Leben im Leuchtturmwärterhäuschen – Ein Interview

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Ich hielt meinen Traum in einem Leuchtturm oder einen Leuchtturmwärterhäuschen zu wohnen immer für ungewöhnlich. Dabei teilen enorm viele eine solche romantische Vorstellung. So viele, dass sogar Ferienhäuser im Leuchtturmstil gebaut werden (wovon ich dieses Jahr noch berichten werde, weil ich ein solches besuche!). Aber wie ist das wenn Du wirklich so abgelegen wohnst?

Anika hat für Kleinerdrei mit Alexa Kershaw gesprochen. Die Meeresökologin hat sich nämlich ein Leuchtturmwärterhöuschen auf der Insel Mull gekauft und will das „Light House Keeper’s Cottage“ nun herrichten. Ein wirklich schönes Interview das vielleicht ein wenig davon berichtet wie es ist einem solchen Traum näher zu kommen:

„Ich hatte einen Moment der Panik, kurz nachdem ich das Cottage gekauft hatte. Da fiel mir dann das Licht siedendheiß ein. Ob das wohl direkt ins Haus scheint und den ganzen Raum in der Nacht erhellt? Als ich dann das nächste Mal in der Dämmerung zum Cottage gelaufen bin, hab ich zum Leuchtturm geschaut und da sah ich dann dieses winzige Licht. Blink… Blink. Es war ganz klein! Und ich hatte mir so einen Riesenlichtstrahl vorgestellt. (lacht)

Ein anderer Panikmoment war, als mir einfiel, dass es vielleicht ein Nebelhorn gibt!
Denn ich habe Freunde, die in für eine Walbeobachtung mal in dem Leuchtturmwärterhäuschen bei Ardnamurchan untergekommen sind. Und das Nebelhorn dort ging 40 Stunden konstant durch. Die sind da alle halb-wahnsinnig geworden, es war einfach so laut. Aber bei dem Leuchtturm neben meinem Cottage gibt es kein Nebelhorn – Gottseidank!“

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