Women’s March – Linksammlung und Stimmen

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Women's March Map

Am Wochenende übertrumpfte der Women’s March die Amtseinführung von Donald Trump. Zu den Hauptorganisierenden gehören Aktivistinnen, die sich gegen Polizeigewalt, Masseninhaftierungen und für Gewaltprävention und eine umfassende Gesundheitsversorgung einsetzen und einen intersektionalen Anspruch vertreten. Die Mädchenmannschaft zu den Zielen:

„Die politischen Forderungen berühren unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche: Gefordert wird ein Ende geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Polizeigewalt und des Strafjustizsystems wie es heute existiert; reproduktive Rechte sowie HIV-Prävention und eine umfassende Sexualerziehung; körperliche Selbstbestimmung von LGBTQIA; Lohngleichheit, eine umfassende Gesundheitsversorgung, Mindestlöhne und die Möglichkeit zur gewerkschaftlichen Organisation für alle; uneingeschränktes Wahlrecht, Redefreiheit und ein Equal Rights Amendment zur US-amerikanischen Verfassung; Barrierefreiheit; Rechte für Einwanderer_innen und Geflüchtete; sowie Zugang zu sauberem Trinkwasser und Nutzung öffentlichen Landes für alle.“

Nach Berechnungen gingen am Samstag sogar bis zu 4,2 Millionen Amerikaner*innen auf die Straße – die größten Proteste in der US-Geschichte berichtet SpOn.
Unterstützt wurden die Demonstrationen von Prominenten wie u.a. Gloria Steinem, Madonna oder Michael Moore. Der Standard wirft einen Blick auf die berühmten Teilnehmer*innen.

Selbst dabei war Deanna Zandt, die bei KleinerDrei im Podcast von ihren Erlebnissen berichtet:

„Als alter Demo-Hase war der Women’s March für Deanna trotzdem noch mal eine ganz neue Erfahrung. Zusammen mit Anne spricht sie außerdem über die Notwendigkeit von Intersektionalität, die Herausforderungen eine Demo zu organisieren, was nun vor allem weiße Frauen an Aufklärungsarbeit zu leisten haben und wie ihr Matt Berninger von The National plötzlich ein kleines Ständchen sang.“

Und natürlich kamen auch einige Memes zum Einsatz. Der Women’s March hatte viele Symbole. Princess Leia als Zeichen für den Widerstand oder die „Pussy Hats“, gestrickte rosa Wollmützen mit Katzenohren. Auf We Like That findest Du einige Plakate und Poster ebenso wie bei Quelle: Internet der FAZ.

Der Protest soll indes weitergehen. Auf womensmarch.com wird verkündet, alle 10 Tage Aktionen durchzuführen. 10 ACTIONS / 100 DAYS:

„But it doesn’t end here – now is not the time to hang up our marching shoes – it’s time to get our friends, family and community together and make history. That’s why we’re launching a new campaign:
10 Actions for the first 100 Days.

Every 10 days we will take action on an issue we all care about, starting today.“

    Ein Kommentar:

  • m schreibt am 23. Januar 2017 um 21:16

    „dass unsere Körper von Männern in der Regierung besessen werden“

    Wait what? In etwa so wie die Körper der Männer, die zum Militärdienst herangezogen werden? DAS ist nämlich tatsächlich eine Art Besitz durch die Regierung. Habe noch nie gehört, dass Frauen in so einer Art und Weise, wie Besitz herumgeschoben werden.

    Ich habe zur Volljährigkeit einen Brief von der Regierung bekommen in dem ich aufgefordert wurde mich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf eigene Kosten an einem bestimmten Ort einzufinden habe. Dort musste ich mich splitternackt ausziehen. Auch Mitglieder des anderen Geschlechts waren anwesend. Ich wurde von allen Seiten untersucht. Gründlich. Danach eröffnete mir der Staat, dass ich nun für das nächste Jahr vollkommen ihm gehöre.

    Man stelle sich einmal vor, Frauen würden zu so etwas gezwungen. WAS DA LOS WÄRE!!

    Mal ehrlich: Frauen haben gar nichts zu befürchten und gehören im Zweifel eher zur privilegierten Schicht. Sie können sich kaum beklagen. Alles reicht man ihnen an, tausende Programme gibt es, überall wird ihnen der rote Teppich ausgerollt, unzählige Bevorzugen finden sich im Gesetz. Und dennoch jammern sie herum. Niemals zufrieden. Peinlich. Absolut peinlich.

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