Was kosten Hasskommentare?

-

Schöner Service der Stiftung Warentest, die nebenbei auch auf Ihrer Facebookseite aufklärt was Meinung und was Beleidigung bzw. Hass ist. Die Stiftung dazu:

„Der Ton im Internet ist in den letzten Jahren zunehmend rauer geworden. Beleidigungen und Volksverhetzung sind fast schon Normalität in vielen öffentlichen Kommentarspalten.
Doch die Opfer von Internethass stehen dem nicht hilflos gegenüber und müssen auch keine komplizierten Wege mehr auf sich nehmen. In den meisten Bundesländern bietet die Polizei inzwischen die Möglichkeit Anzeigen einfach online zu erstatten. Eine Liste mit den Links findet ihr weiter unten.

Kosten für Hasskommentare

Das ganze richtet sich natürlich nach Tagessätzen. Hier wären es folgende: Im Beispiel 1: 60 Tagessätze zu je 23 Euro, Beispiel 2: 120 Tagessätze zu je 40 Euro, Beispiel 3: 200 Tagessätze zu je 25 Euro und im Beispiel 4: 80 Tagessätze zu je 25 Euro.

Im „Mannheimer Morgen“ diskutiert Patrick Gensing derweil die Frage, ob die sozialen Medien die Spirale des Hasses beschleunigen:

„Die Sozialen Netzwerke sind nicht schuld an politischem Fehlverhalten, an Rassismus und Menschenverachtung. Sie sind nicht Ursache für Ressentiments, sondern Mittel zum Zweck. Aber sie machen den Hass deutlich sichtbar – und verstärken ihn wohl auch noch. Die Möglichkeiten der Netzwerke spielen den Strategien von Populisten in die Hände, sie wirken als Beschleuniger sowie Verstärker.“

In dem Zusammenhang sei auch gerne nochmal auf die Hate-Speech-Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung verwiesen.

(via dr. katze)

Dein Kommentar:

Kommentarfeed zu diesem Artikel via RSS abonnieren.

Hinweis: Kommentare werden moderiert. Sie können auch ohne Angaben von Gründen gelöscht werden. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!