In Dortmund wurde Nazis der Spiegel vorgehalten und barrikadiert

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Polizei in Dortmund mag keine Spiegel

Vor einigen Tagen bloggte ich über die Crowdfunding-Aktion von Tools for Action, Schauspiel Dortmund, und dem Kommunalen Integrationszentrum in Dortmund. Mit aufblasbaren Barrikaden wollten sie Nazis am 4. Juni nicht nur blockieren, sondern auch den Spiegel vorhalten. Hier gibt es nun einiges Bildmaterial dazu.

Komischerweise mochte wohl auch die Polizei sich selbst nicht im Spiegel sehen:

In der taz schreibt Sebastian Weiermann, dass die Polizei auch bei Volksverhetzung beide rechte Augen zudrückte:

„Die Rede von Thorsten Heise, einem neonazistischen Aktivisten seit über 30 Jahren und gutem Bekannten vom thüringischen AfD-Chef Björn Höcke, hatte es besonders in sich. Heise sprach von deutschen Politikern, die ihre Politik früher noch auf tausend Jahre ausgelegt hätten, im Gegensatz zu den herrschenden Versagern. Über das Konzentrationslager Buchenwald wusste er zu berichten, dass dort nach 1945 mehr Menschen umgebracht worden seien als im Nationalsozialismus. Gegen diese Rede sowie gegen volksverhetzende Parolen aus dem Demozug ging die Polizei während des Aufmarsches nicht vor.“

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