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Was glaubt die Netzgemeinde?

Von Daniel • 25.10.2013

Go To Hell

Ich mag prinzipiell keine Stöckchen, aber jetzt wurde ich von Floyd mit einem beworfen und den mag ich. Daher mach ich auch dieses Stöckchen mit. Original kommt das Teil wohl vom Bayerischen Rundfunk und daMax hat dann ein Stöckchen daraus gemacht.

Woran glaubt die Netzgemeinde?
Die NetzgemeindeTM ist ja eh eine reichlich dämliche Verallgemeinerung. Und Glauben ist ja irgendwie auch das Gegenteil von Wissen und unterscheidet sich vom Aberglauben um genau zu sein gar nicht. Der Unterschied zwischen Glauben und Aberglauben ist imho lediglich in der Akzeptanz zu finden. Dies aber nur als Einleitung. Zurück zur Ausgangsfrage: Woran glaubt die Netzgemeinde? Im besten Falle an Nichts! Das was viele Leute für Glauben halten sind Überzeugungen, aber das wäre ein anderes Thema.

Was sind Werte im Netz?
Ich schließe mich da Floyd an, der betont, dass er hofft, dass die Werte im Real Life sich nicht von denen im Netz unterscheiden sollten. Hinzu kommen aber vielleicht dann doch einige exklusive Punkte: Netzneutralität ist für mich ein Wert, Open Source ebenso. Kurz: Also weg von sozialen Netzwerken a la Facebook und nativen Applikationen a la Apple.

Gibt es Rituale im Netz?
Ist Godwins Law ein Ritual? Ist Trolling eines? Ich kann mit Ritualen nichts anfangen, das macht vielleicht Sinn für die persönliche Comfort Zone, aber sonst?!

Gibt es einen Netzgott, die größte Sünde im Netz? Wenn ja, welche?
Nein, aber nach ihr zu fragen ist für sie die größte Sünde.

Woran glaubst du?
Manchmal bin ich Agnostiker, öfter Atheist, und ab und an Nihilist. Ich habe gelernt an mich zu glauben und das ist wichtiger als jedes metaphysische Wesen (Einhörner ausgenommen).

Und ich werfe das Stöckchen weiter an Nadia, ich hoffe sie nimmt es mir nicht übel.



2 Trackbacks »

    7 Kommentare »

  • Floyd schreibt am 25. Oktober 2013 um 11:34

    Danke fürs Aufnehmen. Fast keiner mag Stöckchen und das ist noch dazu eines, auf das keiner richtig Lust hat. Trotzdem denkt man irgendwie „Na gut, schreibe ich halt etwas dazu“ ;) Eigentlich verabscheue ich Stöckchen, es sei denn sie sind wirklich außergewöhnlich.

  • Daniel schreibt am 25. Oktober 2013 um 11:50

    @Floyd Ich fand es ja fast schon so ärgerlich, dass es wieder Spaß machte ;)

  • Emanon schreibt am 25. Oktober 2013 um 12:03

    Bei Journalisten ist es oft so, dass sie eine Geschichte im Kopf schon fertig haben und sich dann aufmachen, um passende O-Töne zu finden oder unwissenschaftliche Zuschauer-/Leser-Umfragen.
    Es ist also mitnichten so, dass zu Recherchezwecken gefragt wird.

    Ich finde es eigenartig, „das Internet“ an kleinbürgerlichen Parametern messen zu wollen, die „Netzgemeinde“ als neues Substitut für abnehmende Kirchengemeinden ausmachen zu wollen und vielleicht sogar mangelnde Werte und Atheismus im Netz miteinander zu verknüpfen.

  • Floyd schreibt am 25. Oktober 2013 um 13:30

    @Daniel Das war auch mein Beweggrund mitzumachen ;) Was habe ich daraus gelernt: Stöckchen funktionieren nur, wenn sie absolut seltsamen Inhalt vermitteln wollen. Etwas, das nicht von dieser Welt zu sein scheint ;)

  • Elias schreibt am 25. Oktober 2013 um 17:09

    Die Technik funktioniert heute mal wieder ganz wunderbar! ;)

    Nun gut, dann setze ich den Trackback auf meine alte Stöckchengrube eben wie in alten Zeiten händisch ab.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 25. Oktober 2013 um 18:13

    @Elias Trackbacks schalte ich mittlerweile händisch frei, da da auch viel Spam kommt.

  • Elias schreibt am 25. Oktober 2013 um 18:50

    Oh ja, dieses Spamproblem kenne ich.

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