Artikel über Revolution

Es gibt keine Zeichen der Revolution? Vielleicht doch, hier finden sich einige. Lass Dich inspirieren vom kotzenden Einhorn. Poesie wird unser Schlachtruf!

Du hast kein Herz Johnny – Der erste Mensch ohne Herz

X-ray showing turbine-like blood pumps replacing explanted heart

Ärzte vom Texas Heart Institute haben letzten März einem Mann eine Gerätschaft eingebaut, die zwar sein Blut pumpt ihn aber keinen Puls oder Herzschlag haben lässt. Billy Cohn und Bud Frazier pflanzten dem 55jährigen Craig Lewis eine Zentrifugalpumpe anstelle des Herzens ein. Crazy! Kein Puls, kein Herzschlag und ein EKG würde auch nur eine Linie wie bei einem Toten anzeigen.
Einen ganz guten Artikel zu der Sache findest Du hier.

Der ganze Weg zur OP wird in der Kurzdoku Heart Stop Beating begleitet:

Heart Stop Beating | Jeremiah Zagar from Focus Forward Films on Vimeo.

(via neatorama)

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Von: Daniel • Tags:

Zu Guttenberg von der Hedonistischen Internationalen mit Torte beschmissen

Guttenberg mit Torte beschmissen

Haha, die Hedonistische Internationale hat Karl-Theodor zu Guttenberg gestern in Berlin getortet. Ich hätte geglitzert ja toller gefunden, aber das ist auch ziemlich lustig. Kindisch aber lustig und es bekommt natürlich die entsprechende Aufmerksamkeit in den klassischen Medien. Erstaunlich wie solche dummen Jungsstreiche funktionieren um seine Botschaft zu verbreiten. Die Hedonistische Internationale waren übrigens auch die Witzbolde, die damals die PRO-Guttenberg Demo in Berlin anmeldeten. Guttenberg hatte sich am Donnerstag in einem Café in Friedrichshain mit Stephan Urbach von der Piratenpartei getroffen. Dieser schreibt in seinem Blog zu dem Angriff:

“Stellen musste er sich auch der Hedonistischen Internationalen, die ihn mit einer Coppenrath & Wiese Sahnetorte getortet hat. er nahm es recht locker.”

Hier noch die offizielle Mitteilung der hedonistischen Internationalen:

“Wir, die Digitalen Konditoren in der Hedonistischen Internationale haben heute in einer einzigartigen Kooperation mit Anonymous in der #OpCreamStorm Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg getortet.

Es ist kein Jahr vergangen, seitdem der Lügenbaron nach seiner Copy- und Paste-Affäre über den Ozean geflüchtet ist, da versucht er schon wieder, sich in der politischen Landschaft zu etablieren. Der bis heute uneinsichtige Betrüger denkt wahrscheinlich wirklich, dass er damit durchkommt und seine von Springer bereits ausgerufene Kanzlerschaft wahr machen kann.
Doch da hat er die Rechnung ohne den Konditor gemacht.

Keinen Monat nach seiner Flucht begann er bereits seine #OpComeback. Immer noch ohne Einsicht, einen Fehler gemacht zu haben, will er wieder auf die politische Bühne, wenn auch “nur” in der EU. Das Haargel lässt er seitdem zu Hause, aber Sahne klebt auch.

Ausgerechnet Vorkämpfer für die Freiheit des Internets will er sein. Als wäre es nicht der Schwarm im GuttenPlag-Wiki gewesen, der K.T.s Lügen um seine Abschreibe-Übung als solche entlarvt hat. Als hätte K.T. nicht das Gesetz zu Internet-Zensur als Minister zur Chefsache erklärt und alle Kritiker zu Unterstützern von Kinderporngrafie diffamiert.

Heute tut er so, als wäre er nicht längst ein Symbol für Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und Militarisierung.

Von der EU-Kommissarin Neelie Kroes wurde K.T. zum Berater für freie Internetzugänge in politisch instabilen Gebieten ernannt. Als weiterhin bekennender Verteidiger der Zensurinfrastruktur durch die Zensursula-Gesetzesvorschläge kann K.T. kein glaubwürdiger Experte für die Freiheit des Internets sein. Daher schlägt das Internet heute zurück.
Auch ohne Cookie-Richtlinie.

Und das ist erst der Anfang. Wir werden jeden weiteren Rückkehr-Versuch des Herren von und zu beobachten und süß torpedieren. Und nicht nur von ihm: Die politische Klasse in Berlin, Brüssel und Washington kann schonmal das Teeservice auspacken.

We are Delicious.
We are In Your Face.
Expect us.”

