Dachshund’s Creek

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jamesvanderbeek

Ich gucke gerade Dawson’s Creek und ich leide. Die Serie ist wirklich erstaunlich. Vor allem, weil der Protagonist sowas von unsympathisch ist, dass Du Dich immer wieder fragst was das soll.
Andererseits dient Dawson perfekt als Lehrobjekt. Dawson ist Schmerzensmann pur und auch ein typischer „Nice Guy“ also ein Typ der immer behauptet er wäre „zu nett“ und würde deswegen keine Freundin kriegen und dabei nicht merkt, dass seine Ich-Bezogenheit und Nerverei sowie sein ständiges Fordern wohl eher der Grund ist.
Und natürlich die absolut zutiefst verstörende Vorstellung von „wahrer Romantik“. Ich muss zugeben, dass ich mein Teenager-Ich viel zu oft in Dawson erkenne. Okay, geben wir es zu, sogar mein heutiges Ich.

Noch erstaunlicher ist, dass (fast) jeder andere Charakter der Serie einem ans Herz wächst. Deswegen willst Du sie auch weiter gucken und quälst Dich durch unglaublich anstrengende Szenen mit Dawson die Dir nur klarmachen, dass das wohl auch für seine Freunde in der Serie unglaublich anstrengend sein muss – was tatsächlich von seinem besten Freund Pacey ab und an thematisiert wird.

Außerdem kommt ein Protagonist tatsächlich wegen einer Kugel Eis um. Das ist mit Abstand der schrägste Todesfall in einer Fernsehserie ever. Also, wenn Du dabei bedenkst, dass dies ein „ernsthaftes“ Teeniedrama ist – und keine abgedrehte Serie über crazy Todesfälle.

Anyways, hier ist der Trailer zu Dawson’s Creek mit Dackeln.

(via bf)

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