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Blog Of The Day: Cats on Amps

Von Daniel • 21.06.2016

Ich bin in letzter Zeit ja wieder total im Musik-machen-Modus und fummel ewig an Pedelboards und ähnlichem kram rum. Auch fiel mir dabei auf, dass Gitarren und Zubehör meine Sportwagen sind. Kann ich mir nicht leisten aber dafür stundenlang ansehen. Apropos stundenlang, so lange kannst Du Dich auch mit Cats on Amps beschäftigen. Katzen auf Verstärkern, Meeeeowwww…

Cats On Amps

(via mefi)

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Guter Vorschlag

Von Daniel • 21.06.2016

Menschenrechte statt rechte Menschen

(viacoloredgrayscale)

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Erster Trailer zur Westworld-Serie

Von Daniel • 20.06.2016

Westworld

Ich mag den Original-„Westworld“. Ich meine, was gibt es an einem Cowboy-Roboter-Film mit retrofuturistischen Elementen nicht zu mögen? Weniger bekannt dagegen ist die Fortsetzung „Futureworld“ aus dem Jahre 1976. Noch weniger bekannt ist aber die Fernsehserie „Beyond Westworld“ die auf gerade mal fünf Episoden kam bevor sie abgesetzt wurde. Ins deutsche Fernsehen schaffte es die Serie indes nie.

Bei der HBO-Serie an der Christopher Nolans Bruder Jonathan, der auch viele Drehbücher für seinen Bruder schrieb, beteiligt dürfte das anders sein. Die ikonische Rolle vom Gunslinger (alias Yul Brynner) wird Ed Harris übernehmen. Außerdem sind Thandie Newton und Anthony Hopkins am Start.

Die Serie startet im Oktober auf HBO.

(via devour)

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Wie wichtig ein gutes Drehbuch ist…

Von Daniel • 20.06.2016

Screenplay Gone Girl

Dieses Video erklärt anhand des Beispiels von Gillian Flynns „Gone Girl“ was ein gutes Drehbuch ausmacht. Ein guter Film übrigens, den Roman – ebenfalls von Gillian Flynn – kenne ich leider nicht. Der soll aber ein anderes Ende haben und noch besser als der Film sein.

„Gone Girl uses classic screenwriting techniques to tell its twisty, modern noir story. This video examines three of the techniques used by screenwriter Gillian Flynn to see how and why they work so well.“

(via langweiledich)

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Petition: Claudia Neumann für das EM-Finale

Von Daniel • 20.06.2016

Claudia Neumann für das EM-Finale!

Eine Frau kommentiert Männerfussball? Nicht nur, dass es überraschend ist, dass Neumann 2016 (!) die erste (!) Frau gewesen ist, die jemals ein EM-Spiel kommentierte. Nein, dass eine Frau überhaupt kommentieren darf erzürnte Zuschauer des ZDFs ungemein. Ein misogyner Shitstorm war das Resultat. Auf der Facebook-Seite des Senders gab es frauenfeindliche Aussagen, die moderiert werden mussten.

Eine Petition fordert nun: „Claudia Neumann soll das EM Finale kommentieren“:

„Im Jahr 2016 darf es auch bei einer Fußball-EM der Herren keinen Platz für Chauvinismus und Sexismus geben.
Die Fähigkeit in wichtiges Fußballspiel zu kommentieren ist keine Frage des Geschlechts, sondern eine Frage von Kompetenz.

ARD & ZDF haben mit der Kommentierung des EM Finales durch Claudia Neumann die Möglichkeit ein deutliches Zeichen für die Gleichberechtigung zu setzen.“

Ich hab keine Ahnung ob das so möglich sein wird. Das Finale wird ja auch von der ARD übertragen und nicht vom ZDF, aber die Idee mag ich! Vorausgesetzt Neumann selbst hätte darauf Bock. Hier geht es zur Petition, die bereits über 15.000 Unterstützer*innen hat.

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Pizza ist wichtiger als Deutschland!

Von Daniel • 20.06.2016

Pizza ist wichtiger als Deutschland

Fähnchen gibt es natürlich auch günstiger, aber das gibt es Pizza ebenfalls!

(via ronny)

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Der Lehrplan (5): Unterm Rad

Von lennart • 19.06.2016

radWas für ein trauriges Buch ist Hermann Hesses „Unterm Rad“ doch! Man leidet mit. Doch wer sich in Hans Giebenrath, dem Helden des Romans, wiederzuerkennen glaubt, irrt vermutlich. Selbst, wenn sie oder er noch zur Schule geht.

