Aiga Rasch – Die Erfinderin der CI der Drei Fragezeichen

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Der Fluch des Rubins - Das erste Cover von Aiga Rasch

Der Erfolg der Drei Fragezeichen ist hierzulande eng mit dem ikonischen Design von Aiga Rasch verbunden. Dies ist nichtmal übertrieben, denn die ersten Bänder der Buchreihe, die im Original „The Three Investigators“ heißt, kamen zuerst mit gänzlich anderen Umschlägen auf den Markt und verkauften sich eher schlecht.

1969 entdeckte sie die ersten beiden Bücher, „…und das Gespensterschloss“ und „…und die flüsternde Mumie“, die damals noch von Jochen Bartsch designt wurden. Als sie erfuhr, dass der Verkauf der Werke nur schleppen sei schlug vor einen eigenen Entwurf für die Cover zu machen und vereinbarte mit dem Verlag, auf das Honorar zu verzichten, sollte dieser nicht gefallen. Tatsächlich gefiel es dem Verlag gar nicht. Mit der üblichen Gestaltung von Jugendbüchern hatte ihre Idee wenig zu tun. „Noch nie hat es ein schwarzes Jugendbuch gegeben“, soll der Verleger gesagt haben. Rasch selbst sah gerade das allerdings als Alleinstellungsmerkmal und konnte Franckh-Kosmos mühsam zu einem Testlauf überzeugen und sollte letztendlich auch recht behalten.

1970 kommt mit „Der Fluch des Rubins“ das erste Buch mit Raschs noch ganz einfachem Coverbild heraus, einer Collage in schwarz-weiß auf rot.

Die ikonischen schwarzen Einbände mit den viereckigen Bildern in grellen Farben, die stets einen Bezug zur Story haben aber nie die drei Detektive selbst zeigen und natürlich das Logo mit dem weißen, roten und blauem Fragezeichen. All das entwickelte Aiga Rasch, die bis 1999 89 Cover der Serie schuf. Lange Zeit besaß Rasch gar die Urheberrechte am „Die drei ???“-Schriftzug. Ihr ikonisches Design wurde dann ab 1979 auch für die beliebten Hörspiele übernommen und sogar bei Auflagen im Ausland verwendet. Ohne sie gäbe es die beliebte Serie vielleicht gar nicht mehr und sie wäre damals nach einigen Bänden eingestellt wurden.

In der Nacht zum 24. Dezember 2009 verstarb Aiga Rasch im Alter von 68 Jahren. Ihr ikonisches Design lebt indes weiter.

Die drei ??? und das Gold der Wikinger - Ein Cover von Aiga Rasch

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Stinkefinger-Winkekatze

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Stinkefinger-Winkekatze

Natürlich gibt es eine Winkekatze mit Stinkefinger. Und natürlich ist das Kunst. Eine Skulptur des französischen Nøne Futbol Club – Kollektivs aus dem Jahr 2013 mit dem schönen Titel „Lift a finger“. Und natürlich entspricht die Stinkefinger-Winkekatze meiner heutigen Stimmung.

(via ronny)

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Neil Blomkamps Alien 5 ist nicht mehr…

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Ist Alien 5 gestorben?!

Vor zwei Jahren sah es noch so aus als würde Blomkamps „Aliens“-Sequel Realität. Der Regisseur von District 9 und Chappie veröffentlichte im Netz einige Konzeptskizzen, die auf einen Film schließen ließen, der direkt an James Camerons „Aliens – Die Rückkehr“ anschloss und damit den dritten und vierten Teil ignorierte. Blomkamp selbst erklärte allerdings, dass der Film nach Teil 3 und 4 spielen solle.

Sowohl Michael Biehn, als auch Sigourney Weaver bekundeten Interesse ihre Rollen als Hicks und Ripley wieder zu spielen.

