Was kostet es US-Präsident zu werden oder warum jeder das Wort Timokratie kennen sollte…

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Money Obama Romney

Mehr als zwei Milliarden Dollar wurden im US-Wahlkampf verpulvert eingesetzt. Mein lieber Scholli. Zum Vergleich die Bundestagswahlen 2009 verschlangen ca. 65 Mio Euro.

In Deutschland war die FDP bisher immer wieder ein Beweis dafür, dass man nicht alles mit Geld kaufen kann. Die gaben z.B. im NRW-Wahlkampf dieses Jahr ca. 6,5 mal so viel wie die Piraten aus erzielten aber gerade mal 0,8% Stimmen mehr als eben diese.

Achja um auf die Überschrift zurückzukommen. Timokratie ist eine Herrschaftsform, in der politische Privilegien vom Vermögen der Bürger beeinflusst werden. Hat demnach auf den ersten Blick nichts mit Wahlkampf zu tun, doch irgendwoher müssen die Spendengelder ja kommen und ein Interesse haben die Spendenden dann meistens auch. Ach wir können das Ganze einfach auch Kapitalismus nennen… Wer wissen will wie das funktioniert kann auch gerne bei der GEMA nachfragen. Die haben da ein ziemlich vereinfachtes Modell in ihrer Struktur das Timokratie wunderbar verdeutlicht.

(via blogrebellen)

    4 Kommentare:

  • da)v(ax schreibt am 6. November 2012 um 23:09

    Wo kam vor allem das Geld her, das nicht raised? Provatvermögen der Anwärter?

  • da)v(ax schreibt am 6. November 2012 um 23:11

    ähhh. da oben fehlt ein „wurde“ und anstelle des o gehört ein i. Alkohlisiertes Tippn unbedingt vrmeiden :(

  • Ey Lou schreibt am 7. November 2012 um 01:00

    Ein Kandidat sollte irgendwann mal so mutig sein, sich am Wahlkampf überhaupt nicht zu beteiligen und einfach so gut wie möglich an den Problemen arbeiten, für die er in seinem Amt verantwortlich ist.

    Wäre faszinierend, zu sehen, wie das Ergebnis ausfallen würde. Hinterher wüsste man zumindest, was Sache ist.

  • MKzero schreibt am 7. November 2012 um 13:49

    Es ist schon lustig, selbst wenn die Ausgegebenen Summen auf die Anzahl der Einwohner von USA und Deutschland relativiert, ist das in den USA immernoch mehr als zehn mal so viel.

    @Ey Lou: Ich bezweifle, dass der Kandidat ueberhaupt wahrgenommen werden wuerde. Die Zeit des Wahlkampfes ist in den Medien gestopft mit Debatten, etc. – da ist doch kein Platz fuer vernuenftigen Journalismus ueber einen vernuenftigen Kandidaten..

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