St. Augustine im Jahre 1824

Spukende Leuchttürme

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Zwei hübsche Themen kombiniert. Spuk und Leuchttürme, denn da gibt es nicht nur einen.

Leuchtturm von St. Augustine in Florida

St. Augustine im Jahre 1824Der Leuchtturm von St. Augustine wurde 1600 von spanischen Einwanderern erbaut. Spuken sollen dort unter anderem ein Mr. Andreu, der beim Streichen des Turmes zu Tode stürzte, der ehemalige sich Betrogen fühlende Grundstücksbesitzer Dr. Ballard sowie der ehemalige Leuchtturmwärter William A. Harn. Außerdem sollen drei Mädchen beim Spielen auf dem Gelände ertrunken sein und ebenfalls dort rumspuken – in einer anderen Geschichte sind es lediglich zwei Mädchen, die beim Bau des neuen Turmes umkamen. Außerdem befindet sich in der Nähe des Geländes das zweitälteste Schiffswrack Floridas. 1782 soll das Schiff gesunken sein. Such tragic, very spooky! Wahrscheinlich wurde auch deswegen eine Folge des Geisterjäger-Trashs Ghost Hunters dort gedreht.

Pensacola Leuchtturm in Florida

Apropos Ghost Hunters. Auch hier waren die TAPS-Typen. Michaela Penalber, die Frau des ersten Leuchtturmwärters Jeremiah Ingraham, soll hier spuken. Nach dem Tod ihres Mannes 1840 führte sie den Leuchtturm alleine bis ins Jahr 1855 weiter. Nachdem der Turm 1859 neu erbaut wurde begann Michaela zu spuken, sie wollte ihren geliebten alten Turm zurück. Wenn Du willst kannst Du selbst auf Geisterjagd in dem Turm gehen.

Seguin Light in Maine

Seguin Lighthouse MaineDie Geschichte des Seguin Leuchtturms geht bis ins Jahr 1795 zurück. Obwohl die Insel gerade mal 3 Meilen vom Festland entfernt ist, ist sie im Winter arg isoliert. Die Legende will, dass ein jung verheirateter Luechtturmwärter seine Frau mit auf die Insel nahm, die sich in den langen einsamen Wintermonaten langweilte. Daher brachte er im nächsten Winter ein Klavier ins Wärterhaus. Seine Frau konnte lediglich vom Notenblatt spielen und spielte daher das einzige Stück, dessen Noten mit dem Klavier geliefert wurden immer und immer wieder. Schließlich ergriff der Wahnsinn ihren Mann und er terstückelte sie mit einer Axt bevor er sich selbst richtete. Noch heute soll in kalten Nächten ihr Klavierspiel zu hören sein.

Fairport Harbor Light in Ohio

Der Geist dieses Leuchtturmes ist ein ungewöhnlicher. Oft spüren Besucher*innen, wie eine Katze um ihre Beine schweift, nur zu sehen ist das Tier nie. Die erste Sichtung der Katze ist auf das Jahr 1989 datiert, lange nachdem der Turm im Betrieb war. So soll der Katzengeist goldleuchtende Augen, graues Fell aber keine Beine haben und gleich einer Rauchwolke sich fortbewegen. Der Legende nach ist es die Katze der letzten Wärterfamilie, den Babcocks. Nach dem frühen Tod ihres Sohnes wurde Mrs. Babcock schwer krank. Ihr einziger Trost war ihr Kätzchen mit dem sie spielte.
Als zwischen 2000 und 2001 Arbeiten am Turm vorgenommen wurden, wurde eine mumifizierte Katze im Kriechkeller entdeckt. Der Geist der Katze ist dennoch noch da und manchmal will er angeblich spielen. Wie früher mit Mrs. Babock.

Mehr Spuk-Leuchttürme findest Du hier und hier. Außerdem gibt es auf Listverse noch eine Top 10 von Leuchttürmen mit Spukgeschichten.

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