Ruhrbarone gegen Frei.Wild – Geht es vor Gericht?

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Justitia

Frei.Wild fühlen sich von Ruhrbarone beleidigt. In einem Vorbericht zum Echo bezeichneten sie Burger und seine Jungs u.a. als „Drecksband“. Nun wehrt sich die „Frei.Wild GbR Burger Forer Gargitter Notdurfter“ und mahnt ab.

Ruhrbarone sehen das wiederum gar nicht ein, dass eine Band die Feindbilder in nahezu allen Songs konstruiert und andere als „Vollidioten“ bzw. „Bloody Fucking Idiots“ bezeichnet und Shirts mit den Aufdrucken wie „Ich scheiß auf Gutmenschen und Moralapostel“ verkauft so zimperlich ist wenn sie als „Drecksband“ bezeichnet wird und will die Sache vor Gericht sehen. Mal schauen ob da die K&E Rechtsanwälte für Kultur & Entertainment Bock drauf haben.

Die Barone planen daher ein Konzert mit u.a. den Kassierern:

„Wir planen mit einem Veranstalter ein Konzert, dessen Einnahmen zur Finanzierung des Verfahrens beitragen sollen. ‚Die Kassierer‘ werden unplugged spielen, mit weiteren Bands, Labels sowie Hallenbetreibern stehen wir in Verhandlungen.

Natürlich freuen wir uns, und brauchen zudem, die Unterstützung unserer Leser und Spenden unter dem Stichwort ‚Frei.wild‘ an das Konto: Ruhrbarone IBAN: DE85 4245 0040 0071 0137 26

Sämtliche Einnahmen werden wir für den Rechtsstreit verwenden.

Sollten wir das Verfahren gewinnen oder die Einnahmen die Kosten des Rechtsstreits übersteigen, werden wir das eingenommene Geld zu gleichen Teilen an das ‚Netzwerk Recherche‘, Correct!v und die ‚Amadeu Antonio Stiftung‘ spenden.“

Meiner Meinung nach sollten die Ruhrbarone dennoch aufpassen. Als Hartmut Engler & Co. würde ich mich nämlich gegen jegliche Hässlichkeitsvergleiche mit Frei.Wild wehren…

Update: Ein Interview dazu gibt es bei den Prinzessinnenreportern

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