Warum Donald Trump nicht von Twitter fliegen wird

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Trump tweets

Es könnte der erste Krieg werden, der auf Twitter ausgelöst wurde. Bisher ist es nur ein kalter Krieg, aber Nordkorea wertete Trumps Tweets als Kriegserklärung:

„‚Die ganze Welt sollte sich daran erinnern, dass die USA dem Land zuerst den Krieg erklärt haben‘, sagte Ri Yong Ho in New York. Seither beanspruche das Land für sich ‚jedes Recht, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und auch strategische US-Bomber abzuschießen, selbst wenn sich diese nicht in unserem Luftraum befinden'“.

Der nordkoreanische Außenminister bezieht sich dabei vor allem auf diesen Tweet:

Wenn er auf Twitter mal nicht andere Staatsführer provoziert, bezeichnet er protestierende Schwarze als „Hurensöhne“. Moment, verstößt das alles nicht gegen die Richtlinien von Twitter?! Drohungen und Beleidigungen sind bei Twitter eigentlich verboten. Wer mal eine gemeldet hat, weiß wie rigoros damit umgegangen wird, was eine Drohung oder Beleidigung überhaupt ist.

Hier scheint sich sogar Twitter sicher zu sein, dass es gegen seine Richtlinien verstößt, Tweets werden aber dennoch nicht gelöscht und Trump wird auch nicht verbannt. In einer Reihe von Tweets erklärt Twitter, dass sie Ihren eigenen Richtlinien stets den News-Wert gegenüber setzen und der ist bei dem Präsideten der Vereinigten Staaten nunmal hoch.

    Ein Kommentar:

  • Steffen schreibt am 26. September 2017 um 14:03

    Das ist nur ein zurechtbiegen ihrer AGBs. Twitter lebt bestimmt nicht schlecht Trump als ultraaktiven User weiter zu behalten, denn:
    1. So vermeiden sie es Trump als Gegner zu haben
    2. Sie bekommen kostenlose Publicity
    3. Allein, dass der amerikanische Präsident Twitter als Medium Number One benutzt dürfte viele User binden

    Zu seinem Tweet:
    Hier sieht man schön, was vorschnelle 140 Zeichen auslösen können. Politik ist halt doch etwas komplizierter als das.
    Bitte nehmt diesen Mann sein Smartphone weg!

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