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#Krautstart – Die Stimmen zum Launch von Krautreporter

Von Daniel • 24.10.2014

krautreporter

Es gab schon viele Diskussionen vor dem Start. Zu hohe Entwicklungskosten, kein nennenswerter Frauenanteil im Team. Etc. Nun ist das Portal endlich da und mein erstes Lesestück Die Wahrheit über die Lügen der Journalisten von Stefan Niggemeier fand ich verdammt gut. Lesetipp… Mit dem Design kann ich mich nicht so anfreunden und der fehlende RSS-Feed (wird nachgereicht) ist echt bitter. Aber: Wenn ich täglich solche Artikel wie den erwähnten bekomme ist mir das drumherum relativ egal. (Etwas was viele nicht verstehen: Content is King und nicht SchiSchi und geiles Design, aber hey das sagt der Typ mit ner Einhornkrakelei als Logo).

Aber was sagen die anderen zum Portal? Ich habe einige Stimmen zusammengesucht:
Carta haben ein Interview mit Karsten Wenzlaff, Gründer des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien und Crowdfunding-Experte, überdie bisherige Testphase und zur Zukunft des Projekts.

Auch die ZEIT hat ein(e Art) Interview. Befragt wird allerdings der Medienwissenschaftler Christoph Neuberger. Oder er befragt sich selbst… Auf jeden Fall erfahren wir dort, dass gar nicht so viel an den traditionellen Modellen kaputt sei und warnt vor Großförderern und Gesinnungsjournalismus.

Auch der Spiegel wagt einen Blick auf das Projekt und fragt: Ist unabhängiger Journalismus besser? Oder nur länger?

Benjamin schreibt bei Anmut und Demut seine ersten Eindrücke, die ich ziemlich teile. Vielleicht sollte ich meine Seitenspalte auch mal killen.

Jakubetz findet, dass keine rote Linie zu erkennen sei, hier ist kein Magazin entstanden, sondern eine Sammelstelle langer Texte von bekannten Autoren:

„Nicht herausgekommen ist irgendetwas Überraschendes. Stefan Niggemeier zerlegt das neue Buch von Udo Ulfkotte. Peer Schader schreibt über Supermärkte. Christoph Koch präsentiert sein Medien-Menü. Thomas Wiegold schreibt über die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Das kann man alles machen, das ist alles in Ordnung, an manchen Stellen auch unterhaltsam.“

Julian Heck schreibt daraufhin eine Replik und schreibt:

„Aber geht es um etwas Überraschendes? Eigentlich nicht. Krautreporter hat lange, hintergründe Texte angekündigt, die kritisch sind oder informierend, ein hohes Niveau haben und Spaß machen dürfen. Auf den ersten Blick würde ich sagen: Genau das hat Krautreporter mit den ersten Beiträgen geliefert.“

Die Stimmen auf Twitter zu Krautreporter

Vorher auf dem Einhorn:
Huffington Post startet in Deutschland: Die Reaktionen



    Ein Kommentar »

  • ben_ schreibt am 26. Oktober 2014 um 17:34

    Oh. Wie schön, dass wir da weitestgehend einer Meinung sind! Das freut mich sehr und ist auch so praktisch, hehe.

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