre dargestellt wird. Daher hab ich dann auch oft bei jedem „Du sagst…“ gestockt oder unterbrochen.

Ich war dann zugegebenermaßen ziemlich stinkig im Anschluss und hab dann mit Marcus und Teresa nochmal telefoniert und wir haben die Missverständnisse aus der Welt geschafft. Sehr nett, dass sie das anboten! Ich konnte hoffentlich auch darlegen warum ich so oft unhöflich unterbrach. Also alles wieder cool, das Interview könnt Ihr Euch im Podcast anhören. Der Part mit mir beginnt ab Minute 33:55.

    5 Kommentare:

  • Emanon schreibt am 25. November 2012 um 18:03

    Muss langsam aufpassen, dass ich mich nicht nur zum Nörgeln melde, aber ich will doch etwas zum Interview sagen.

    Die Führung des Interviews von Marcus und Teresa wirkt ein wenig als hätten sie sich nicht wirklich informiert und das Ergebnis „Das Beste ist, wenn man eigene Bilder blogt.“ schon fertig gehabt. Daher hat man auch das Gefühl, als sei deren Meinung nicht durch irgendetwas, was du hättest sagen können, beeinflussbar gewesen.

    Was mich dabei vor allem wundert, dass in der Alternativlos Folge, in der Marcus bei Fefe und Frank zu Besuch war, darüber gesprochen wurde, dass Journalisten trauriger Weise häufig mit dem fertigen Artikel/Ergebnis zu irgendwelchen Themen-Beteiligten gehen und deren Kommentare nur einfangen wollen, um den Artikel auszukleiden, nicht um etwas zu erfahren. Das erklärt auch die Suggestivfragen, mit denen die Interviewer eine ganz bestimmte Aussage haben wollen, die zu dem fertigen Ergebnis passt – deshalb auch die Unterbrechungen, wenn du die gewünschte Aussage nicht bringst.

    Das ist natürlich nur der Eindruck, den ich von Außen so bekomme. Ist das ungerecht oder falsch?

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 25. November 2012 um 18:46

    @Emanon Das war ja auch mein Eindruck warum ich u.a. unterbrach. Marcus meinte halt im Nachhinein, dass es bestimmt anders gewirkt hätte, wenn ich ihn hätte ausreden lassen.

    Es ist natürlich klar, dass die jetzt nicht sagen werden: Seid ungehorsam. Rebelliert! Darum ging es (mir) auch nicht.

    Sogesehen ja, war auch mitunter mein Eindruck beim Interview. Aber vielleicht sind wir da ungerecht. Ich hatte ja schonmal mit Marcus ein Interview und das lief um einiges besser ab. Und auch zu seiner Vertreidigung, dass er mich wiederum unterbrach liegt nicht daran meine Meinung nicht senden zu wollen (hoffentlich) sondern dass Radio eben nur diese klitzekleinen Redefenster zwischen den Songs haben und dafür gibt es Regeln von oben.

    Sie hatten es auch zugegebenermaßen schwer, da ich eben gleich von Anfang an empfand, dass man dieses eine Zitat nicht aus dem Artikel lösen kann ohne alle Fälle zu betrachten.

    P.S.: Ob Nörgeln oder nicht. Du bist einer meiner liebsten Kommentatoren.

  • Emanon schreibt am 25. November 2012 um 20:30

    @Daniel

    Genau das ist, was ich ein bisschen daran stört. Man hat ja im Rundfunk meist nur 1:30min zur Verfügung. Dass man dort überhaupt Interviews mit mehrmaligem Frage-Antwort-Wechsel unterbringt, macht für mich wenig Sinn. Mehrere „investigative“ Fragen zu stellen, obwohl man nur so wenig Zeit hat, führt halt unweigerlich dazu, dass sich ein Gespräch entwickelt, welches das Bedürfnis hat, länger zu sein. Der Fragensteller geht ja das Risiko ein, dass seine Eingangsthese korrigiert wird und zack sind die 1:30 vorbei.
    Das Interview hätte dann vielleicht geschmeidiger gewirkt, wenn du Marcus hättest ausreden lassen, das hätte aber nichts daran geändert, dass das inhaltlich unstimmig geblieben wäre.
    Vielleicht sollte man das eher als Aufforderung zu einem Statement anlegen. So hätte Marcus fragen können, was du davon hältst und vielleicht noch eine Nachfrage hinterher schieben können, dann auf deinen Beitrag verweisen und der Hörer könnte sich Zeit nehmen, sich ein zu Bild machen.

    Danke für das Kompliment. Ich hatte etwas Sorge, dass ich das langsam übertreibe mit dem Nörgeln ;)

    Gehst du eigentlich am Donnerstag zu Marina and the Diamonds im Astra?

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 25. November 2012 um 20:35

    Omg quiek gibt es noch Karten? Ich muss da hin!

  • Emanon schreibt am 25. November 2012 um 21:04

    Sieht so aus, als würde es noch Karten geben. Online VVK geht auf jeden Fall noch. Mal sehen, ob ich Zeit finde. Wenn ja, dann geh ich da auch hin und sag dann mal schüchtern Hallo ;)

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