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Rassismus, Hass und puschelige Pantoffeln

Von Daniel • 28.01.2016

Pantoffel

Jede*r hat wohl seine eigene Art mit dem aktuellen Geschehen umzugehen. Ich für meinen Teil wurde immer stiller. Es gibt irgendwo ein Cartoon wo ein Pärchen in puscheligen Pantoffeln auf dem Sofa bei einer heißen Tasse Tee lümmelt und aus dem Fernseher heißt es „Aktuelles zur Flüchtlingskrise…“ woraufhin der Typ sagt „Puhh, das nimmt mich alles so mit.“

Ich hab mich erwischt gefühlt.

Ich habe Stunden damit verbracht ein Thema auszuarbeiten. Titel „AfD – Nur die Republikaner 2.0?“ und es fiel mir auf, dass nicht nur die Inhalte der Parteien Ähnlichkeiten aufweisen, sondern auch die zeitliche Geschehnisse um sie herum. Und irgendwann verlor ich mich darin die Unterschiede auszuarbeiten und zu vergleichen.

Dabei ist es doch vollkommen egal.

Ist es jetzt schlimmer als in den 90ern? Ist es noch nicht so schlimm? Ist die AfD jetzt nur rechts oder doch noch rechter als XY?

Das ist genau so unsinnig wie zu behaupten, dass Social Media denn Hass anschüren würde. Der Hass steckt in den Menschen. Er steckte in in Rostock-Lichtenhagen in ihnen, in Lübeck, in Mannheim, Lampertheim, Hoyerswerda und und und… Und er steckt heute in Chemnitz-Gablenz, Pirna, Dreieich-Dreieichenhain und Jena um nur einige Städte mit Angriffen mit Verletzungsfolge 2016 zu nennen.

Es gibt keinen Grund in seinen puscheligen Pantoffeln auf dem Sofa sitzen zu bleiben. Es gibt genügend Gründe laut zu sein!

(Danke Ronny für den kurzen Austausch der mich zu diesem Text brachte! / Foto von TH.Korr, Wikicommons unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz)



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