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Von: Daniel • Tags:
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Fight ACTA: Some News

Ich werde zwar langsam redundant, aber das muss auch mal sein. Netzpolitik hat ein paar schöne Clips online gestellt auf die ich hiermit gerne verweise. Derweil bricht in Polen gerade fast eine Revolution los, wie René zu berrichten weiß. Abgeordnete setzten im Parlament aus Protest Guy Fawkes Masken auf und Kader Arif, der offizielle Berichterstatter für das EU-Parlament in Sachen ACTA, kündigte. Arif dazu:

“Ich verurteile den Prozess, der zu der Unterzeichnung des Vertrages geführt hat auf das Schärfste. Es wurden keine Organisationen der Zivilgesellschaft eingebunden und es mangelte seit Beginn der Verhandlungen an Transparenz.”

Hier erfährst Du, was Du gegen ACTA tun kannst! Also tu es!

ACTA-Demonstrationen am 11.02. in Deutschland

Yes, here we go! Mehr Infos gibt es kaum. Quelle ist Netzwelt. Die ersten Infos sind eingetrudelt. Das Facebookevent zur Demo gibt es hier. Und zur Planung gibt es ein Piratenpad.

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Wir alle sind schön – Gegen den Schönheitsterror

Diese Woche gab es einen schönen Artikel bei der Mädchenmannschaft, der hier einen eigenen Post verdient. Vor allem, weil er mich so absolut auf dem kalten Fuß erwischte. Ich gebe es zu, ich mag rein optisch keine superdürren Frauen – Männer finde ich dürr seltsamerweise attraktiv. Marilyn Monroe ist in meinen Augen 1000mal sexier als Keira Knightley. Und so geistern im Netz 1000ende von Bildern rum, wo betont wird, dass man doch kurvigere Damen besser fände und niemand hungern müsste um gut gefunden zu werden.
Die oberflächlich löbliche Einstellung gegen Magerkult wird aber sofort relativiert. Ich halte nicht viel vom Begriff des Lookism, da ich wirklich nicht glaube, dass ein Mensch seine Oberflächlichkeit absolut in den Hintergrund drängen kann. Bestimmt überinterpretiere ich Lookism da auch. Aber was diese Bilder vor allem aussagen ist, dass Frauen grundsätzlich nach ihrem Körper beurteilt werden. Und das ist natürlich scheiße. Menschen sind nicht nur Körper, sondern viel mehr. Oder wie Magda es schreibt:

“Die ständige Einteilung von Menschen in ‘hässlich’ und ‘schön’, ‘schlank’ und ‘dick’ [...], ist sicherlich keine Hilfe, um Schönheitsterror zu bekämpfen.”

We are all beautiful

Wir alle sind schön! Bei Whirligig – a – Gogo gibt es eine schöne Bilderreihe zu dem Thema!

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Von: Daniel • Tags:

Fight ACTA: Beispiel an Polen nehmen

Der Kampf hat nichts gebracht und die polnische Regierung hat sich offensichtlich doch nicht von ein paar DDOS-Angriffen beeindrucken lassen. Polen hat das Handelsabkommen Acta unterzeichnet. Jadwiga Rodowicz-Czechowska, polnische Botschafterin in Japa, sagte heute im polnischen Fernsehen, sie habe das internationale Abkommen unterschrieben.
Die polnische Regierung machte nach einem beispiellosen Cyberkrieg, durchgeführt von Organsiationen wie Anonymous und Polish Underground, ihre Drohungen wahr. “Wir lassen uns nicht erpressen”, sagte Premier Donald Tusk.

Michal Boni, der für Internetangelegenheiten zuständige Minister, erwähnte Außerdem, dass die Proteste zu spät kämen, wo doch bereits alle europäischen Staaten unterschrieben hätten. Das Volk sieht das anders und bringt den Protest nun aus dem Netz auf die Straße. Tausende versammelten sich vor den EU-Büros in Warschau um ihre Ablehnung offen zu demonstrieren.

Gestern meldete sich ein Kommentator aus Polen auf dem Einhorn zu Wort und bemängelt die unzureichende Berichterstattung hierzulande über die Proteste in Polen. So schreibt er, dass sich mittlerweile eine halbe Million Menschen den Protesten anschlossen.
Hier erfährst Du, was Du gegen ACTA tun kannst! Also tu es!

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Von: Daniel • Tags:

Werbefreie öffentliche Verkehrsmittel

Mir ist das noch nie so aufgefallen. Ich zahle für den ÖPNV und werde dann auch noch mit Werbung zugeballert. Welch Ironie. Gut, was würde es heißen, wenn der öffentliche Nahverkehr nichts mehr kosten würde? Vielleicht sogar noch mehr Werbung?! Übrigens in São Paulo sind die öffentlichen Verkehrsmittel werbefrei. Bzw. die ganze Stadt. Crazy!
In Stockholm ist das nicht so. Dort gibt es Werbung en masse. Daher haben die skandinavischen Aktivisten von Free Public Transport mal eben alle Werbung entfernt.

