Wissenschaftler klonen erfolgreich ausgestorbenen Frosch der durch den Mund gebärt

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Symbolbild Froschgeburt

Ein bisschen gruselig ist das schon. Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen einen lebenden Embrio einer ausgestorbenen Spezies zu kreiieren:

„Using non-living genetic material preserved from the gastric-brooding frog, extinct since the mid-1980s, researchers inserted DNA into the eggs of a donor frog of a similar species — a process not unlike the one famously used to clone Dolly the sheep. And, after several days, the embryo of a gastric-brooding frog sprung to life for the first time in 30 years.“

Der Embrio entwickelte sich zwar noch nicht zur Kaulquappe, aber den wissenschaftlern zur Folge ist das nur noch eine Frage der Zeit. Bei den Tieren handelt es sich um die seit ca. 1984 ausgestorbenen Magenbrüterfrösche, die – wie ihr Name schon sagt – ihre befruchteten Eier im Magen aufbewahren. Im Magen produzieren die Eier ein Hormon welches die Magensäureentwicklung hemmt und sie so schützt. Nach zwei Monaten kotzt die Mutter dann also 20 bis 25 Jungtiere aus. Froschtastisch!

Wer jetzt auf geklonte Dinobabies hofft muss enttäuscht werden. Erst kürzlich wurde festgestellt, dass DNA eine Halbwertszeit hat die jegliche Hoffnung auf einen eigenen Jurassic Park zunichte macht.

Ich finde ja ein Dodo wäre auch eine nette Idee gewesen.

(via current)

    4 Kommentare:

  • Boundary schreibt am 18. März 2013 um 19:18

    De-extinction – eine Spezies aus einem schwarzen Loch hinaus in die Hölle verfrachten.
    Der Frosch hat es letztlich nur in die Medien geschafft weil dieser Geburtsvorgang für uns nun mal so bizarr ist (obwohl solche Phänomene zb. auch bei Fischen hinlänglich bekannt sind). Dabei gibt es seit der Jahrtausendwende immer wieder erfolgreiche Versuche dieses Vorgangs, der für die betroffene Spezies irrelevant und gefährlich ist, da sie keine Überlebenschancen in der Wildnis haben.

  • Francika Tidlacka via Facebook schreibt am 18. März 2013 um 19:36

    aha, daher kommt: Nen Frosch im Hals haben

  • Francika Tidlacka via Facebook schreibt am 18. März 2013 um 19:41

    aha, daher kommt: Nen Frosch im Hals haben

  • Nilsson Karlson via Facebook schreibt am 18. März 2013 um 20:54

    Dabei gibt es doch schon The Dodos!

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