In Island herrscht Anarchie…

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… und das klappt scheinbar ganz gut. Der Tagesanzeiger hat dazu einen lesenswerten Artikel geschrieben in dem es u.a. um Jón Gnarr geht. Den Bürgermeister Reykjaviks hat das Internet ja eh lieb gewonnen, da auch ganz gerne mal als Jedi auftritt.

„Die Bilanz von vier Jahren Anarchisten an der Macht ist ziemlich unerwartet: Die Punks haben die Finanzen saniert. Dazu kommen einige sehr gelungene Reden, ein paar Dutzend Kilometer Veloweg, ein Zonenplan, eine neue Schulorganisation (über die sich heute niemand mehr beklagt), die Förderung von kleiner Kunst und eine entspannte, boomende Stadt: Der Tourismus wächst jährlich um 20 Prozent. (Und manche sagen, das ist die neue Blase.)“

anarchy

    2 Kommentare:

  • jfml schreibt am 29. Mai 2014 um 18:38

    Mh, na ja, das ist so ein bisschen Berlin-Style, oder? Da haben’s die Piraten ja auch geschafft. Landesweit scheinen die Konservativen wieder klar vorne zu liegen (https://en.wikipedia.org/wiki/Icelandic_parliamentary_election,_2013)

    Und wenn dann diese „Beste Partei“ mit so antesimitisch Sprüchen wie „Den Import[sic!] von Juden, «damit endlich jemand, der etwas von Wirtschaft versteht, nach Island kommt».“ daherkommt … Nein danke.

    Trotzdem bleibt Island das einzige Land der Welt, was mit der Finanzkrise einigermaßen sinnvoll umgegangen zu sein scheint. Aber ich denke auch da ist jetzt wieder business as usual. Schade drum.

  • Joey schreibt am 22. September 2014 um 13:46

    @jfml
    Ich würde bezweifeln, dass eine Partei, die in ihrer Kandidatenliste eine Frau mit jüdischer Abstammung hat, antisemitisch ist. Vor allem, da ich keinen Antisemitismus in dem Spruch erkennen kann…

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