(via ronny)

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Von: Daniel • Tags:

Warum die CDU/CSU bei ihrer PRO-SOPA-Argumentation falsch liegt

weit weg vom Netz.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Günter Krings und der zuständige Berichterstatter für das Urheberrecht im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Kultur und Medien, Ansgar Heveling erklären in einer Pressemitteilung heute, warum SOPA trotz einzelnen Regelungen, die zu weit gingen, in die richtige Richtung weise.

Als Argumente führen die Beiden die Fälle von kino.to und Megaupload an. Schön und gut, nur konnten beide Urheberrechtsverletzer nicht ohne SOPA weit über die Landesgrenzen hinaus dingfest gemacht werden?

So schreibt die CDU/CSU unter Berufung auf die beiden Fälle, Ermittlungsbehörden müssten “auch die notwendigen Instrumente an die Hand” gegeben werden. Dabei beweisen doch beide Fälle das Gegenteil! Die derzeitigen Instrumente und Gesetze scheinen vollkommen auszureichen!

Abschließend wird die geballte Netzkompetenz der Partei demonstriert:

“Es erstaunt, dass Wikipedia, Google, die Grünen und viele andere durch ihre Proteste gegen SOPA und PIPA auch geldgierigen Internetkriminellen wie dem Gründer von Megaupload beispringen. Sie verkennen, dass es bei der Durchsetzung des Urheberrechts nicht um Zensur geht, sondern einzig und allein darum, Kreative vor Ausbeutung zu schützen.”

CDU/CSU q.e.d.
Weder Wikipedia noch Gooogle, noch die Grünen sprangen Kimble bei. Der SOPA-Blackout und Megaupload lagen zeitlich nahe beieinander, sind aber bitte getrennt voneinander zu sehen.

Fight SOPA, fight PIPA, fight ACTA!

(via netzpolitik)

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Von: Daniel • Tags:

Fight ACTA – Die Infografik

Ich hab’s ja schonmal gesagt. ACTA ist pfuibah, muss weg und wir müssen was tun. Anonymous hat in Polen derweil mehrere Websites ddost und so erreicht, dass die polnische Regierung über das ACTA-Abkommen nochmal diskutieren will. Hätte nicht gedacht, dass sich eine Regierung von ein paar lahmgelegten Seiten beeindrucken lässt. Aber scheinbar tut sie das. Ich nehme an die deutsche Regierung würde das auch beeindrucken…

Wer immernoch nicht weiß, warum ACTA gestoppt werden muss, dem hilft diese Infografik vielleicht weiter.

ACTA Infografik
Hier klicken für eine größere Ansicht
und
Hier erfährst Du, was Du tun kannst! Also tu es!

(via damax / doktorsblog)

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Von: Daniel • Tags:

Fight ACTA, here we go

ACTA

Nennt mich naiv, ich glaube wirklich dass der Blackout letzten Mittwoch was gebracht hat. So sind die Gegner von SOPA durchaus mehr geworden, wie diese Grafik zeigt. Und nun? Ich sage einfach, packen wir es an. Jetzt nehmen wir uns ACTA vor, warum? Weil es noch größerer Shit ist als SOPA ganz einfach!

ACTA steht für Anti-Counterfeiting Trade Agreement und ist ein internationales Handelsabkommen. Also keineswegs ein rein europäisches Problem.

Durch ACTA werden Internetdienstanbieter für ihre Kunden haftbar gemacht. Die einzige Möglichkeit wie sie dem entkommen können ist den Datenverkehr ihrer Kunden zu überwachen und gegen Verstöße vorzugehen.
ACTA legt damit die Meinungsfreiheit in die Hände privater Unternehmen. Internet-Provider wären dazu verpflichtet Online-Inhalte zu überwachen. Nicht nur wegen Piraterie, sondern eben auch anderen Verstößen!

Die Einschnitte gehen weit über das Internet hinaus und werden auch Spediteure sowie Privatpersonen betreffen, die Konsumgüter importieren. Selbst in Kleinstmengen von 3 Stück!

ACTA hat noch keine so große Lobby gegen sich wie SOPA oder PIPA, dementsprechen müssen wir handeln. In diesem Sinne!

ACTA hat hat im Dezember bereits den Ministerrat passiert und nun muss nur noch das Europäische Parlament dem Vertrag zustimmen. Im Februar soll es dort erstmals diskutiert werden. Diese Angelegenheit betrifft weltweit alle Organisationen und Einzelpersonen, welche die Demokratie hochhalten. Also auch Dich! Hier erfährst Du, was Du machen kannst.


Say no to ACTA von QuadratureDuNet

Mehr Links zu ACTA:

- Einen guten Kommentar zu ACTA von Erich Moechel gibt es beim fm4.
- How to act against ACTA
- Warum ist ACTA so umstritten?

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Von: Daniel • Tags: