Popkultur und PRISM: Verkäufe von 1984 schießen in die Höhe

-

Die Totalüberwachung durch PRISM hat einen skurrilen Nebeneffekt. Der Überwachungsklassiker 1984 von George Orwell verkauft rapide mehr Einheiten auf amazon.com. Gut, das könnte auch mit dem Jubiläum zusammenhängen (siehe Maurice Sendak daneben), schließlich hatte 1984 erst am Samstag seinen Jahrestag. Aber ich mag die Vermutung, dass es mit PRISM zusammenhängt.

1984 auf amazon.com

Andere Newsseiten stellen auch einen Zusammenhang zwischen dem NSA-Skandal und den Verkäufen von 1984 her:
Book News: Sales Of Orwell’s ‚1984‘ Spike After NSA Revelations
Sales of George Orwell’s 1984 Have Soared 126%

(via @jbenno)

    4 Kommentare:

  • Sabrina Qu via Facebook schreibt am 11. Juni 2013 um 11:28

    Kann auch daran liegen, dass 1984 ein gutes Buch ist (und ein superbombastisch toller Jahrgang).

  • Svenja Rohr via Facebook schreibt am 11. Juni 2013 um 13:20

    Kihihi.

  • methyl schreibt am 12. Juni 2013 um 08:59

    Iro­nie, die
    Wortart: Substantiv, feminin

    Beispiel: Um meinem Protest gegen ungehemmte Überwachung und Privatsphärenverletzung Ausdruck zu verleihen, kaufe ich mir etwas bei Amazon.

  • dermehler schreibt am 15. Juni 2013 um 00:35

    Was ich ja faszinierend finde keiner spricht über die Leute die aus Militär ,Behörden oder Universitäten kommen und dasselbe wie die Nsa machen,nur nicht von launigen Senats/kongresskomitees einigermassen überwacht..Wenn man weiss Kautionsjäger haben mehr Rechte als die „normale“Polizei und Privatinitiative wird in USA grossgeschrieben siehe Blackwater und andre Pmcs,sollte man neben den üblichen Verdächtigen wie Geheimdiensten auch Firmen ins Auge fassen die von ehemaligen Spooks betrieben werden..

Dein Kommentar:

Kommentarfeed zu diesem Artikel via RSS abonnieren.

Hinweis: Kommentare werden moderiert. Sie können auch ohne Angaben von Gründen gelöscht werden. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!