Sonnenblumenhaus Rostock-Lichtenhagen

25 Jahre Rostock-Lichtenhagen

-

1992 hetzte ein Mob gegen Asylbewerber*innen in Rostock-Lichtenhagen und steckte unter Applaus von Beistehenden ein Haus in Brand. Im Gegensatz zu den Anschlägen in Mölln und Solingen Anfang der 90er kamen in Lichtenhagen keine Menschen um. Die Bilder, das Handeln der Polizei und der daraufhin indirekt folgende unsägliche „Asylkompromiss“ sollten jedoch nie vergessen werden. Ein Rechtsstaat ließ sich vom Mob unter Druck setzen.

Hier daher eine Linksammlung mit Lesenswertem zu Lichtenhagen und mehr auf dem Einhorn selbst und auf anderen Seiten.

Live-Twitter zu Lichtenhagen

Lichtenhagen im Gedächtnis. Zum 25. Jahrestag des Pogroms von Rostock #Lichtenhagen werden Originaldokumente und Zeitzeug*innenberichte in Originalzeit als Tweets auf dem Account @Lichtenhagen_92 aufbereitet.

Hörspiel „Sonnenblumenhaus“

Über das Hörspiel von Dan Thy Nguyen und Iraklis Panagiotopoulos bloggte ich bereits 2015. Mehr dazu hier.
Dan Thy Nguyen schrieb dieses Jahr für die ZEIT einen Gastbeitrag: Rostock-Lichtenhagen: „Jetzt wollen sie uns umbringen!“

„Bruderland ist abgebrannt“ ein Film von Angelika Nguyen 1992

Videoplaylist von „Rassismus tötet!“ zu 20 Jahre Rostock-Lichtenhagen

Weitere Links zu Rostock-Lichtenhagen und den rassistischen Ausschreitungen Anfang der 90er

Vor 24 Jahren… – Mein Post aus dem letzten Jahr.
Dresden 2014 vs. Rostock-Lichtenhagen 1992
25 Jahre Hoyerswerda – Dokumentation im Web
Lichtenhagen im Gedächtnis
25 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen – „Der Ungeist ist nicht vertrieben“ bei der taz
Wie die taz 1992 über Rostock-Lichtenhagen berichtete.
25 Jahre Rostock-Lichtenhagen: An die Opfer von damals erinnern- den Opfern von heute beistehen bei Pro Asyl

(Foto: Wikimedia von Mc005 unter CC-Lizenz)

Dein Kommentar:

Kommentarfeed zu diesem Artikel via RSS abonnieren.

Hinweis: Kommentare werden moderiert. Sie können auch ohne Angaben von Gründen gelöscht werden. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!