Giebenrath wird zwar von seinem verwitweten Vater ebenso wie vom Pfarrer und von Lehrern zum übermäßigen Lernen angehalten. Anders als manche der heutigen SchülerInnen ahnt er jedoch nicht einmal, wie sinnlos es ist, den ehrgeizigen Vorstellungen verknöcherter Erwachsenen zu entsprechen; er ist überfordert, ohne es zu wissen. Auch nachdem er dank einer bestandenen Prüfung ein Stipendium für ein geistliches Internat erhält, für dessen Anforderungen seine Fähigkeiten nicht ausreichen, duldet er still.

Vorwürfe macht Hans auch dann niemandem, als er die Einrichtung krank und gescheitert verlassen muss. Weder klagt er seinen Vater an, der ihn lieblos aufzog und früh kindliche Spiele untersagte, noch die Lehrer des Seminars, die Persönlichkeiten lieber zerstören als entwickeln helfen. Nach der Rückkehr in die heimatliche Kleinstadt lebt Hans einsam und entfremdet in den Tag hinein, bis er eine Lehre als Schlosser beginnt und kurz darauf nach einer Saufpartie mit Kollegen verstirbt. Ob durch Selbstmord oder Unachtsamkeit, wird nicht gezeigt. Passen würde beides, und vielleicht lässt der Charakter des eher passiven Hans die Grenzen zwischen freiwilligem Sterben und dem Hinnehmen des Todes eh bis zur Einheit verschwimmen.

Kann man „Unterm Rad“ lesen, nachdem man es lesen musste?

Aber ja doch, gewiss, es ist nur so traurig. Meine Befürchtung, hier eine etwas hippiesque Verdammung einer autoritären Pädagogik, die in der BRD nur noch ohne offizielle Unterstützung praktiziert wird (Toi, toi toi!) lesen zu müssen, war unbegründet. Hans Giebenrath wurde so früh gebrochen, dass es reichte, ihn nicht wieder aufzurichten, und davon erzählt Hesse in diesem Buch. Wenn daran jemand schuld sein sollte, dann so ziemlich alle, die je mit Hans zu tun hatten. Hesse erweckt diesen Eindruck nicht durch in die Geschichte eingeschobene Erläuterungen, er erzählt sie ohne allzu deutliche Hinweise auf seine Intention.

Die Welt von „Unterm Rad“ besteht aus romantischen Örtchen und pastoralem Idyllen mit herbstlichem Mostkeltern und Spaziergängen auf Landstraßen, schmutzigen Werkstätten und dämmrigen Studierzimmern. Aus unserem Sicht wirkt sie mit ihrer klösterlichen Lehranstalt und der Verehrung humanistischer Klassiker beinahe wie Fantasy. Die Gegenwart wird dadurch ohne einen direkten Vergleich mit der Vergangenheit als eine Zukunft erkennbar, mit der vor gut hundert Jahren nun wirklich niemand rechnen konnte.
Angenehm ist dabei, dass man sich ein Leben wie das der Personen in „Unterm Rad“ kaum wünschen würde. Ihre gewesene Gesellschaft, in der Kinder autoritär zugerichtet werden und die Schule „den natürlichen Menschen zerbrechen, besiegen und gewaltsam einschränken“ soll, wie eine Gestalt des Buches keinesfalls kritisch äußert, wird durch ein wenig mehr „bodenständiges“ Leben als gegenwärtig keineswegs besser. „Natürlichkeit“ ist auch nur ein Klischee, ebenso wie das Ideal einer „Selbstverwirklichung“, das erkennbar äußere Autoritäten wie in „Unterm Rad“ abgelöst hat und nicht mehr als Selbstkontrolle meint.

Anders als viele von uns ist Hans Giebenrath ein Charakter, der scheitert, weil er sich nicht in eine falsche Gesellschaft eingliedern lassen kann. Er widersetzt sich ihr nicht, weil ihm die Kraft dazu fehlt und vermag sich deshalb nicht vor ihr retten. Auch die ihm nahestehenden Menschen konnten oder wollten ihn nicht vor dem Untergang bewahren. Sie alle und Hans leben in einer Gesellschaft, in der Menschen Schwächen zum Verhängnis werden, die es unter anderen Bedingungen nicht geben würde. Seine Kapitulation stellt ihre Grausamkeit wirksamer bloß als jede Anklage, weshalb sich als Begleitung zur Lektüre der traurigen, doch nicht melancholischen und dennoch schönen Erzählung ein wenig Tocotronic empfiehlt:

Tocotronic – Kapitulation from Rock-O-Tronic records on Vimeo.

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Faktenzoom – Wird sich in Talkshows an die Fakten gehalten?

Von Daniel • 17.06.2016

Faktenzoom - Screenshot

Kölner Student*innen der Kölner Journalistenschule haben für das Projekt Faktenzoom die Aussagen von sieben Politiker*innen in vier Talkshows überprüft. Dabei wurden hunderte Aussagen dokumentiert und überprüft. Das Ergebnis: Bei einigen war fast ein Viertel der Behauptungen falsch.

