Mein Plattenschrank mit Ben von anmut und demut

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Der Plattenschrank von Ben von anmut und demut

Ben kenne ich mittlerweile schon relativ lange. Zuerst durch seinen fabelhaften Blog anmut und demut und dann durch die Agentur wo er arbeitet mit der ich einige Projekte stemmte. Momentan aktualisiert er seine MP3-Sammlung und schreibt für alle Alben mit unvollständigen Daten eine kleine Rezension. Das – und die famosen Platten, die er da vorstellt – brachten mich auf die Idee, dass Ben doch auch mal beim Plattenschrank mitmachen könnte. Gesagt, getan!

Welches Medium bevorzugt Du? Vinyl, CD oder Digital?

Schwierige Frage: Kaufen tue ich (fast) nur CDs. Die haben den schönen Vorteil, dass man sie selber ohne grosse Mühe rippen kann. Ich hab früher mal ein paar Sachen nur digital gekauft, zuerst im Sony Connect-Store, dann bei Apple. Aber DRM ist halt für’n Arsch. Hören tue ich allerdings am meisten digital, wobei das gerade kippt, weil unsere Tochter schrecklich gerne Schallplatten hört, weswegen Schallplatten halt wieder auf dem aufsteigenden Ast sind zuhause.

Wie sortierst Du Deine Platten? Meinst Du, dass das was über Dich aussagt?

Die Schallplatten sind nach Genre sortiert. Die CDs und Mp3s alphabetisch, nach Künstler. Die CDs hatte ich aber auch eine Weile mal nach Farbe des Rückens sortiert, das war ganz hübsch, vermischte sich aber im Laufe der Zeit. Die Genre-Sortierung sagt natürlich schon ein bissken was aus, aber eigentlich auch nicht wirklich.

Eine Platte, von der Du Dich niemals trennen würdest?

Das ist eine lustige Frage, weil … wenn ich eines über Musik und mich gelernt habe, dann, dass sich das ändert. Früher, so ’96 hätte ich wohl „Tocotronic – digital ist besser“ gessagt, danach wohl „Björk – Homogenic“, dann eine Weile „Tool – Aenima“, dann ein paar großartige Jahre lang „Bad Company UK (nicht zu verwechseln mit der Rockabnd –
Inside the Machine)“, dann „Bright Eyes – I’m wide awake it’s morning“, dann „We were promised Jetpacks – Theses four Walls“ und seit letztem Jahr „Matthew Halsall and the Gondwana Orchestra – When the World was one“.
Ein lustiger Weg mit vielen Schlenkern also, der das Wort „niemals“ ziemlich stark relativiert.

Eine Platte, die Dir peinlich ist. Wobei das, was einem gefällt nie peinlich sein sollte.

Dire Straits – Money for Nothing … die alles, was von meiner Dire Straits-Phase (so im Alter von 10 bis 16) noch übrig ist. Ich muss allerdings zugeben, dass es Zeiten gab, in denen ich Dire Straits noch schlimmer fand als heute, wo mir die Songs, wenn ich sie zufällig irgendwo im Radio oder im Kaufhause hörte richtigehende körperliche
Abstoßungsschmerzen bereiteten.

Und zum Schluss Dein Lieblingsmusikvideo um hier im Blog nicht ganz altbacken rüberzukommen und was multimediales anzubieten.

Auch das ist eine sehr lustig Frage! Ich bin ja mit MTV-Europe großgeworden, morgens noch vor der Schule „Awake on the wilde Side“ und wenn Rebecca de Ruvo moderierte, war der Start in den Tag schon mal ganz gut. Aber das war ja eher so die Musikvideo-Antike. Als erstes kam mir bei der Frage „Unkle – Rabbit in your Headlight“ in den Sinn und
totz einigem Nachdenken über die Frage, ist mir kein besseres eingefallen. Epochal, leider bei Youtube nicht in einer bauchbaren Qualität und meist nur ohne den Schluss (wtf?!) zu finden. Für sachdienliche Hinweise auf einer Version in besserer Qualtität wäre ich durchaus dankbar!

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