#alien going very well. Love this project

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Das Letzte was bekannt war, war dass das Projekt bis zum Release von „Alien Covenant“ auf Eis liegt.
Nun nimmt Ridley Scott den Wind aus den Segeln. In einem Interview zu seinem Prometheus-Sequel, welches scheinbar wirklich gut sein soll, sagte er, dass es niemals ein Script zu Blomkamps Film gab.

„Es gab einen 10-Seiten-Pitch. Ich sollte produzieren, aber es entwickelte sich nicht. Fox entschied dann auch, dass sie es nicht tun wollten.“

Im Januar schätzte Neil Blomkamp selbst die Chancen, dass sein Film Realität würde, gering ein.

Scheint so, als müssten wir uns von dem Film verabschieden. Wie schade. „Alien: Covenant“ startet am 18. Mai in den Kinos.

Das Bindeglied zwischen „Prometheus – Dunkle Zeichen“ und „Alien: Covenant“

Dieser Kurzfilm erklärt was mit Android David und Elizabeth Shaw nach dem Ende von „Prometheus“ passierte.

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Leitkultur ftw!

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Leitkultur? Deutschland hat kein Swag!

Caroline Mohr bringt es kurz und knapp ganz gut auf den Punkt:

Aber mal ehrlich. Erinnert Ihr Euch nach an das Jahr 2000? Damals war es Friedrich Merz von der CDU (Rechtsanwalt, Manager und CDU-Politiker) der die „Deutsche Leitkultur“ aufzwängen wollte. Die „Deutsche Leitkultur“ wurde damals schon zu recht zum Unwort des Jahres gewählt.

Doch was ist das eigentlich. Ist es, wie Sascha vermutet, „kulturell irgendwo zwischen Helene Fischer, Oktoberfest und Fußball angesiedelt“?!

Was diese „Deutsche Leitkultur“ sein soll lasse ich mal einfach die AfD erklären, die sich ebenso wie die CSU dazu bekennt. Diese sei für die AfD nämlich ein Gegenbegriff gegen die „Ideologie des Multikulturalismus“. Oder dann doch lieber die Kolleg*innen von CDU/CSU? Die setzten bereits im letzten Jahr ein Papier „Aufruf zu einer Leit- und Rahmenkultur“ auf, dass „Leitkultur“ definierte:

„Die Autoren betonen zudem die Wichtigkeit der ‚Symbole unseres Landes‘, vor allem die ’schwarz-rot-goldene Fahne mit ihrer freiheitlichen Tradition ebenso wie die Hymne mit ihrem Aufruf zu Einigkeit und Recht und Freiheit.‘ Es gehe darum, ‚in Zeiten gesellschaftlicher Unruhe‘ ‚Halt und Orientierung‘ zu geben.“

Weiterhin wurde „Stolz auf unsere Nation“ gefordert. Mhm, ist Leitkultur etwa lediglich Nationalismus? Oder was sind „aufgeklärte Patrioten“ die eine Fahne brauchen um sich zu orientieren?

Vielleicht ist es aber auch so, wie es Ben vermutet. Die CDU erobert sich das rechte Spektrum zurück und geht mit Thomas de Maizières Äußerungen schon jetzt auf Stimmenfang. Bei einem Rechtsruck ist es nicht ungewöhnlich, dass die sogenannten „Volksparteien“ das Völkische für sich entdecken und dem Ruck folgen. Hier sei der Asylkompromiss 1993 als Beispiel genannt.

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YouTube Account Of The Day: L’Age d’Or

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L'Age d'Or - Lado

Letztens entdeckt. Ein dem legendären Hamburger-Schule-Label L’Age d’Or gewidmeter Account mit vielen Videos, die Du lange nicht mehr gesehen hast. Mit dabei Videos von Fink, Die Sterne, beigeGT, Spillsbury, von Spar, Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs, Stella und und und…

Kleiner 90ies-Frühe-Nuller-Flashback. Ich liebte das Label ja und Compilations wie „Bessere Zeiten klingt gut“ (Partnerlink) und „Musik für junge Leute“ (Partnerlink).

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