Exklusiv-Interview mit Max Müller zum neuen Album von Mutter

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Wer Mutter auf Facebook folgt, weiß es schon längst. Seit dem 20 Januar arbeitete die Band um Max Müller für 2 Wochen an einem neuen Album in einem Ferienhaus in der Uckermark. Insgesamt 14 Stücke nahm die Band zusammen mit Christian Mevs (Slime, Angeschissen, Cow, Tocotronic u.v.a.) als Produzenten auf. Am 4. Februar wurden die Aufnahmen abgeschlossen und nun sucht die Band zusammen mit ihrer Community nach einem Cover. Der Albumtitel steht auch schon fest wurde aber noch nicht verraten. Max Müller stand mir Rede und Antwort. Schließlich tat sich viel in der Band. Keyboarder Tom Scheutzlich ist draußen, ebenso wie Gitarrist Heri F. Coltello. Und auch wird das neue Album nicht beim Label Die eigene Gesellschaft erscheinen.

Ihr habt einen neuen Gitarristen, wie hat das die Arbeit beeinflusst?
Positv bis sehr gut. Auf einmal kann man Sachen umsetzen die vorher gar nicht möglich waren.

Auch Euer Keyboarder ist nicht mehr dabei. Bedeuetet das auf dem neuen Album einen gänzlichen Verzicht auf Tasteninstrumente oder hat Euer Produzent in dieselbigen gegriffen?
Nö, Olaf (Anm. d. Autors: Olaf Boqwist, neuer Gitarrist bei Mutter) hat viel gespielt. Es gibt auf dem Album auch viele Tasteninstrumente. Dass Tom nicht mehr dabei ist, ist ebensowichtig für die Musik wie das Olaf neu dabei ist.

Und wie war die Produktion mit Christian? Ihr habt Eure letzten Alben ja in Eigenregie aufgenommen, bzw. einmal einen Versuch mit Tobias Levin gestartet.
Levin war unfähig mit Mutter zu kommunizieren. Gefangen im Rahmen seiner Möglichkeiten. Christian dagegen war wunderbar entspannt, sehr genau und nett.

Wie ist das bei einer Mutter-Produktion? Ich stelle mir die Aufgabe des Produzenten da eher im Sinne eines Tontechnikers vor und nicht als jemand, der großartig in Sounds oder Arrangements eingreift.
Genau, ich auch. Ich habe die Sachen zuhause vorproduziert. Also alles. Gitarre, Drums und so weiter. Dann habe ich schon mal einen Mix gemacht so wie ich es gerne hätte. Und das hat die Band dann möglichst werkgetreu alles eingespielt, was auch Christian sozusagen als Blaupause für seine Arbeit diente.

Das erstaunt mich jetzt. Ich weiß das Wort ist schrecklich, aber ich dachte Mutter-Songs entstehen zum Teil durch „Jammen“.
Nein, noch nie. Vieleicht mal als ich mit Flori angefangen habe.

Und das Album kommt dann wieder auf Die eigene Gesellschaft? Und vor allem wann?
Das Album kommt diesen Sommer, im August. Label kann ich noch nicht sagen, da die Verträge noch nicht unterzeichnet sind.

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