Hier die Rangliste von Negativ zu Positiv:
1. Frauke Petry (AfD) – 26,3%*
2. Markus Söder (CSU) – 21,9%*
3. Katrin Göring-Eckardt (GRÜNEN) – 16,3%*
4. Katja Kipping (LINKE) – 15,9%*
5. Christian Lindner (FDP) – 12,5%
6. Thomas Oppermann (SPD) – 9,1%
7. Armin Laschet (CDU) – 6,5%

*Anzahl geprüfter falscher und überwiegend falscher Aussagen

Insgesamt wurden 702 Aussagen festgehalten von denen 351 überprüft wurden was zu insgesamt 14% Falschaussagen führte. Was das Projekt nicht macht ist zu sagen ob jemand bewusst Falschaussagen trifft oder diese einfach Irrtümer sind die einfach mal jedem unterlaufen. Das sagt auch Sebastian Moritz von Faktenzoom deutlich:

„Frau Petry ist diejenige Politikerin, die am meisten die Unwahrheit sagt. Ob das jetzt bewusste Lügen waren, weiß ich nicht.“

Dennoch ist interessant, dass die Politiker*innen mit den meisten überprüfbaren Fakten (und oft damit einhergehend meisten Aussagen) die wenigsten Falschaussagen trafen. So zeigt Faktenzoom auch, dass niemand fehlerfrei ist, auch wenn zwischen 6,5% und 26,5% doch arg Spielraum ist. Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass dieses Projekt keine Studie mit wissenschaftlichem Anspruch ist, sondern es sich lediglich um ein journalistisches Projekt handelt. Übermedien sieht das Projekt weitaus kritischer:

„Die Frage, ob ein Satz als ‚Allgemeinwissen‘, ‚Binsenweisheit‘ oder ’nicht überprüfbar‘ eingestuft wird, ist entscheidend, weil all diese Zitate aus der Berechnung der Fehlerquote herausfallen. Wenn Markus Söder unterstellt wird, dass knapp 22 Prozent seiner Aussagen nicht korrekt waren, bezieht sich das nur auf die von ‚Faktenzoom‘ als überprüfbar einsortierten Ausagen. Ein Politiker, der in den Talkshows 100 Sätze sagte, die zweifellos richtig sind, aber von ‚Faktenzoom‘ als Allgemeinwissen eingestuft werden, und einen Satz, der falsch ist, käme nach dieser Rechenmethode auf eine Fehlerquote von 100 Prozent.“

Frauke Petry, die gerne von der „Pinocchio-Presse“ spricht, wird in jedem Fall ihren Spitznamen „Pinocchio-Petry“ wohl dennoch nicht mehr so einfach los.

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Venus de Milo – Der weibliche Ninja Turtle

Von Daniel • 17.06.2016

Venus de Milo - Ninja Turtle

Ich war nie ein großer Fan der Teannge Mutant Ninja Turtles (vom Theme-Song abgesehen). Ich erinner mich aber, dass das als ich Klein war ein großes Thema war. Eltern waren empört weil sie Angst hatten, dass ihre Kinder in die Kanalisation hinuntersteigen um Turtles zu spielen. Auch waren die Nunchakus definitiv ein Thema.

Ob der übermäßige Pizzakonsum ebenfalls problematisch war, weiß ich nicht mehr. Auch wusste ich bis gestern gar nicht, dass es einen weiblichen Ninja Turtle gab. Mei Pieh Chi, die den Sptznamen Venus (de Milo), erhielt wurde in der Serie „Ninja Turtles: The Next Mutation“ eingeführt, die von 1997 für nur eine Staffel lief.

Interessant dabei ist, dass sie im Gegensatz zu allen anderen Turtles nach einem Kunstwerk und nicht einem Künstler bzw. einer Künstlerin benannt wurde. Sagt vielleicht auch was über die Erschaffer der Figur aus. Wer sie entwickelte ist allerdings unklar und es gibt zwei Theorien, die eine behauptet, dass der für die Serie verantwortliche Fernsehsender aus Kommerzgründen die Figur einführte. Die andere Theorie verweist auf Turtles-Miterfinder Kevin Eastman. Eastman ist auch zusammen mit dem Fernsehproduzenten und Medienmogul Haim Saban als Erschaffer der Figur in der Wikipedia genannt.

Nachdem Kevin Eastman seine Rechte an den Turtles an seinen Co-Erfinder Peter Laird verkaufte, wurde die Figur aus der offiziellen Historie der Turtles entfernt.

(Danke Nico!)

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In Flagranti…

Von Daniel • 17.06.2016

In Flagranti Cats

(via potatoesoup)

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