Walking in the opposite Direction – Doku über The Sound & Adrian Borland

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Walking In The Opposite Direction

The Sound hatten im Fahrwasser von Joy Division einige Achtungserfolge, schafften aber nie den großen Durchbruch. Dabei sind insbesondere die ersten beiden Alben „Jeopardy“ (Partnerlink) und „From The Lions Mouth“ (Partnerlink) mehr als nur grandios. Eigentlich ist es auch eine Schande immer wieder Joy Division zu erwähnen in Bezug auf The Sound, schließlich waren sie eigenständig genug und brachten es dann auch auf fünf Alben bis zu ihrer Auflösung 1988. Sänger Adrian Borland machte dann alleine weiter. Allerdings wenig erfolgreich. 1993 verstarb Keyboarder Colvin „Max“ Mayers und 1999 nahm sich Borland das Leben.

Die Dokumentation „Walking In The Opposite Direction“ widmet sich der Geschichte von Adrian Borland. Den Anfängen mit The Outsiders die das erste selbstveröffentlichte Punk-Album in England rausbrachten, der Zeit mit The Sound und die Solo-Jahre. Und dem Leben von Borland mit seiner Krankheit. „Left all alone, I’m with / The one I most fear“, singt Borland in „Can’t Escape Myself“ und meint damit sich selber. 1986 versucht er seinen Vater umzubringen und wird eingewiesen. Die Diagnose: Shizoaffektive Störung. Eine psychische Störung, die Symptome der Schizophrenie und der manisch-depressiven Störung in sich vereint.

„Walking In The Opposite Direction“ feiert am 19. November auf der IDFA 2016 seine Premiere. Hier ist der Trailer:

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