50 wissenschaftliche Missverständnisse aufgeklärt

-

Ich mag ja die Videos von Mental Floss. Wusstest Du, dass es gar keine Brontosaurier gibt? Ich meine, das wirft alles auf den Kopf. Ein Teil meiner Kindheit ist damit gestorben. Was kommt als nächstes?! Wird Pluto der Planetenstatus aberkannt?! Oder der Triceratops?!

(via laughing squid)

    Ein Kommentar:

  • Emanon schreibt am 11. Juli 2013 um 15:53

    Ich find’s auch anregend, allerdings redet er mir viel zu schnell, wobei man das bei der Infotainment geschädigten Aufmerksamkeitsspanne vieler Zuschauer wohl muss.

    Und es sind auch immer ein paar Fehler bzw. Ungenauigkeiten bei.

    „Killer Whales are not wales“

    Er hat Recht. Schwertwale gehören zur Familie der Delfine. Das macht sie allerdings zu Mitgliedern der Unterordnung Zahnwale und der Ordnung Wale. Schwertwale sind also Wale.

    Die Verwirrung kommt daher, dass in den USA hin und wieder unwissenschaftlich nicht zwischen Ordnung und Unterordnung unterschieden wird. Nähme man aber Delfine aus der Ordnung der Wale, weil es sich um Zahnwale handelt, müsste man auch Pottwale und Belugas rausnehmen. Dann blieben nur Bartenwale. Das macht keinen Sinn. Richtig und üblich ist also Die Ordnung Wale in die Unterordnungen Bartenwale und Zahnwale zu trennen und die Unterordnung der Zahnwale in Familien, wie z.B. Pottwale, Schnabelwale, Gründelwale, Delfine usw.

    „Adding salt to water raises its boiling point“

    Das ist richtig, allerdings benötigt man im Schnitt 30 Gramm Salz für einen Liter, um den Siedepunkt um ein halbes Grad zu erhöhen. Hinzukommt, dass auf der anderen Seite weniger Energie von Nöten ist, um das Salzwasser zum kochen zu bringen. Der Siedepunkt wird also erhöht und trotzdem wird sich die benötigte Zeit dahin verkürzen.

    Wichtig zu beachten ist auch, dass der Siedepunkt pro 300 Höhenmeter um etwa ein Grad sinkt.

    „alcohol does not actually kill brain cells“

    Naja…Alkohol bzw. Ethanol „killt“ die Zelle nicht in dem Sinne, dass sie danach weg ist, aber es handelt sich um ein exogenes Neurotoxin, also Nervengift, das die Membranproteine stört und die Leitung zwischen den Zellen über Synapsen schädigt. Das Gehirn ist in der Lage diese Störungen zu beseitigen, aber bei chronischem Alkoholismus kann es passieren, dass das Gehirn nicht hinterherkommt und Nervenzellen konstant gestört also unbrauchbar sind. Insofern sind sie unbrauchbar und es kann auch sein, dass diese Bereiche nicht mehr reaktiviert werden können…insofern kann man schon sagen, dass Alkohol Gehirnzellen sterben lässt.
    Allerdings ist das Gehirn zu kompliziert, als dass man da immer Faustregeln für die geistige Leistungsfähigkeit erstellen kann oder so.

Dein Kommentar:

Kommentarfeed zu diesem Artikel via RSS abonnieren.

Hinweis: Kommentare werden moderiert. Sie können auch ohne Angaben von Gründen gelöscht werden. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!