Signatur von Douglas Adams

5 Dinge die Du vielleicht noch nicht über Douglas Adams wusstest

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Signatur von Douglas Adams

Heute wäre Douglas Adams 62 Jahre alt geworden. 2001 verstarb er viel zu früh. Grund genug sich dem Autoren der „Per Anhalter durch die Galaxis“-Serie zu widmen. Und schon eine Sache verarbeite ich gleich in der Einleitung. Adams war enttäuscht darüber nur auf diesen Teil seines Werkes reduziert zu werden, daher geht es hier um alles andere. Nur nicht über sein bekanntestes Werk.

Adams und Monty Python

Adams sagte einmal:

„I loved Monty Python’s Flying Circus. For years I wanted to be John Cleese, I was most disapointed when I found out the job had been taken.“

Ironischerweise nahm er allerdings Cleeses Position bei Python ein, nachdem dieser die Serie am Ende der dritten Staffel verließ. Zusammen mit Graham Chapman schrieb er Sketche und erhielt für „Patient Abuse“ in Episode 45 Credits. Außerdem hatte Adams zwei Kurzauftritte im Flying Circus. Als Dr. Emile Koning in Episode 42 und im Sketch „Mr. Neutron“ in Episode 44.

Auch danach blieb er den Pythons treu und schrieb einen Sketch für das Album Monty Python and the Holy Grail.

1997 schrieb Terry Jones für Adams das Buch Raumschiff Titanic, da dieser zu sehr mit der Entwicklung des gleichamigen Computerspiels beschäftigt war.

Adams und Dr. Snuggles

1979 schrieb Adams zusammen mit John Llloyd zwei Episoden für die Zeichentrickserie Doctor Snuggles. „The Remarkable Fidgety River“ und „The Great Disappearing Mystery“. Vielleicht eine Erklärung warum ich die als Kind so mochte.

Adams und Pink Floyd

Douglas Adams war nicht nur ein großer Fan von Pink Floyd, sondern spielte sogar Gitarre bei einem Live-Auftritt der Band im Oktober 1994. Außerdem ist er für den Titel des Albums The Division Bell verantwortlich. David Gilmour, der ihn um Hilfe bei der Titelfindung bat, spendete dafür 5000 Pfund an eine wohltätige Organisation die Adams auswählte.

Adams und die letzten ihrer Art

Für Adams war das Projekt Die Letzten ihrer Art: Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde das worauf er am stolzesten war. Zusammen mit dem Zoologen Mark Carwardine bereiste er zwischen 1985 und 1989 die Welt auf der Suche nach den am stärksten bedrohten Tierarten. So zum Beispiel den mittlerweile ausgestorbenen Chinesischen Flussdelfin.

Nach der Reise entstand eine Radioserie („Last Chance to See“), das bereits erwähnte Buch sowie eine CD-Rom-Umsetzung. Doch auch nach dem Projekt war Arten- und Umweltschutz ein wichtiges Thema für ihn. Er beteiligte sich u.a. an Charity-Events wie „Save the Rhino“ und war Unterstützer des Dian Fossey Gorilla Fund. Wenn Du etwas neben Adams bekantestem Werk lesen solltest, dann sollte es Die Letzten ihrer Art sein. Er hätte sich gefreut!

Adams und der Atheismus

Adams bezeichnete sich selbst als „radikalen Atheisten“ um sich von Agnostikern abzugrenzen. Dennoch war er von Religion unglaublich fasziniert. Richard Dawkins und Adams beeinglussten sich gegenseitung und Adams bezeichnete sich als „Dawkinist“. Dawkins widmete sein 2006 erschienenes Buch Der Gotteswahn Adams.

(Bild: WikiCommons)

    3 Kommentare:

  • diaet schreibt am 11. März 2014 um 11:08

    Das mit Snuggles hat mich zu einem ähnlichen Schluss kommen lassen wie Dich (war mir allerdings nicht sicher,wer da Henne und wer Ei war (außer zeitlich,da war efinitiv Snuggles zuerst)

  • Philip schreibt am 11. März 2014 um 11:34

    Ergänzung zu Last Chance to See: Die BBC hat vor ein paar Jahren Mark Carwardine zusammen mit Stephen Fry auf die Spuren von Adams geschickt und eine sechsteilige TV-Doku daraus gemacht. Sehr sehenswert: http://www.bbc.co.uk/programmes/b00vxzcj/episodes/guide#b00mg3qk

  • Emanon schreibt am 11. März 2014 um 12:14

    Ich hab den Eintrag hier zuerst auf FB gesehen und kurz überlegt, warum Douglas Adams fast eine Schlange ist und warum grad ein Python…ich denke, ich sollte noch einen Kaffee trinken.

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