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Über die Wahlen in den Niederlanden

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Ach was ist die Freude groß. Geert Wilders ist mit seiner Ein-Mann-Partei nicht auf Platz 1 gelandet. Juche!

Doch, dass Platz 1 ebenfalls mit rechtspopulistischen Positionen erkämpft wurde geht dabei unter. Bei Mosaik gibt es dazu ein lesenswertes Interview mit dem Historiker Pepijn Brandon:

„Mark Rutte, der die Wahl mit seiner Partei VVD gewonnen hat, hat einen offen rechtspopulistischen Wahlkampf geführt. Er hat öffentlich erklärt, dass MigrantInnen ’nach Hause gehen‘ sollten wenn ihnen die „holländischen Werte“ nicht passen – oder, in seinen Worten, wenn sie sich ’nicht normal verhalten‘ könnten. Er hat den Konflikt mit der Türkei eskaliert und sogar anti-türkische Ausschreitungen provoziert, allein aus wahltaktischen Gründen.

Aber die Radikalisierung betrifft nicht nur die VVD. Auch die christlich-konservative CDA, die ebenfalls zu den Gewinnern der Wahl gehört, hat offen gegen MuslimInnen gehetzt.“

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Björks Solodebüt aus den 70er Jahren

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Björks Debüt-Album

Ich bin zwar kein großer Björk-Fan, vermute aber, dass diese Info sogar einige Fans überraschen könnte. Klar kennst Du die Sugarcubes, die Band in der Björk Guðmundsdóttir von 1986 bis 1992 sang. Und dann kam 1993 „Debut“ (Partnerlink), wie der Titel schon sagt das Solo-Debüt der Sängerin. Aber falsch, 1977 mit gerademal 11 Jahren veröffentlichte sie ein selbstbetiteltes Album in Island. Gestartet wurde ihre Karriere nachdem ein Lehrer ein von ihr gesungenes Cover des Tina-Charles-Songs „I love to love“ an Islands einzige Radiostation schickte. Daraufhin folgte ein Vertrag mit dem Label Fálkinn. Auch wenn ein englischsprachiges Cover ihre Karriere startete, auf ihrem ersten Album singt Björk ausschließlich isländisch. Die meistens Songs schrieb sie nicht selbst, aber mit „Jóhannes Kjarval“ war auch die erste eigene Komposition auf dem Album enthalten. Außerdem fanden sich vier Cover auf der Platte. Melanies „Christopher Robin“, Stevie Wonders „Your Kiss Is Sweet“, Edgar Winters „Alta Mira“ und „Fool On The Hill“ von den Beatles.

Ab 1996 gab es dann mehrere inoffizelle Bootles der Platte. Bei Discogs findest Du irgendeine Version mitunter zu einem fairen Preis.

(via dangerous minds)

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Archiflop – Ein Buch über moderne Architektur-Ruinen

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Ufo-Häuser von Carrie Kellenberger, CC by 2.0 / Wikipedia

Ich hab einen Laien-Faible für Architektur und da insbesondere für Sachen die ich nicht benennen kann, weil mir das KnowHow fehlt. Sicherlich spielt (sozialistischer) Brutalismus eine Rolle. Auch mag ich Schalenbauten sehr. Über die muss ich unbedingt noch mal bloggen! Und überhaupt krasse Bausünden wie z.B. die von Arne Jacobsen entworfenen Hotels auf Fehmarn.

Der just erschienene Bildband „Archiflop: Gescheiterte Visionen.“ (Partnerlink) mit Ruinen moderner Architektur scheint da genau richtig für mich. Auf SpOn gibt es eine Bilderstrecke, die Lust auf mehr macht. Meiner Meinung nach sind vielleicht ein wenig zu viele verlassene Vergnügungsparks dabei, aber Bilder wie die der UFO-Häuser in Taiwan (s.o.) treffen so ziemlich meinen Geschmack.

(Bild von Carrie Kellenberger / WikiCommons unter CC BY 2.0 Lizenz)

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Mein Plattenschrank mit Ben von anmut und demut

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Der Plattenschrank von Ben von anmut und demut

Ben kenne ich mittlerweile schon relativ lange. Zuerst durch seinen fabelhaften Blog anmut und demut und dann durch die Agentur wo er arbeitet mit der ich einige Projekte stemmte. Momentan aktualisiert er seine MP3-Sammlung und schreibt für alle Alben mit unvollständigen Daten eine kleine Rezension. Das – und die famosen Platten, die er da vorstellt – brachten mich auf die Idee, dass Ben doch auch mal beim Plattenschrank mitmachen könnte. Gesagt, getan! (mehr …)

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