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Das kürzeste Monopolyspiel

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Ich suche derzeit eine WG oder Wohnung in Köln. Bei einer Besichtigung ergab sich folgender „Dialog“:
Potentieller Mitbewohner: „Hey, also ich kann mir das echt gut vorstellen. Du bist doch garantiert auch so voll für Gesellschaftsspiele, mhm? Also ich wette Du bist ein Monopoly-Typ“
Ich: „WTF????????!!!!!!!!111111einself“

Kein Bock auf Spielen und daher würde ich jeden so abzocken wie in diesem Video.

Und hier alle Spielzüge.

[via doobybrain]

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Heute vor 38 Jahren – Ulrike Meinhof kommt in Haft

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„Willkommen im Toten Trakt“, sagte natürlich niemand zur Meinhof. Den Begriff prägte sie selbst als sie vom 16. Juni 1972 bis zum 9. Februar 1973 in Isolationshaft in der JVA Köln saß.

Ihr aus dem Knast geschmuggelter Bericht über die Haft „Brief aus dem Toten Trakt“ schürte Aufsehen und verschuf der RAF neue Sympathisanten. Hier könnt Ihr einen Auszug lesen:

das Gefühl, es explodiert einem der Kopf (das Gefühl, die Schädeldecke müßte eigentlich zerreißen, abplatzen) –
das Gefühl, es würde einem das Rückenmark ins Gehirn gepreßt,
das Gefühl, das Gehirn schrumpelte einem allmählich zusammen, wie Backobst z.B.
das Gefühl, man stünde ununterbrochen, unmerklich, unter Strom, man würde ferngesteuert –
das Gefühl, die Assoziationen würden einem weggehackt –
das Gefühl, man pißte sich die Seele aus dem Leib, als wenn man das Wasser nicht halten kann –
das Gefühl, die Zelle fährt. Man wacht auf, macht die Augen auf: die Zelle fährt; nachmittags, wenn die Sonne reinscheint, bleibt sie plötzlich stehen. Man kann das Gefühl des Fahrens nicht absetzen. Man kann nicht klären, ob man vor Fieber oder vor Kälte zittert –
man kann nicht klären, warum man zittert –
man friert.
Um in normaler Lautstärke zu sprechen, Anstrengungen, wie für lautes Sprechen, fast Brüllen –
das Gefühl, man verstummt –
man kann die Bedeutung von Worten nicht mehr identifizieren, nur noch raten –
der Gebrauch von Zisch-Lauten – s, ß, tz, z, sch – ist absolut unerträglich –
Wärter, Besuch, Hof erscheint einem wie aus Zelluloid –
Kopfschmerzen –
flashs –
Satzbau, Grammatik, Syntax – nicht mehr zu kontrollieren. Beim Schreiben: zwei Zeilen – man kann am Ende der zweiten Zeile den Anfang der ersten nicht behalten –
Das Gefühl, innerlich auszubrennen –
das Gefühl, wenn man sagen würde, was los ist, wenn man das rauslassen würde, das wäre, wie dem anderen kochendes Wasser ins Gesicht zischen, wie z.B. kochendes Tankwasser, das den lebenslänglich verbrüht, entstellt –
Rasende Aggressivität, für die es kein Ventil gibt. Das ist das Schlimmste. Klares Bewußtsein, daß man keine Überlebenschance hat; völliges Scheitern, das zu vermitteln; Besuche hinterlassen nichts. Eine halbe Stunde danach kann man nur noch mechanisch rekonstruieren, ob der Besuch heute oder vorige Woche war –
Einmal in der Woche baden dagegen bedeutet: einen Moment auftauen, erholen – hält auch für paar Stunden an –
Das Gefühl, Zeit und Raum sind ineinander verschachtelt –
das Gefühl, sich in einem Verzerrspiegelraum zu befinden –
torkeln –
Hinterher: fürchterliche Euphorie, daß man was hört – über den akustischen Tag-Nacht-Unterschied –
Das Gefühl, daß jetzt die Zeit abfließt, das Gehirn sich wieder ausdehnt, das Rückenmark wieder runtersackt – über Wochen.
Das Gefühl, es sei einem die Haut abgezogen worden.

(Quelle: Nadir.org)

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Katzen hören Devo

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Devo waren schon geil bevor Du überhaupt laufen konntest. (Das ist Übrigens keine Annahme, sondern basiert auf Daten von Alexa nachdem meine Leser zum größeren Teil weiblich und zwischen 18 und 24 sein sollen.)

Nun haben sich Devo neue Uniformen schneidern lassen und bringen mit „Something for Everybody“ nach 20 Jahren endlich ein neues Studioalbum raus.

Das neue Album haben sie dann 20 ausgewählten Katzen vorgespielt wie man hier sehen kann:

Live TV : Ustream

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